• Der Juni-Himmel hat einiges zu bieten.
  • Unter anderem sind der größte Vollmond des Jahres, vier helle Planeten und die Milchstraße zu sehen.
  • Das sind die besten Zeitpunkte zum Sternegucken.

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Lange Tage, kurze Nächte – keine guten Voraussetzungen, um Sterne zu beobachten. Mit etwas Glück und dem richtigen Timing wird man im Juni dennoch fündig. Am deutlichsten zu erkennen ist der Vollmond am 14. Juni. Der Mond ist an dem Tag nicht nur voll, sondern auch am nächsten an der Erde. "Nur" 357.500 Kilometer trennen die Himmelskörper voneinander - knapp 27.000 Kilometer weniger als normal. Dadurch wirkt der Mond größer als normal. Mit bloßem Auge ist der Unterschied allerdings nicht sichtbar. Auffällig sind hingegen die Helligkeit des Mondes und seine Auswirkung auf die Ausprägung der Gezeiten.

Helle Planeten und Milchstraße erkennbar

In der zweiten Monatshälfte zieht der Mond an den vier hellen Planeten Venus, Mars, Jupiter und Saturn vorbei. Sie sind im Juni ebenfalls gut zu sehen. Vor Sonnenaufgang erscheinen sie als leuchtende Sternenkette im Südosten bis Osten. Der beste Zeitpunkt, um alle vier Planeten gleichzeitig zu bestaunen, ist um circa 4:15 Uhr.

Nicht nur früh aufstehen, sondern auch wach bleiben lohnt sich: Wenn es dunkel genug ist, zeigt sich die Milchstraße in ihrer vollen Pracht. Optimale Bedingungen herrschen in den Nächten um den Neumond am 29. Juni. Das Sternenband erstreckt sich dann über dem Horizont im Süden. Anfang des Monats ist es im Südosten zu finden.

Der längste Tag des Jahres

Die Sommersonnenwende am 21. Juni eignet sich zwar weniger dazu, Sterne zu beobachten, bietet in nördlichen Breitengraden aber ein anderes Naturspektakel: die Mitternachtssonne. Während die Sonne dort gar nicht untergeht, wird es hierzulande zumindest kurzzeitig dunkel. Der kompletten Finsternis geht die knapp dreieinhalb Stunden andauernde blaue Stunde voraus. Zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang liegen am längsten Tag des Jahres ganze 16 Stunden.

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