Ungewöhnlich viele Regierungsflieger waren innerhalb kürzester Zeit von Pannen betroffen. Die Bundesregierung hält nun auch eine Sabotageattacke für denkbar.

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Als Bundeskanzlerin Angela Merkel im November 2018 mit einem Airbus A340 auf dem Weg zum G-20-Gipfel in Argentinien umkehren und notlanden musste, war die Situation äußerst kritisch. Die Bordelektronik war ausgefallen - und sorgte letztlich dafür, dass der Flug über den Atlantik zu gefährlich wurde. Die "Konrad Adenauer" drehte um und landete in Köln. Der Vorfall erregte internationales Aufsehen.

Es folgten diverse weitere Pannen bei Regierungsfliegern, was die Frage aufwarf: Wie kommt diese Fehlerserie plötzlich zustande? Die Bundesregierung hält nun Sabotage oder Cyberattacken für möglich, das berichtet die "Rheinische Post" am Samstag.

Pannenserie bei Regierungsfliegern: Sorgten Radarwaffen für Fehler?

In Bundeskriminalamtskreisen werde darüber diskutiert, ob es sich "um eine Radarwaffe oder einen elektromagnetischen Puls gehandelt haben könnte – beides könnte in Flughafennähe abgegeben werden", schreibt das Blatt.

Für die Ausfälle gebe es laut Lufthansa - zuständig für die Wartung der Flieger - zwar technische Erklärungen, doch die Häufigkeit und die Umstände der Vorfälle machten das Kanzleramt, Außenministerium und die Bundeswehr misstrauisch, heißt es in dem Bericht weiter. Das komplette Qualitätsmanagement von Lufthansa werde nun überprüft.

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