Hongkong

Auf den Straßen in Hongkong ist es knapp eine Woche lang ruhig gewesen. Jetzt kommt es erneut zu schweren Ausschreitungen. Ein Ende der Proteste ist bisher nicht in Sicht.

Youtube hat ein Netzwerk aus 210 Kanälen von seiner Videoplattform entfernt, über die koordiniert Stimmung rund um die Demonstrationen in Hongkong gemacht worden war. Die Google-Tochterfirma verwies in einem Blogeintrag vom Donnerstag indirekt auf China als Urheber. 

Vor dem Hintergrund anhaltender Massenproteste der Demokratiebewegung in Hongkong hat die chinatreue Regierungschefin Carrie Lam Gesprächsbereitschaft signalisiert

Ein Mitarbeiter des britischen Konsulats in Hongkong soll in China festgenommen worden sein. Simon Cheng Man-Kit wird seit einer Geschäftsreise vermisst, wie lokale Medien berichteten. 

Nach der großen Sonntags-Demonstration in Hongkong will die Protestbewegung weitermachen. Ende des Monats ist der nächste große Marsch geplant. US-Präsident Trump warnt China. Doch von dort kommt zunächst einmal keine Antwort.

Hongkong kommt nicht zur Ruhe. Das Wochenende ist wieder mit einer großen Demonstration gestartet. Gebannt wartet die Welt auf die Reaktion Chinas.

Die Unruhen in Hongkong halten an. Actionstar Jackie Chan wünscht sich Frieden in seiner Heimat – und erntet für seinen eindringlichen Appell Kritik.

Die Wogen schlagen höher, Demonstranten und Polizei stehen sich unversöhnlich gegenüber. Die Furcht vor einer militärischen Intervention der chinesischen Zentralmacht wächst. Zwar gibt es einen Rücktritt - aber nicht den, auf den die Demonstranten gehofft hatten.

Am Wochenende sollen in Hongkong neue Proteste stattfinden. Seit Wochen demonstrieren unzählige Menschen gegen die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone.

Die "Global Times" ist für ihre scharfen Töne bekannt. Nun sieht die chinesische Staatszeitung in den Truppenbewegungen an der Grenze zu Hongkong "eine deutliche Warnung" an Randalierer. Die Lage spitzt sich zu.

Während in Hongkong gespannte Ruhe vor dem nächsten Sturm herrscht, werden die Drohungen aus Peking spürbarer. US-Präsident Donald Trump will eine Eskalation verhindern, bietet Pekings starkem Mann Xi ein Treffen an.

Die Lage in Hongkong spitzt sich zu. Die Protestbewegung rief bereits das chinesische Militär auf den Plan. Nun geht in China die Angst vor einem zweiten "Tiananmen-Massaker" rum, einer blutigen Niederschlagung der Demonstranten. Die Folgen für das Land wären verheerend.

Nach zwei Tagen mit schweren Verzögerungen läuft der Flugbetrieb in Hongkong wieder an. Peking mahnt, die Ordnung in der Sonderverwaltungszone müsse wiederhergestellt werden. Liegen auch militärische Optionen auf dem Tisch, wie US-Präsident Trump andeutet?

Nach schweren Ausschreitungen am Wochenende demonstrieren Tausende gegen die Gewalt der Polizei - auch im Flughafen der Millionenmetropole Hongkong. Das hat Folgen. Peking sieht bei den Aktivisten "erste Anzeichen von Terrorismus".

Seit zwei Monaten dauern die Proteste in der chinesischen Sonderverwaltungszone an. Auch am Wochenende wollen wieder Tausende auf die Straße gehen. Regierungschefin Lam warnt vor den wirtschaftlichen Folgen.

Seit mehr als acht Wochen kommt die Finanzmetropole Hongkong nicht zur Ruhe. Ein Ende der Proteste ist nicht in Sicht. Nach Märschen am Wochenende ist für Montag ein großer Streik geplant.

Schwere Zusammenstöße zwischen der Polizei und regierungskritischen Demonstranten in Hongkong.

Die chinesische Sonderverwaltungszone kommt nicht zur Ruhe. Die Protestbewegung widersetzt sich allen Demonstrationsverboten. Die Polizei reagiert mit Tränengas, Gummigeschossen und Schlagstöcken.

Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong kommt nicht zur Ruhe. Die Polizei verbietet einen Marsch. Demonstranten schreckt das nicht ab. Schließlich wird Tränengas verschossen.

Schlägertrupps sind am Sonntagabend in Hongkong auf regierungskritische Demonstranten losgegangen.

Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen kommt es in Hongkong erneut zu Protesten. Viele Demonstranten fürchten Pekings zunehmenden Einfluss - und geraten im Regierungsviertel mit der Polizei aneinander.

Seit Wochen demonstriert Hongkongs Bevölkerung gegen ein Gesetzesvorhaben der Regierung – fast zwei Millionen Menschen sollen am vergangenen Sonntag auf den Straßen gewesen sein. Sie wollen verhindern, dass Hongkongs Staatsbürger zukünftig nach China ausgeliefert werden können. Eine Expertin sagt: Die Hongkonger haben das Gefühl, am Abgrund zu stehen.

Proteste in Hongkong, Golfbälle im Meer und Dauerregen in der Schweiz: Sehen Sie hier unsere Auswahl der Bilder der Woche.

Hongkongs Regierung beugt sich dem Druck der Demonstranten: Nach Massenprotesten, die teils in Gewalt eskaliert waren, legt sie das umstrittene Auslieferungsgesetz auf Eis.