Erneut ist ein Versuch, auf deutschen Autobahnen ein generelles Tempolimit von 130 Kilometern pro Stunde durchzusetzen, gescheitert - diesmal im Bundesrat.

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Ein Vorstoß für ein generelles Tempolimit auf Autobahnen ist im Bundesrat gescheitert.

Der Vorschlag des Umweltausschusses, die geplante Änderung der Straßenverkehrsordnung um eine Höchstgeschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde zu ergänzen, fand am Freitag in Berlin wie erwartet keine Mehrheit in der Länderkammer. Wenn Koalitionen in den Ländern sich intern nicht einig sind, muss das Land sich im Bundesrat enthalten.

Von der Änderung betroffen gewesen wären neben Autobahnen auch die anderen Straßen, für die bislang keine Geschwindigkeitsbegrenzung gilt.

Die Bundesregierung lehnt Tempo 130 ebenfalls ab

Die Befürworter eines Tempolimits erhoffen sich von dieser Maßnahme weniger Unfalltote und mehr Klimaschutz. In der Bundesregierung, die einem Tempolimit ebenfalls zustimmen muss, gibt es dafür bislang aber keine Mehrheit.

Auch im Bundestag war im vergangenen Jahr der Vorstoß der Grünen für ein Tempolimit 130 gescheitert. Die CSU, die mit Andreas Scheuer den Bundesverkehrsminister stellt, hatte eine Kampagne gegen das Tempolimit gestartet. (dpa/AFP/hau)

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Die Grünen diskutieren Ausnahmen für Elektroautos beim Tempolimit

In der Debatte über ein generelles Tempolimit auf Deutschlands Autobahnen denken die Grünen offenbar über Sonderregelungen nach. Denkbar wären beispielsweise Ausnahmen für Elektroautos, die dann nicht an ein etwaiges Tempolimit gebunden wären. Widerstand gibt es aber auch aus den eigenen Reihen.