• Seit fast zwei Jahren und dem Achtelfinal-Aus bei der EM wartet Emre Can auf ein Länderspiel.
  • Vorübergehend stand der 29-Jährige sogar auf der Verkaufsliste von Borussia Dortmund.
  • Der Kämpfer aber hat einen Schalter in seinem Kopf umgelegt und ist plötzlich ein Gesicht des BVB-Erfolgs.
  • Daraus erwachsen neue Ansprüche.

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Emre Can hofft nach zuletzt guten Leistungen auf die Rückkehr in die Nationalmannschaft.

"In den letzten Wochen habe ich das gezeigt, was ich von mir erwarte. Mein Ziel ist immer, meiner Mannschaft in schwierigen Phasen zu helfen und mich auch für größere Sache anzubieten wie die Nationalmannschaft", sagte der Dortmunder Defensiv-Allrounder in London vor dem Achtelfinal-Rückspiel des Bundesligisten in der Champions League beim FC Chelsea. Das Spiel findet am 7. März (21:00 Uhr/Amazon Prime Video) in London statt.

Nationalspieler Emre Can während eines Trainings im österreichischen Seefeld am 30. Mai 2021
Nationalspieler Emre Can während eines Trainings im österreichischen Seefeld im Vorfeld der EM 2021 am 30. Mai 2021. © AFP/Christof Stache

Der 29-Jährige Can, der bisher 37 Länderspiele bestritten hat und zuletzt im EM-Achtelfinale gegen England (0:2) am 29. Juni 2021 im Nationaltrikot aufgelaufen war, sehnt ein anhaltendes Formhoch herbei: "Ich hoffe, es war nicht nur eine Phase und hält länger an."

Emre Can hat in Dortmund die Kurve gekriegt

Nach Verletzungsproblemen und schwachen Spielen in der Zeit vor der Winterpause schien Can beim Revierklub auf gutem Weg zu einem dauerhaften Edelreservisten zu sein. Doch seit dem Re-Start der Liga überzeugt er durch Zweikampfstärke und Qualitäten als Führungsspieler. "Ich habe mir in der Winterpause meine Gedanken gemacht. In der Hinrunde war ich zu sehr enttäuscht und habe über Dinge gemeckert, die ich nicht ändern kann. Davon habe ich mich runterziehen lassen. Ich habe auf andere gezeigt und gesagt: Okay, ich bin nicht dran schuld. Aber so ist es nicht im Fußball", sagte Can.

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Gespräche mit der Familie und mit Freunden verhalfen aus dem Stimmungstief. "Ich habe mir gesagt: Emre, egal, was ist, du machst dein Ding und gibst Gas auf dem Platz." (dpa/hau)

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