Brexit: Alles zum EU-Austritt von Großbritannien

Erst Irland besuchen, dann eine Neuwahl durchsetzen: Der britische Premier Johnson hat am Montag einen vollen Terminkalender. Doch ob er bei seinen Vorhaben Erfolg haben wird, darf stark bezweifelt werden.

Interne Dokumente bis hin zu Emails und Whatsapp-Nachrichten von Regierungsabgeordneten wollen die Abgeordneten sehen. Es geht darum, ob die Regierung die Zwangspause des Parlaments taktisch eingesetzt hat und die Konsequenzen eines No-Deal-Brexits herunterspielt.

In Großbritannien steht am Montag das nächste Kapitel im großen Brexit-Drama an: Nach einem Besuch in Irland wird Boris Johnson im Parlament erwartet. Dort will der Premier erneut über Neuwahlen abstimmen lassen, ansonsten müsste er sehr wahrscheinlich – gezwungen vom Parlament – in Brüssel erneut um eine Fristverlängerung bitten. Dort sähe man einer Verlängerung positiv entgegen.

Der britische Premierminister Boris Johnson verliert mit seinem kompromisslosen Brexit-Kurs zunehmend an Rückhalt im eigenen Kabinett. Werden dem Rücktritt von Arbeitsministerin Amber Rudd schon bald weitere folgen?

Neuwahl, Rücktritt oder doch noch ein Deal mit der EU? Der britische Premierminister Boris Johnson steckt in der Klemme. Kann er sich aus dem Brexit-Schlamassel noch einmal befreien? Theoretisch bleiben ihm noch fünf Optionen.

Die Angst ist groß, dass der britische Premier sich über ein Gesetz gegen einen No-Deal-Brexit hinwegsetzt. In London herrscht derweil eine bedrohliche Stimmung bei Demonstrationen für und gegen den Brexit. 

Der britische Premierminister Boris Johnson verliert zunehmend die Kontrolle im Brexit-Drama. Nach seinem Bruder Jo schmeißt nun auch die populäre Arbeitsministerin Amber Rudd hin.

Der britische Premierminister Boris Johnson gerät im Brexit-Streit zunehmend in die Defensive. Er will unbedingt Neuwahlen, doch die Opposition sperrt sich, solange ein EU-Austritt ohne Abkommen am 31. Oktober nicht ausgeschlossen ist. Der Regierungschef wirkt angesichts von Rückschlägen und Kritik zunehmend geschwächt.

In den vergangenen Tagen musste Premierminister Johnson diverse Rückschläge einstecken. Auch in der kommenden Woche muss er sich auf viel Widerstand gegen seine Pläne gefasst machen: Das gesetzliche Verbot eines No-Deal-Brexit hat die letzte Hürde im Parlament genommen.

Die Reaktion eines Briten auf den britischen Premierminister Boris Johnson begeistert derzeit das Netz. Der Mann verweist den Politiker sehr höflich "seiner Stadt". 

Was wäre besser für Deutschland: Ein ungeregelter Brexit Ende Oktober oder eine erneute Verschiebung? Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), ist sich sicher, dass ein No-Deal-Brexit weniger schlimm für uns wäre.

Die umstrittene Maßnahme von Premier Boris Johnson, das Parlament zu beurlauben, ist vorerst rechtmäßig. Das entschied ein Gericht in London. Die Richter ließen aber eine Berufung am Supreme Court ausdrücklich zu.

Obwohl Großbritannien immenser wirtschaftlicher Schaden droht, steuert Boris Johnson das Land auf einen EU-Austritt ohne Abkommen zu. Viele Beobachter glauben, im knallharten Brexit-Kurs des Premiers die Handschrift von Dominic Cummings zu erkennen. Er ist Johnsons wohl wichtigster Berater - und gilt als skrupelloser Stratege mit Umsturz-Fantasien. 

Die Gegner eines ungeordneten EU-Austritts haben Premierminister Boris Johnson eine empfindliche Niederlage zugefügt.

Die Regierung Großbritanniens hat ihre Bemühungen ein Gesetz gegen den No-Deal-Brexit zu verhindern aufgegeben. Einem Medienbericht zufolge einigten sich Regierung und Opposition am frühen Donnerstagmorgen. Das Gesetz könnte damit noch in dieser Woche in Kraft treten. 

Die Entscheidung, seine Gegner aus der Fraktion zu werfen, fällt Boris Johnson auf die Füße. Der Unmut über den britischen Premier und seinen Berater Dominic Cummings wächst. Beim Gesetz gegen den No-Deal-Brexit gibt die Regierung klein bei.

