Am 19. Mai gaben sich Meghan Markle und Prinz Harry das Jawort. Nach der eindrucksvollen Trauung von Kate Middleton und Prinz William 2011 hat auch diese Hochzeit des britischen Königshauses große internationale Aufmerksamkeit ausgelöst. In aller Munde war natürlich auch das Kleid der Braut.

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Jedes Detail des Brautkleides von Meghan Markle wurde heiß diskutiert: Cremefarben oder weiß, reich verziert oder sehr schlicht? Und ebenso wichtig: Welcher Designer?

Die Brautkleider im Vergleich

Zumindest das Rätselraten ist seit Samstag vorbei: Herzogin Meghan trug zu ihrer Hochzeit ein Kleid von Designerin Clare Waight Keller aus dem Hause Givenchy. Es war aus rein weißer Seide, bodenlang, schlicht gehalten und mit U-Boot-Ausschnitt.

Beide Bräute waren vor der Hochzeit mit Schleier verhüllt.

Der zarte Schleier war ganze fünf Meter lang, handbestickt mit Blumen, die alle 53 Länder des Commonwealth darstellen sollten. Dazu lieh die Queen Meghan ein Diadem von 1932, das zuletzt Queen Mary getragen hatte.

Damit ist es gleichzeitig schlichter und opulenter als das Kleid von Kate 2011: Während deren Kleid von Alexander McQueen reicher geschmückt und mit Spitze verziert war, brachte ihre Schleppe es "nur" auf 2,70 Meter Länge.

Ihr Diadem war ebenfalls eine Leihgabe der Queen - von 1936.

Während beide Bräute ihren Ehemännern sowie den Royal-Fans unzweifelhaft den Atem stocken ließen, bleibt doch die Frage: Wer war die hinreißendere Braut? Meghan oder Kate?

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Und wo war da der Feminismus?

Eine kleine Enttäuschung brachte Meghans Kleid doch ein. Sie hatte es als "starkes feministisches Statement" angekündigt – als sie aber aus dem Auto stieg und sich der Welt präsentierte, war daran nicht viel Feminismus zu erkennen: Es war ein einfaches, wenn auch sehr schönes, weißes Brautkleid.

Der Feminismus-Anteil lag letztlich darin, dass sie persönlich eine Frau als Designerin gewählt hatte, wie es der Palast am Samstag verkündet hatte, und das Kleid aus eigener Tasche gekauft hatte.

Damit habe sie zeigen wollen, dass sie sich auch als Teil der königlichen Familie nichts vorschreiben lasse, auch nicht etwaige Designer. (alm)

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