Der englische Spitzenklub FC Chelsea ist vom Fußball-Weltverband FIFA wie erwartet mit einer Transfersperre belegt worden.

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Wie die FIFA am Freitag mitteilte, dürfen die Blues in den kommenden zwei Transferperioden keine neuen Spieler verpflichten, weil sie in 29 Fällen bei internationalen Transfers und Anmeldungen von minderjährigen Spielern gegen Regeln verstoßen haben.

Außerdem muss der Klub eine Strafe in Höhe von 600.000 Schweizer Franken (rund 530.000 Euro) zahlen und bekam 90 Tage Zeit, die Angelegenheiten der betroffenen Jugendlichen zu regeln. Auch der englische Fußballverband FA wurde wegen des Regelbruchs im Umgang mit Transfers von Spielern unter 18 Jahren zu einer Geldstrafe in Höhe von 510.000 Schweizer Franken (rund 450.000 Euro) verurteilt.

Pulisic-Deal dank eines Tricks

Überraschend kommt die Strafe nicht, die FIFA ermittelt seit September 2017 gegen Chelsea und andere englische Klubs. Weil die Klubbosse den Transferbann schon kommen sahen, haben sie bei der Verpflichtung von US-Nationalspieler Christian Pulisic zu einem Trick gegriffen: Der 20-Jährige wurde zwar Anfang Januar für 64 Millionen Euro fest verpflichtet, bis zum Saisonende aber an seinen jetzigen Verein Borussia Dortmund verliehen.

Die FIFA-Regeln verbieten im Allgemeinen Transfers von minderjährigen Spielern aus anderen Ländern. Der Weltverband beruft sich dabei auf Artikel 19, wonach ein Spieler nur international transferiert werden darf, wenn er mindestens 18 Jahre alt ist. Der Artikel sieht nur drei Ausnahmen vor, die allerdings erst nach Prüfung bewilligt werden können.  © AFP

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Christian Pulisic nur Nummer vier: Die teuersten Transfers von Bundesliga-Profis ins Ausland

Der Transfer von Christian Pulisic von Borussia Dortmund zum FC Chelsea ist der viertteuerste Wechsel eines Bundesliga-Fußballers ins Ausland. Unangefochten an der Spitze liegt ebenfalls ein ehemaliger Dortmunder. Mit vier Transfers unter den Top Ten kassierte der BVB übrigens insgesamt am meisten ab. (Hinweis: Die Transfersummen sind teilweise geschätzt, sofern die Vereine keine konkreten Angaben machten. Zu den fixen Transfersummen kommen oft Bonuszahlungen, die später fällig werden können.)