Peking

Nach Kritik aus China hat Apple eine App aus seinem App-Store genommen, die den Demonstranten in Hongkong hilft, der Polizei auszuweichen. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der US-Riese dem Druck aus Peking beugt. 

Nur einen Tag später versicherten Pjöngjang und Peking einander ihrer engen Beziehungen.

Die Volksrepublik China feiert den 70. Jahrestag ihrer Gründung in Form einer Machtdemonstration: Der Staatschef lässt die nationale Waffenkammer auffahren, betont gleichzeitig aber seine friedlichen Absichten.

Zum 70. Gründungstag der Volksrepublik fährt Chinas Präsident Xi mehr Waffen auf als je zuvor - eine massive Demonstration der Stärke und des Machtanspruchs in der Welt.

Zugleich demonstriert die Führung in Peking auch militärische Stärke.

Nach nur vier Jahren Bauzeit hat in der chinesischen Hauptstadt Peking ein gigantischer Flughafen eröffnet. Er gilt als der größte der Welt - flächenmäßig. An den größten Flughafen der Welt nach Passagierzahlen kommt er noch lange nicht heran. (ff/mit Material der dpa)

Angesichts des BER-Debakels kann Deutschland da nur staunen: Nach nur vier Jahren Bauzeit eröffnet China in Peking einen neuen, gigantischen Flughafen. An der Gebäudefläche gemessen ist er der größte der Welt, an den Reisenden gemessen immerhin die Nummer zwei. 

China hat den deutschen Botschafter in Peking formal einbestellt. Der Grund ist ein Treffen von Außenminister Heiko Maas mit dem Hongkong-Aktivisten Joshua Wong auf einer Veranstaltung in Deutschland.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zum Abschluss ihres China-Besuches erneut ihre Hoffnung geäußert, dass die Konflikte in Hongkong friedlich gelöst werden. Alles andere wäre aus ihrer Sicht "eine Katastrophe", sagte Merkel am Samstag in Wuhan.

Deutsche Unternehmen hoffen auf neue Geschäfte mit China. Doch das politische Umfeld des Besuchs der Kanzlerin ist schwierig - der Handelsstreit und die Unruhen in Hongkong bremsen die Weltwirtschaft.

Es hat sich bis nach China herumgesprochen, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel in den vergangenen Monaten bei offiziellen Anlässen wiederholt unter Zitteranfällen litt. Sie darf deshalb zur Begrüßung in Peking sitzen.

Angela Merkel ist am Freitag in Peking mit militärischen Ehren empfangen worden. Die Nachricht über die wiederkehrenden Zitteranfälle der Kanzlerin scheinen bis nach China hervorgerdungen zu sein: Bei der Zeremonie wurden Stühle bereitgestellt, so dass Merkel mit Premier Li Keqiang sitzen konnte.

Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam hat sich ein Stück weit dem Druck der Straße gebeugt und das umstrittene Auslieferungsgesetz zurückgenommen. Den Demonstranten dürfte das jedoch nicht weit genug gehen. Zu Angela Merkels Reise nach Peking ist der Konflikt weiterhin virulent. 

Die USA und China läuten eine neue Runde in ihrem Handelskrieg ein. Der Konflikt bremst bereits die Weltkonjunktur. Jetzt gibt es neue Strafzölle. Eine Einigung der beiden größten Volkswirtschaften ist noch nicht in Sicht.

Hongkong kommt nicht zur Ruhe. Doch der Kampf für mehr Demokratie tobt nicht erst seit wenigen Wochen. Bereits vor fünf Jahren gingen Massen auf die Straßen, damals, weil Peking Reformen in Hongkong verhindert hat. Eine Chronologie.

Auf den Straßen in Hongkong ist es knapp eine Woche lang ruhig gewesen. Jetzt kommt es erneut zu schweren Ausschreitungen. Ein Ende der Proteste ist bisher nicht in Sicht.

US-Präsident Donald Trump hat neue Strafzölle auf chinesische Produkte angekündigt. China wollte darauf reagieren. Nun hat Peking geantwortet - und Vergeltungszölle angekündigt.

Die USA belegen andere Länder gerne mit Sanktionen, um ihre Ziele durchzusetzen. Jetzt will es China andersherum machen. Es geht um ein kleines Land, das beiden Großmächten wichtig ist.

Ein Mitarbeiter des britischen Konsulats in Hongkong soll in China festgenommen worden sein. Simon Cheng Man-Kit wird seit einer Geschäftsreise vermisst, wie lokale Medien berichteten. 

Die Wogen schlagen höher, Demonstranten und Polizei stehen sich unversöhnlich gegenüber. Die Furcht vor einer militärischen Intervention der chinesischen Zentralmacht wächst. Zwar gibt es einen Rücktritt - aber nicht den, auf den die Demonstranten gehofft hatten.

Die "Global Times" ist für ihre scharfen Töne bekannt. Nun sieht die chinesische Staatszeitung in den Truppenbewegungen an der Grenze zu Hongkong "eine deutliche Warnung" an Randalierer. Die Lage spitzt sich zu.

Während in Hongkong gespannte Ruhe vor dem nächsten Sturm herrscht, werden die Drohungen aus Peking spürbarer. US-Präsident Donald Trump will eine Eskalation verhindern, bietet Pekings starkem Mann Xi ein Treffen an.

Großes Tauwetter oder nur kurze Atempause? Der Handelskonflikt zwischen Washington und Peking hat sich entspannt. Beide Seiten wollen wieder verhandeln. Die Finanzmärkte freuen sich. Doch für eine Entwarnung ist es wohl zu früh.

Die Lage in Hongkong spitzt sich zu. Die Protestbewegung rief bereits das chinesische Militär auf den Plan. Nun geht in China die Angst vor einem zweiten "Tiananmen-Massaker" rum, einer blutigen Niederschlagung der Demonstranten. Die Folgen für das Land wären verheerend.

Berlin ist im Panda-Fieber: Es sieht ganz danach aus, dass Zoo-Bärin Meng Meng Nachwuchs erwartet, was bei Pandas selten ist. Die frohe Kunde dürfte ganz im Sinne der chinesischen Regierung sein, die Meng Meng und ihren Partner Jiao Qing an den Tierpark verliehen hat. Denn Peking verfolgt mit den niedlichen Tieren knallharte Interessen.