Hinter Großbritanniens Premier Boris Johnson und den Abgeordneten des britischen Unterhauses liegt ein dramatischer Abend. Doch ausruhen ist nicht: Am heutigen Mittwoch geht das Ringen um den EU-Austritt weiter. Was war? Was kommt? Ein Überblick im Brexit-Chaos. 

Eine Klage von mehreren schottischen Abgeordneten gegen die Zwangspause des britischen Parlaments ist abgelehnt worden. Das geht aus einem Medienbericht hervor, demzufolge das oberste Zivilgericht Schottlands der Klage eine Abfuhr erteilte. 

Mit einer Aktion hat ein Abgeordneter im britischen Parlament für Unmut gesorgt. Während einer Brexit-Debatte legte er sich demonstrativ hin und machte ein Nickerchen.

Die erste Hürde auf dem Weg zu einem Gesetz gegen einen ungeordneten EU-Austritt haben die Gegner eines No-Deal-Brexits genommen. Sollten sie die Abstimmung am Abend gewinnen, will die Regierung eine Neuwahl herbeiführen. Ob das gelingt, ist aber nicht gewiss.

Schlappe für Boris Johnson vor der Dringlichkeitssitzung im britischen Parlament: Der Premier verliert seine absolute Mehrheit - weil einer seiner Abgeordneten die Fraktion wechselt.

Im britischen Unterhaus steht am Nachmittag die erste Sitzung nach der Sommerpause an. Zu erwarten sind dramatische Debatten über den Brexit - und am Ende womöglich dramatische Ereignisse. Die Szenarien. 

Premierminister Boris Johnson beteuert, keine Neuwahl zu wollen. Gleichzeitig heißt es in Regierungskreisen, er werde genau das anstreben, sollte er die Auseinandersetzung um den No-Deal im Parlament verlieren.

Vier Männer und eine Frau entscheiden maßgeblich über die Zukunft Großbritanniens.

Die britische Regierung will im Fall einer Niederlage im Parlament beim Ringen um einen No-Deal-Brexit in dieser Woche eine Neuwahl herbeiführen.

Im britischen Parlament steht eine erbitterte Machtprobe zwischen der Regierung von Premierminister Boris Johnson und den Gegnern eines ungeregelten EU-Austritts bevor.

Die Chancen auf einen geregelten Brexit sinken. Dieser Meinung ist EU-Chefunterhändler Michel Barnier. Ein ungeordneter Austritt Großbritanniens sei laut seiner Meinung kaum mehr zu verhindern: "Für Großbritannien kommt jetzt ein Moment der Wahrheit."

Der britische Premierminister Boris Johns will bei den Brexit-Verhandlungen mit der EU mehr „Tempo“ machen. Um bis zum Stichtag des EU-Austritts Großbritannien zu einer Einigung zu kommen, sollen sich Unterhändler beider Seiten mehrfach pro Woche zu Gesprächen treffen.

Mittels einer Zwangspause für das Parlament hat der britische Premierminister Boris Johnson die Möglichkeiten der Abgeordneten, einen No-Deal-Brexit zu verhindern, stark eingeschränkt. Nicht nur in England hat Johnson damit für scharfe Kritik gesorgt. Auch die internationale Presse sieht in dem Schritt ein gefährliches Manöver. 

Anders als die meisten Staaten hat Großbritannien eine weitgehend ungeschriebene Verfassung. Vieles basiert auf Gewohnheitsrecht. Das funktioniert, solange sich alle an die Spielregeln halten. Mit der Parlamentsschließung mitten im Brexit-Streit schießt Premier Boris Johnson quer. Der Beginn einer gefährlichen Entwicklung? 

Regierungschef Johnson hat die No-Deal-Gegner im Parlament mit dem umstrittenen Schritt überrascht. Die Möglichkeiten der Abgeordneten, einen Chaos-Brexit zu verhindern, sind damit stark eingeschränkt.

Boris Johnson geht einen heiklen Schritt: Er schickt das Parlament in eine Zwangspause, um den EU-Austritt Großbritanniens am 31. Oktober auch ohne Abkommen durchziehen zu können. Den Gegnern eines No-Deal-Brexits läuft die Zeit davon. 

Boris Johnson macht Ernst mit seiner Drohung, das Unterhaus auszuhebeln. Er lässt das Parlament vor dem Brexit-Termin am 31. Oktober vorübergehend schließen, wohl, um den Austritt Großbritanniens aus der EU auch ohne Abkommen durchziehen zu können. 

Die Opposition in Großbritannien geht weiter gegen einen No-Deal-Brexit vor. Kurz vor dem Ende der Sommerpause des britischen Parlaments strebt Labour-Chef Jeremy Corbyn mit anderen Abgeordneten einen Misstrauensantrag gegen Premierminister Boris Johnson an.

