Zyklon

Am Abend des 25. April 2019 sitzen die rund 7.000 Bewohner der Insel Ibo dicht gedrängt in Kirchen, Moscheen und alten Befestigungsanlagen aus der portugiesischen Kolonialzeit. Draußen peitscht Zyklon Kenneth über die Insel. Vier Stunden lang heftigster Sturm mit Windgeschwindigkeiten von 220 Stundenkilometern. Das Dach der Moschee fliegt weg. Dann, gegen 23 Uhr, wird es still. Die Insel ist nahezu komplett zerstört.

Er war der stärkste Zyklon in der Geschichte Mosambiks. Als Kenneth am Abend des 25. April auf die Nord-Küste des Landes traf, war es die zweite Katastrophe innerhalb nur weniger Wochen. Zuvor hatte bereits der Zyklon Idai in der Mitte des Landes für Tod und Verwüstung gesorg

Der Zustand ein halbes Jahr nach den katastrophalen Zyklonen Idai und Kenneth.

Sechs Wochen nachdem der Zyklon Idai in Zentralmosambik katastrophale Schäden angerichtet hat, wurde die ohnehin schon ermüdete Nation in eine noch tiefere Krise gestürzt, nämlich durch Zyklon Kenneth.

Häuser werden zerstört, Schulen und Kliniken auch. Die Versorgung mit Strom bricht in Mosambik zum Teil zusammen. Und nun regnet es unaufhörlich. Hüfthoch steht das Wasser nach Zyklon "Kenneth" in Teilen des Landes.

Zyklon "Kenneth" trifft auf Mosambik: Der Wirbelsturm hat auf den vorgelagerte Komoren bereits drei Tote gefordert und für Mosambik drohen massive Regenfälle.

Wenige Wochen nach dem verheerenden Zyklon "Idai" könnte ein weiterer tropischer Wirbelsturm im Südosten Afrikas große Verwüstung anrichten. Zyklon "Kenneth" werde vermutlich am Donnerstag im Norden von Mosambik auf Land treffen.

Mitte März richtete der Wirbelsturm Idai verheerende Zerstörungen in Malawi, Mosambik und Simbabwe an. Bis zu drei Millionen Menschen, ungefähr die Hälfte davon Kinder, sind von den schweren Überflutungen und Verwüstungen betroffen.

In Mosambik hat Zyklon "Idai" mindestens 700 Menschenleben gefordert. Jetzt droht dem Land eine Cholera-Epidemie

Die Temperaturen und der Meeresspiegel steigen. Extreme Wetterereignisse wie zuletzt Zyklon "Idai" nehmen zu. Zum Zustand des Klimas veröffentlichen Wetterexperten nun einen Bericht. Der UN-Generalsekretär sieht Anlass zur Sorge.

Der Zyklon Idai hat nicht nur in Mosambik, sondern auch in Malawi und Zimbabwe eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Straßen wurden überflutet, Wohnhäuser, Schulen und Krankenhäuser zerstört. Menschen kamen ums Leben, Tausende wurden obdachlos.

Mosambik hat nach dem schweren Tropensturm "Idai" den Notstand erklärt. Es werden bis zu 1.000 Tote befürchtet. Die Hilfsaktionen laufen.

Eine Großstadt in Mosambik ist seit Tagen ohne Strom und von der Außenwelt abgeschnitten. Weite Landesteile sind überflutet. Retter rechnen mit einer riesigen humanitären Katastrophe, der Präsident nennt eine erschütternde mögliche Opferzahl.

Der Zyklon "Gita" hat im Pazifik schon große Schäden angerichtet. Jetzt ist Neuseeland an der Reihe - in mehreren Region gilt der Notstand.

Der Zyklon "Winston" hat auf den Fidschi-Inseln schwere Schäden angerichtet. Zahlreiche Häuser wurden verwüstet. Doch der Tourismusbetrieb soll in Kürze wieder hergestellt sein ...

Der Zyklon "Pam" hat am Freitag und Samstag auf Vanuatu verheerende Schäden angerichtet. Der Inselstaat im Pazifik hat den Notstand ausgerufen. Schätzungen zufolge ist die Hälfte der Einwohner Vanuatus von den Folgen des Zyklons betroffen, darunter mindestens 54.000 Kinder.

Der Zyklon "Pam" hat am Freitag und Samstag auf Vanuatu verheerende Schäden angerichtet. Der Inselstaat im Pazifik hat den Notstand ausgerufen. Schätzungen zufolge ist die Hälfte der Einwohner Vanuatus von den Folgen des Zyklons betroffen, darunter mindestens 54.000 Kinder.