Peking

Die Wogen schlagen höher, Demonstranten und Polizei stehen sich unversöhnlich gegenüber. Die Furcht vor einer militärischen Intervention der chinesischen Zentralmacht wächst. Zwar gibt es einen Rücktritt - aber nicht den, auf den die Demonstranten gehofft hatten.

Die "Global Times" ist für ihre scharfen Töne bekannt. Nun sieht die chinesische Staatszeitung in den Truppenbewegungen an der Grenze zu Hongkong "eine deutliche Warnung" an Randalierer. Die Lage spitzt sich zu.

Nach zehn Wochen des Protests zunächst gegen ein Auslieferungsabkommen der früheren britischen Kolonie mit Peking steckt das seit 1997 zu China gehörende Hongkong in einer schweren politischen Krise.

Während in Hongkong gespannte Ruhe vor dem nächsten Sturm herrscht, werden die Drohungen aus Peking spürbarer. US-Präsident Donald Trump will eine Eskalation verhindern, bietet Pekings starkem Mann Xi ein Treffen an.

Während in Hongkong gespannte Ruhe vor dem nächsten Sturm herrscht, werden die Drohungen aus Peking spürbarer. US-Präsident Donald Trump will eine Eskalation verhindern, bietet Pekings starkem Mann Xi ein Treffen an.

Großes Tauwetter oder nur kurze Atempause? Der Handelskonflikt zwischen Washington und Peking hat sich entspannt. Beide Seiten wollen wieder verhandeln. Die Finanzmärkte freuen sich. Doch für eine Entwarnung ist es wohl zu früh.

Die Lage in Hongkong spitzt sich zu. Die Protestbewegung rief bereits das chinesische Militär auf den Plan. Nun geht in China die Angst vor einem zweiten "Tiananmen-Massaker" rum, einer blutigen Niederschlagung der Demonstranten. Die Folgen für das Land wären verheerend.

Berlin ist im Panda-Fieber: Es sieht ganz danach aus, dass Zoo-Bärin Meng Meng Nachwuchs erwartet, was bei Pandas selten ist. Die frohe Kunde dürfte ganz im Sinne der chinesischen Regierung sein, die Meng Meng und ihren Partner Jiao Qing an den Tierpark verliehen hat. Denn Peking verfolgt mit den niedlichen Tieren knallharte Interessen. 

Nach zwei Tagen mit schweren Verzögerungen läuft der Flugbetrieb in Hongkong wieder an. Peking mahnt, die Ordnung in der Sonderverwaltungszone müsse wiederhergestellt werden. Liegen auch militärische Optionen auf dem Tisch, wie US-Präsident Trump andeutet?

Nach schweren Ausschreitungen am Wochenende demonstrieren Tausende gegen die Gewalt der Polizei - auch im Flughafen der Millionenmetropole Hongkong. Das hat Folgen. Peking sieht bei den Aktivisten "erste Anzeichen von Terrorismus".

Der Taifun "Lekima" traf am Samstag mit heftigem Regen, hohen Wellen und starken Sturmböen in Ostchina auf Land. Nach und nach wird das Ausmaß seiner Zerstörung deutlich. Mindestens 44 Menschen starben, zahlreiche werden noch vermisst. Der Sturm zieht nun weiter Richtung Peking.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China schaukelt sich weiter hoch. Peking dreht an der Währungsschraube, die Märkte beben, der US-Präsident zürnt über Twitter. Dann holt seine Regierung zum Gegenschlag aus.

Als Reaktion auf höhere US-Strafzölle auf chinesische Waren stoppen chinesische Unternehmen die Einfuhr von Agrargütern aus den USA. Das teilte das Handelsministerium in Peking in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) mit.

Seit mehr als acht Wochen kommt die Finanzmetropole Hongkong nicht zur Ruhe. Ein Ende der Proteste ist nicht in Sicht. Nach Märschen am Wochenende ist für Montag ein großer Streik geplant.

Der Handelskrieg macht Chinas Wirtschaft zu schaffen. Entspannung ist nicht in Sicht. Peking steuert mit Konjunkturmaßnahmen gegen. Doch wächst die Verschuldung. Was bedeutet das für deutsche Exporteure?

Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen kommt es in Hongkong erneut zu Protesten. Viele Demonstranten fürchten Pekings zunehmenden Einfluss - und geraten im Regierungsviertel mit der Polizei aneinander.

Erstmals seit 14 Jahren besucht ein chinesischer Präsident wieder Nordkorea. Präsident Xi Jinping traf am Donnerstag zu einem zweitägigen Staatsbesuch in Pjöngjang ein. Beobachter sehen in dem Besuch auch ein Signal an US-Präsident Donald Trump.

Erst neue Demonstrationen, dann neue Gewalt: Der Legislativrat in Hongkong wollte am Mittwoch über einen Gesetzentwurf zu Auslieferungen nach China beraten. Aber nach heftigen Protesten wurde der Termin verschoben. Die Polizei setzte Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Der Hafenmetropole drohen weitere unruhige Tage.

Neue Unruhe in Hongkong: Die größte Demonstration seit drei Jahrzehnten ist in der Nacht mit Gewalt zu Ende gegangen. Der Protest richtete sich gegen geplante Auslieferungen nach China. Trotz des Widerstands will Regierungschefin Lam das Gesetz dafür schnell absegnen lassen.

Die Hongkonger haben kein Vertrauen in Chinas Justizsystem. Mit einem Auslieferungsgesetz könnte Peking seinen Arm weiter in die Metropole ausstrecken. Kritiker sehen ein "Werkzeug zur Einschüchterung".

Im Handelskrieg mit den USA unterstellt China dem US-Präsidenten politische Motive. Die Führung in Peking richtet sich auf einen langen Konflikt ein. Geht es um Handel oder geopolitische Rivalität?

Trump hat den Handelskrieg mit China weiter eskaliert. Jetzt will der US-Präsident die Besorgnisse dämpfen und mit Staatschef Xi reden. Die Anleger weltweit sind beunruhigt - so auch die deutsche Industrie.

Im Handelskonflikt steuern die USA und China auf Konfrontationskurs. Trotzdem reden beide Seiten in Washington wieder miteinander. Nur was können sie in letzter Minute erreichen? Droht eine ernste Eskalation?

Die Zoll-Äußerungen von Donald Trump zu China schicken die Börsen auf Talfahrt. Händler befürchten eine Zuspitzung des Handelsstreits zwischen den beiden Nationen. Peking will allerdings weiter eine Delegation zu Verhandlungen in die USA entsenden.

Niemand weiß, wo Qiu Zhanxuan steckt. Der Student ist Chinas Regierung ein Dorn im Auge, weil er eine oppositionelle Arbeiter-Bewegung unterstützt. Aus einer fünftägigen Folter-Haft erzählte Qiu erschütternde Details.