Der britische Premierminister Boris Johnson will der EU im Falle eines No-Deal-Brexits 30 Milliarden Pfund vorenthalten. Das geht aus einem Bericht von "Sky News" hervor. Johnson plane demnach, die von seiner Vorgängerin Theresa May vereinbarte Brexit-Schlussrechnung für nichtig zu erklären.

Boris Johnson erntet für ein Foto Kritik, das aber nur die halbe Geschichte erzählt. Der britische Premier hat während seines Besuchs in Frankreich kurz seinen Fuß auf einen Tisch im Élysée-Palast gestellt - während ihm Präsident Emmanuel Macron gegenüber saß. 

Weder Bundeskanzlerin Angela Merkel noch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron möchten sich auf wesentliche Änderungen des Brexit-Abkommens einlassen. Damit ist die Bilanz seiner Treffen in Berlin und Paris für den britischen Premier Boris Johnson eher ernüchternd.

Berlin und London haben im Streit über den britischen EU-Austritt Gesprächsbereitschaft signalisiert - jetzt trifft der britische Premierminister den französischen Präsidenten. In der Sache stoßen seine Forderungen bei der EU bislang auf Ablehnung.

Die Ansage war deutlich. Das Brexit-Abkommen wird nicht mehr aufgeschnürt, sagt die Kanzlerin. Manche Beobachter haben inzwischen den Eindruck, Boris Johnson kommt das zu pass.

Rund zehn Wochen vor dem Brexit-Termin am 31. Oktober bewegt sich rein gar nichts zwischen London und Brüssel. Daran ändert auch ein neuer Vorstoß des britischen Premierministers Boris Johnson nichts. Er beißt damit in Europa zwar auf Granit, hat aber trotzdem noch einiges vor.

Neuverhandlungen des Brexit-Vertrages, das fordert Boris Johnson. In einem Brief an EU-Ratschef Donald Tusk legt der britische Premierminister seine Position dar.

Der britische Oppositionsführer Jeremy Corbyn hat einen kühnen Plan ausgeheckt: Er will Premier Boris Johnson aus dem Amt drängen und als Kurzzeit-Premier einen harten Brexit verhindern. Ob es ihm gelingt, die dafür nötige überparteiliche Allianz zu schmieden, ist allerdings fraglich. 

Großbritanniens neuer Premierminister Boris Johnson hat die Ablehnung politischer Regeln zu seinem Konzept gemacht - und es trotz unzähliger Skandale, Brexit und Affären bis ganz nach oben geschafft.

Seine "Order"-Rufe in den Brexit-Debatten haben John Bercow eine gewisse Berühmtheit eingebracht. Jetzt ruft der britische Parlamentssprecher einmal mehr zur Ordnung - diesmal den Premierminister. Der Machtkampf zwischen Boris Johnson und dem Unterhaus spitzt sich zu. 

Der britische Politiker Nigel Farage hat über die royale Familie gelästert. Vor allem Prinz Harry, Herzogin Meghan und Prinz Charles kommen dabei nicht gut weg. Nur eine Dame lobt der Politiker.

Einem Bericht zufolge sollen mit einem Rettungsfonds in Schieflage geratene Unternehmen bei einem Brexit ohne Abkommen vor der Insolvenz gerettet werden. Bislang hatte die Johnson-Regierung die Gefahren eines No Deals stets heruntergespielt.

Wer glaubt Boris Johnson sei einfach nur verrückt, könnte sich irren. Ein Kommunikationsexperte erklärt, warum der britische Premier aus seiner Sicht ein sehr guter Schauspieler ist - und warum er wahrscheinlich sehr genau weiß, was er tut.

Der neue britische Premierminister Boris Johnson will sein Land nach dem Brexit zum "großartigsten der Welt" machen. Der EU begegnet er vor allem mit Drohgebärden. Für nötige Kompromisse ist der Konservative kaum zu haben, bedauert Politikwissenschaftler Roland Sturm im Interview.

Nachwahlen in einer kleinen Grafschaft in Wales bringen den neuen britischen Premier in Schwierigkeiten. Nur noch eine Stimme Mehrheit hat er jetzt im Unterhaus - und muss damit jetzt den Brexit über die Bühne bringen.

Es sind nur noch wenige Wochen bis zum 31. Oktober. Sollte Großbritannien sich bis dahin nicht mit der EU geeinigt haben, droht dem Land ein harter Brexit. Der britische Premierminister Boris Johnson bereitet das Land genau darauf vor. Doch laut einem Bericht dürften seine Maßnahmen bei einem No-Deal-Brexit nicht viel bringen.