Wiesbaden

Rund 20 Millionen Menschen in Deutschland haben in den Jahren 2017/2018 ihre Lektüre online gekauft. Das entspricht etwa 40 Prozent aller Internet-Benutzer in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag zum "Welttag des Buches " (23. April) mitteilte. 

Im Prozess gegen Ali B. wegen des Mordes an der Schülerin Susanna haben mehrere Zeugen ausgesagt, dass die 14-Jährige Angst vor dem Flüchtling gehabt haben soll. 

Der Iffland-Ring gebürt dem "Würdigsten" unter den Schauspielern im deutschsprachigen Raum. Der jüngst gestorbene Bruno Ganz trug ihn und bestimmte einen Nachfolger, der auch als "romantischer Grübler" gilt.

Er will der Politik den Rücken kehren: Hessens SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel wird sich laut Parteikreise aus dem politischen Geschäft verabschieden.

Knapp zehn Monate nach dem Tod der Schülerin Susanna hat in Wiesbaden der Mordprozess begonnen. Das Interesse an dem aufsehenerregenden Fall ist groß, die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft.

In vielen hessischen Städten ist die Belastung mit Stickoxiden höher als erlaubt. In der Landeshauptstadt ist der Wert zuletzt leicht zurückgegangen. Die Bemühungen der Stadt Wiesbaden wurden nun vor Gericht honoriert.

Eine Serie von Bombendrohungen hält deutsche Landgerichte in Atem. Am Freitagvormittag mussten Gerichtsgebäude in mehreren Städten evakuiert werden. Die Drohung an das Landgericht Kiel ist mit "nationalsozialistische Offensive" unterschrieben gewesen.

Wegen rechter Botschaften und Symbole in einer Chatgruppe von Polizisten wird ermittelt. Aber ist das alles? In Wiesbaden soll der Innenausschuss die Ausmaße des Polizei-Affäre ans Licht bringen.

"Polizeibeamte müssen zweifelsfrei auf dem Boden unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung stehen", betonte Bundesinnenminister Horst Seehofer nachdem Berichte über ein rechtsextremes Netzwerk in der Frankfurter Polizei bekannt wurden. Der Ausländerbeirat Hessen fordert Konsequenzen. 

Rund 4,4 Millionen Menschen waren in Hessen zur Wahl aufgerufen. Die ersten Hochrechnungen zeigen: CDU und SPD verlieren heftig, die Grünen und die AfD sind der große Wahlgewinner. Laut den ersten Zahlen sind am Ende sechs Parteien im Landtag in Wiesbaden.

Der politischen Herbst in Hessen wird wohl bunt: Umfragen zufolge werden fünf Parteien in den Landtag in Wiesbaden einziehen, viele Konstellationen sind denkbar.

Weil er im Fall "Susanna" einen Mordverdächtigen möglicherweise illegal nach Deutschland gebracht hat, ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Bundespolizei-Chef Dieter Romann. 

Auch die Stadt Frankfurt muss jetzt ein Dieselfahrverbot für sauberere Luft einführen. Das hat das Verwaltungsgericht Wiesbaden am Mittwoch entschieden. Nur so kann die Luft am Main rasch sauberer werden. Die Deutsche Umwelthilfe hatte geklagt, weil in Hessens größter Stadt die Grenzwerte für Schadstoffe überschritten werden.

Aus für die umstrittene Erdogan-Statue: Nach dem Wirbel um eine Kunstaktion hat Wiesbaden die Installation abbauen lassen. Zuvor hatten sich Anhänger und Gegner heftige Wortgefechte geliefert.

Eine goldene Statue von Recep Tayyip Erdogan taucht über Nacht in der Wiesbadener Innenstadt auf. Nicht nur die Bürger sind irritiert - auch die Stadt wird von der Aktion überrascht.

Zum Ferienbeginn sorgten zahlreiche Unfälle auf den Autobahnen für kilometerlange Staus. Auf der A3 in Hessen staute es sich auf bis zu zehn Kilometer, am Gotthardtunnel auf über 14.

Eine Entscheidung über einen weiteren Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Mörder der 14-jährigen Susanna aus Mainz fällt erst in der kommenden Woche.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat die Tierschutzorganisation Peta scharf kritisiert. Hintergrund sind angebliche "Abschlusslisten" für Politiker. Peta dementiert derlei Listen.

Der mutmaßliche Mörder der 14-jährigen Susanna, Ali B., war zum Tatzeitpunkt vermutlich älter als angegeben.

Der Hauptverdächtige im Fall der getöteten 14-jährigen Susanna kommt in Untersuchungshaft. Das habe die Ermittlungsrichterin angeordnet.

Der Tod der 14-jährigen Susanna ist mittlerweile zweieinhalb Wochen her. Der mutmaßliche Täter Ali B. ist derzeit in deutscher Haft und wird vernommen. Er soll das Mädchen vergewaltigt und getötet haben. Viele Umstände der Tat sind allerdings noch nicht geklärt - und auch zu den Ermittlungen gibt es offene Fragen.

Freiburg, Kandel, nun Wiesbaden. Der Mord an dem Mainzer Mädchen Susanna heizt die Debatte um kriminelle Flüchtlinge deutschlandweit an. Wie ein Verbrechen zum Politikum wird - und das Land weiter spaltet.

Am Mittwoch wurde die Leiche der 14-jährigen Susanna gefunden; bereits seit dem 22. Mai war das Mädchen vermisst worden. Der Tat dringend verdächtig ist der Iraker Ali B., der sich auf der Flucht befindet und sich vermutlich in den Irak abgesetzt hat. Besonders brisant ist die Tatsache, der der zuletzt in einem Flüchtlingsheim lebende 20-Jährige kein Unbekannter für die Polizei war.

Es ist traurige Gewissheit: Bei der in Wiesbaden gefundenen Leiche handelt es sich um die vermisste Susanna aus Mainz. Die Polizei hat einen Verdächtigen mittlerweile wieder freigelassen, ein weiterer befindet sich noch auf der Flucht - er könnte in sein Heimatland Irak geflohen sein.

Die DNA liefert oft entscheidende Hinweise, wenn es darum geht, einem Täter auf die Spur zu kommen. Doch hat die Methode auch Grenzen. Experte Dr. Ingo Bastisch erklärt die Chancen und Risiken von DNA-Analysen.