Die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel und Sie genießen das Sommerwetter. Heute soll es besonders heiß und sehr sonnig werden. Damit es am Abend keinen Sonnenbrand gibt, sollten Sie diese Vorkehrungen treffen.

Sonnenbrand tut weh, sieht nicht gut aus und kann auch noch richtig gefährlich werden. Deswegen sollte man es erst gar nicht so weit kommen lassen.

Die Haut verzeiht keine Fehler: Wer über mehrere Jahre hinweg häufig ungeschützt in der Sonne ist, lässt seine Haut schneller altern. Falten und Altersflecken bilden sich früher.

Ja, es ist Sommer. Diese Leute wurden davon sichtlich überrascht.

Und wer häufig Sonnenbrand hat, steigert sein Risiko, Hautkrebs zu bekommen. Schuld daran sind die UV-Strahlen im Sonnenlicht. Diese gelten als Karzinogene - also Stoffe, die Krebs auslösen.

Mit einigen Tricks den Sonnenbrand vermeiden

Das Bundesamt für Strahlenschutz gibt jedes Jahr von April bis September einen UV-Index heraus, der warnt, wann in den nächsten Tagen die UV-Strahlung besonders hoch ist.

Folgende Maßnahmen helfen, um Sonnenbrand vorzubeugen:

  • Eincremen: Sonnencreme schützt die Haut vor Verbrennungen. Cremen Sie Ihre Haut mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbad ordentlich ein.
  • Meiden Sie die Mittagssonne. Der Sonnenstand ist von Ort zu Ort verschieden. Wenn Sie beispielsweise Urlaub an der Ostsee machen, sollten Sie vom späten Vormittag bis zum frühen Nachmittag im Schatten bleiben.
  • Vorsicht am Meer oder im Gebirge: Heller Sand oder Schnee werfen UV-Strahlen verstärkt zurück. Hier sollten Sie ganz besonders auf das Eincremen achten.
  • Hut und entsprechende Kleidung sind sehr wichtig: Dunkle, weite Kleidung schützt am besten.

Sonnenbrand entsteht durch Absterben von Hautzellen

Wer die Sonne unterschätzt, bekommt teilweise schon nach wenigen Minuten Sonnenbrand. Die charakteristische Rötung tritt meistens sechs Stunden nach Beginn des Sonnenbads auf.

Diese entsteht durch das Absterben von Hautzellen. Die Zellen schütten dabei Botenstoffe aus, die kleine Blutgefäße erweitern. So erscheint die Haut rot.

Bei einem Sonnenbrand sind die weißen Blutkörperchen damit beschäftigt, tote Zellen wegzuräumen. Dadurch entstehen die typischen Sonnenbrand-Schmerzen.

Um diese zu lindern, gibt es einige Möglichkeiten:

  • In den Schatten gehen: Als Erstes sollten Sie die Sonne verlassen und die Haut bedecken. Dann heißt es abwarten bis der Sonnenbrand abgeklungen ist. Bis es so weit ist, sollten Sie die Sonne unbedingt meiden.
  • Gegen die Schmerzen hilft Kühlen. Am besten helfen kalte Duschen oder kalte Wickel. Seien Sie jedoch vorsichtig mit Eis: Das kann dazu führen, dass weitere Hautzellen absterben. Lieber eine Mischung aus Quark und etwas Milch auf die betroffene Stelle auftragen.
  • Viel trinken: Der Klassiker hilft bei vielen Beschwerden. Nach dem Sonnenbrand braucht die Haut eine größere Menge an Flüssigkeit, um sich zu erholen. Aber Finger weg von Alkohol und zuckerhaltigen Getränken.
  • Wenn die Haut Blasen wirft oder Fieber, Schwindel und Kopfschmerzen auftreten, sollten Sie lieber einen Arzt aufsuchen. Denn die Ursache dieser Symptome ist häufig eine Verbrennung mitsamt Sonnenstich.

Tägliches Eincremen schützt nicht besser vor Hautkrebs

Oft und täglich Sonnencreme benutzen schützt gut vor Hautkrebs, heißt es im Volksmund. Aber das stimmt gar nicht, wie Forscher am kolumbianischen Instituto de Evaluacion Technológica en Salud in Bogota herausgefunden haben. Auf die Entwicklung von weißem Hautkrebs habe Eincremen keinen Einfluss.

Trotzdem ist es nicht schlecht, sich täglich einzucremen. So wird es zur Gewohnheit und man vergisst es weniger oft.