Im Rennen um die ersten drei Plätze in der 2. Bundesliga mischen fünf Teams kräftig mit. Die drei Hauptkonkurrenten der Hamburger Klubs HSV und Pauli punkten am Samstag dreifach.

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Holstein Kiel, Fortuna Düsseldorf und die SpVgg Greuther Fürth haben das Remis im Hamburger Derby für sich genutzt und den Aufstiegskampf noch spannender gemacht. Die Kieler gewannen ihr Heimspiel am Samstag gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 3:2 (2:0) und verdrängten den Hamburger SV von Tabellenplatz zwei. Der HSV hatte im Top-Spiel der 2. Bundesliga am Freitag ein 2:2 bei Tabellenführer FC St. Pauli geholt.

Der Tabellenvierte Düsseldorf rückte dank eines 5:0 (3:0) beim 1. FC Nürnberg bis auf einen Zähler an Hamburg heran. Punktgleich dahinter liegt Fürth nach dem 1:0 (1:0)-Auswärtssieg bei Abstiegskandidat Eintracht Braunschweig. Den ersten und fünften Tabellenplatz trennen lediglich vier Punkte.

Die Kieler lagen durch einen verwandelten Foulelfmeter von Steven Skrzybski (19.), dem dritten Saisontor von Fiete Arp (37.) und einem Treffer von Finn Porath bereits 3:0 in Führung. Doch in der Schlussphase wurde es vor 10 754 Zuschauern noch einmal spannend, als Ivan Prtajin (81./90+3) mit einem Doppelschlag für den SV Wehen verkürzte.

Nürnberg-Spiel minutenlang unterbrochen

Die Partie in Nürnberg musste Mitte der ersten Hälfte für mehrere Minuten unterbrochen werden, nachdem sich Schiedsrichter Richard Hempel verletzt hatte. Während dessen Behandlung an der Wade gingen beide Mannschaften in die Kabine. Der Vierte Offizielle Assad Nouhoum übernahm anschließend die Leitung des Spiels, Hempel wechselte in Nouhoums Rolle an der Seitenlinie.

Nach der unerwarteten Unterbrechung zeigten sich die Düsseldorfer eiskalt. Mit einem Dreierpack bescherten der Niederländer Vincent Vermeij (39. Minute, 45.+3, 56./Handelfmeter), der ominipräsente Ao Tanaka (41.) sowie kurz vor dem Ende Jona Niemiec (84.) der Fortuna den vierten Auswärtssieg der Saison.

Für den fünften Fürther Sieg nacheinander sorgte Julian Green mit dem einzigen Tor der Partie in der 31. Minute per Foulelfmeter. Die Führung war allerdings umstritten: Eintracht-Verteidiger Ermin Bicakcic soll Armindo Sieb gefoult haben. Die Braunschweiger Bank mit Trainer Daniel Scherning an der Spitze protestierte heftig. (dpa/mbo)

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