Der April bringt uns hervorragendes Wetter - das freut Sonnenanbeter. Für Allergiker ist die Freude jedoch begrenzt, denn das gute Wetter sorgt für einen sogenannten "Pollensturm".

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Allergiker haben es nicht leicht: Während viele Menschen das warme Frühlingswetter genießen, kämpfen sie mit laufenden Nasen und tränenden Augen.

"Mastjahr" macht alles noch schlimmer

Bereits im Februar geht für viele die Leidensphase los. Wer das Gefühl hat, dass es in diesem Jahr noch schlimmer ist als sonst, liegt richtig. Schuld daran ist ausgerechnet das gute Wetter.

Zur Zeit zieht ein sogenannter Pollensturm über Deutschland. Das liegt daran, dass 2018 ein sogenanntes "Mastjahr" für Bäume ist. In solchen Jahren produzieren Bäume besonders viele Samen, wie das Portal "waldwissen.net" der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft schreibt.

2016 sind in Australien sogar sechs Menschen wegen eines Pollensturms gestorben. Ein Gewitter hatte Weidelgraspollen zum Platzen gebracht, diese waren daraufhin tief in die Lungen der Betroffenen eingedrungen.

Tipps für Allergiker

Der Deutsche Wetterdienst warnt mit seinem Pollenflug-Gefahrindex besonders vor Bäumen wie Birke und Esche. Wer auf diese Pollen allergisch ist, muss sich auf eine verstärkte Belastung in den nächsten Wochen einstellen.

Allergiker können jedoch Maßnahmen ergreifen, um die Belastung zu reduzieren:

  • Wäsche nicht zum Trocknen nach draußen hängen
  • auf Sport im Freien verzichten
  • vor dem Schlafengehen Haare waschen und Nase spülen
  • nur so viel Lüften wie unbedingt notwendig

(mh)

Kaum lässt sich die Sonne blicken, beginnt das Spiel aufs Neue: Die Pflanzen sprießen, die Bäume blühen – die Augen jucken und die Nase läuft. So schön der Frühling auch ist, er ist der Auftakt für den Pollenflug. Die wichtigsten Infos für Allergiker finden Sie in unseren Pollenflugkalender.