Frank Heindl

Freier Autor

Frank Heindl lebt in Augsburg. Er hat in München Journalismus studiert, war Tageszeitungsredakteur in Bielefeld und arbeitet seit vielen Jahren als freier Journalist.

Artikel von Frank Heindl

Fehlender Baugrund gilt als eine der Hauptursachen für Wohnungsnot und scheinbar unaufhaltsam steigende Mieten. Deshalb wird auch diskutiert, wie Immobilienspekulation zu verhindern oder wenigstens zu vermindern wäre. Droht bauunwilligen Grundbesitzern die Enteignung?

Ein "Freundeskreis" der AfD behauptet auf Plakaten zum bayerischen Landtagswahlkampf: "Franz Josef Strauß würde AfD wählen." Die Tochter des CSU-Übervaters hält dagegen und auch Politikexperten sind ganz anderer Ansicht.

Nicht nur bei der Opposition ist die Empörung groß: Dass Horst Seehofers seinen Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen zwar entlassen, ihn aber gleichzeitig zwei Gehaltsstufen höher als Staatssekretär im Innenministerium platziert hat, wird auch innerhalb der SPD scharf kritisiert.

Die Lage in Afghanistan spitzt sich weiter zu: Es gibt so viele Anschläge wie seit Jahren nicht mehr, Beobachter fürchten, dem Land drohe erneut Bürgerkrieg. Ein Experte sagt: Die Regierung versagt, doch die Menschen fürchten vor allem die Rückkehr der Taliban.

Jens Spahn lässt aktuell mit Vorschlägen zur Reform des Gesundheitswesens von sich hören. Welche Ziele verfolgt er, wie geht er sie an und wie sind die Reaktionen auf seine Vorschläge?

Im Rahmen der anhaltenden Asyl-Debatte klingt es wie ein Reizwort – dabei hat es mit dem "Flüchtlingsproblem" eigentlich gar nichts zu tun. Die Rede ist vom Einwanderungsgesetz.

Seit die "Alternative für Deutschland" Ende April 2016 im Grundsatzprogramm ihre flüchtlings- und migrantenfeindlichen Positionen niedergelegt hat, verändert sich die deutsche Einwanderungspolitik. Wie konnte die Rechtsaußen-Partei die öffentliche Diskussion so stark beeinflussen, dass zuletzt CDU/CSU-Fraktion und Große Koalition wegen des Asylkonflikts vor dem Scheitern standen, schließlich sogar beinahe die Regierung darüber gestürzt wäre?

Sollen wir zukünftig erst mit 70 Rente bekommen? Müssen wir bald sehr viel höhere Rentenbeiträge zahlen? Werden private Zusatzversicherungen Pflicht? Ein Blick auf andere Länder und andere Renten-Modelle.

Gewinnt Recep Tayyip Erdogan die türkischen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am Sonntag, wird er mit neuen Vollmachten ausgestattet. Auch wenn sein Sieg nicht sicher scheint:  Erdogan hat nach wie vor viele ihm treu ergebene Anhänger. Woher rührt diese Verehrung?

Worum es in der Auseinandersetzung geht, aus der in Deutschland eine Regierungskrise wurde – und wie andere EU-Länder an ihren Grenzen mit Migranten umgehen.

Nie sind in der Welt durch Krisen und Konflikte so viele Menschen auf der Flucht gewesen wie 2017. Insgesamt waren es 68,5 Millionen. Europäer meinen oft, sie seien besonders schwer betroffen. Doch das stimmt nicht: Die meisten Flüchtlinge leben in Entwicklungs- und Schwellenländern. Wir betrachten zwei Beispiele näher.

Am Mittwoch tagte zum ersten Mal die Rentenkommission der Bundesregierung, die das Rentensystem zukunftssicher machen soll. Das Hauptproblem der zehnköpfigen Expertenrunde: In den nächsten Jahren steigt die Zahl der Rentenempfänger sprunghaft - bis 2025 um 15 Prozent, bis 2035 sogar um 35 Prozent. Das heißt: Es kommen mehr Ausgaben auf uns zu, die bezahlt werden müssen. Wie das nachhaltig möglich wäre, beantwortet ein Experte.

