Politischer Aschermittwoch: Söder attackiert Habeck und warnt vor Grün-Rot-Rot

101 Jahre nach der Premiere bietet der politische Aschermittwoch Spitzenpolitikern eine Plattform für Stimmung, Provokation und Neckereien. Die Themen sind aber ernst. CSU-Chef Markus Söder attackiert die politischen Gegner besonders vehement.

Auch Merz beschwor den Zusammenhalt: Sollte er CDU-Vorsitzender werden, gehörten Laschet und dessen Unterstützer, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, "in mein Team", sagte Merz. "Dann sind wir eine Mannschaft, dann gehen wir zusammen nach vorn." Angriffe fuhr Merz vor allem gegen die Linkspartei und deren Spitzenkandidaten Bodo Ramelow, aber auch den Koalitionspartner SPD.
Thüringens CDU-Landespartei- und Fraktionschef Mike Mohring hat der CDU im Bund mangelnde Unterstützung vorgeworfen. "Manches wäre leichter gewesen, wenn wir aus Berlin mehr Vertrauen und mehr Zutrauen bekommen hätten", sagte Mohring beim politischen Aschermittwoch der Thüringer CDU in Apolda. Die CDU sei eine föderale Partei und sei auch wegen ihrer Vielfalt erfolgreich, betonte Mohring, der seine Posten an der Spitze der Thüringer CDU-Fraktion und der Landespartei am Montag abgeben will.
Die im April scheidende CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer warnte ihre Partei vor zu viel Selbstbeschäftigung: "Wir sind nicht der Nabel der Welt", sagte sie in Demmin in Mecklenburg-Vorpommern.