Greta Thunberg reagiert auf die Kritik von Wladimir Putin ebenso schlagfertig wie zuvor auf den Sarkasmus von Donald Trump.

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Greta Thunberg weiß, was sie will. Die Schwedin ist im zarten Alter von 16 Jahren in einem höllischen Tempo zu einer der bedeutendsten Figuren der Gegenwart aufgestiegen. Was ihren Nachrichtenwert angeht, nimmt sie es mit den mächtigsten Männern der Welt auf - und tritt ihnen im Namen des Klimas auf die Füße.

Thunberg zwingt Trump und Putin in den Ring

US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin gehören zu den mächtigsten Männern der Welt. Mit einem 16-jährigen Mädchen würden sie sich normalerweise nicht auseinandersetzen, doch Thunberg zwingt sie, ihr zuzuhören.

Entgegen seines sonstigen Umgangstons beschrieb Trump Thunberg als Person ungewöhnlich sanft, quasi großväterlich, bezeichnete sie über Twitter als "ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut."

Thunberg fühlte sich von Trump nicht ernst genommen und reagierte auf dessen Sarkasmus auf ihre Art: Sie nahm Trumps Umschreibung ihrer Person in ihr Twitter-Profil auf.

Thunberg nimmt Putins Satz auf

Nicht anders erging es jetzt Putin. Dessen Anmerkung, niemand habe Thunberg, diesem "gutmütigen und sehr ehrlichen Mädchen", die Komplexität der Welt erklärt, fand vorübergehend auch den Weg auf Thunbergs Twitter-Account.

Mit der Übernahme von Wladimir Putins Beschreibung ihrer selbst kontert Greta Thunberg die Worte des russischen Präsidenten ironisch.

Putin hatte in seiner Kritik an der Initiatorin der "Fridays for Future"-Bewegung hinzugefügt: "Erwachsene müssen sie vor übermäßigen Emotionen schützen, die die Persönlichkeit zerstören können."

Ob das wirklich nötig ist? Ihr schlagfertiger Umgang mit Erwachsenen wie Trump und Putin gibt einen Hinweis, wie stabil Thunbergs Persönlichkeit ist.

Hier trifft Greta Thunberg auf Donald Trump

Greta Thunberg hatte im Vorfeld ihrer USA-Reise angekündigt, ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump sei Zeitverschwendung. Jetzt hat die Klimaaktivistin Trump trotzdem in New York getroffen – wenn auch zufällig.