Trump kündigt den Iran-Deal. Einer der wenigen Staaten, die die Entscheidung rundum positiv bewerten, ist Israel. Über Israels Rolle in Syrien und im Konflikt mit dem Iran haben wir mit dem Nahost-Experten Hajo Funke gesprochen.

Israel soll jüngst wieder Angriffe gegen iranische Stellungen in Syrien geflogen haben, fast zeitgleich warnte Ministerpräsident Netanjahu vor einem geheimen Atomprogramm des Iran. Lockt Israel die USA in einen Krieg gegen den Iran - oder ist es vielleicht sogar genau umgekehrt?

Mörderische Gifte aus dem Labor sorgen für Tote - in Syrien wie in Großbritannien. Ein Experte meint: Auszurotten sind die Chemiewaffen vorerst nicht.

Russland und die Türkei leiden unter drängenden wirtschaftlichen Problemen. Nähern sich Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin politisch einander an, um die drohende ökonomische Krise gemeinsam abzuwenden?

"Eine große Koalition für die kleinen Leute" – so lobt der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer die neue Bundesregierung. Doch das sehen nicht alle so. Der Berliner Politikwissenschaftler Peter Grottian hat eine Umfrage gemacht, die in der Bevölkerung Mehrheiten für ehrgeizigere soziale Projekte ausmacht. 

Sie ist schön, reich, privilegiert, ein Lieblingskind der Medien. Von Geburt an gehörte sie zur Machtelite Russlands. Sie tingelt durch russische Talkshows und sagt Dinge, die im Staatsfernsehen sonst ungesagt bleiben. Nun kandidiert sie bei den Präsidentschaftswahlen. Ist die schillernde Xenia Sobtschak eine Alternative zu Wladimir Putin?

Hartz IV reicht zum Leben, findet CDU-Politiker Jens Spahn. Andere widersprechen vehement und fordern eine Erhöhung. Deutschland ist ein reiches Land, warum also nicht, könnte man sagen. Doch die Dinge liegen komplizierter.  

Es ist eine historische Schlappe für die italienischen Sozialdemokraten: Weniger als 20 Prozent der Wähler stimmten für den Partido Democratico (PD). Die Krise der italienischen Sozialdemokratie ist kein Einzelfall – europaweit verlieren viele Parteien der traditionellen Arbeiterbewegung die Wählergunst. 

Am vergangenen Wochenende hat der Parteikonvent der AfD beschlossen, dass AfD-Mitglieder zukünftig auf Veranstaltungen des Pegida-Bündnisses auftreten dürfen. Damit ist eine weitere Hürde gefallen, mit der die Partei sich scheinbar nach rechts abgrenzen wollte. Doch mancherorts kooperieren AfD-Vertreter längst offen mit Rechtsradikalen.

Fünf Monate war Marawi unter Kontrolle islamistischer Aufständischer. Im Oktober vergangenen Jahres erklärten die Philippinen die Stadt für befreit. Doch besiegt sind die IS-Anhänger noch lange nicht. Wie groß die Gefahr eines Kalifats in Südostasien ist, erklärt ein Experte im Interview.

Der Bürgerkrieg in Syrien eskaliert. Die schlimmsten Bombardements seit Jahren lassen die Zahl der Opfer nahezu stündlich wachsen. Eine wichtige Rolle in diesem Konflikt spielen neben dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad derzeit auch die Türkei unter Führung von Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putins Russland. Russlands Strategie ist dabei höchst widersprüchlich.   

Sie sind Polizisten, Lehrer, Juristen, arbeiten bei der Feuerwehr oder der Steuerverwaltung, in Bundesämtern, Ländern und Gemeinden: 1,8 Millionen Beamte gibt es in Deutschland. Sie alle haben einen Sonderstatus, etwa bei Sozial- und Krankenversicherung. Das weckt Neid. Und kostet viel Geld.

Mittlerweile sind die Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA) zu einem korrupten Söldnerhaufen geworden. Warum baut die Türkei bei ihrer Invasion in Syrien trotzdem auf FSA-Unterstützung?