Michael J. Fox

Michael J. Fox ‐ Steckbrief

Name Michael J. Fox
Bürgerlicher Name Michael Andrew Fox
Beruf Schauspieler
Geburtstag
Sternzeichen Zwillinge
Geburtsort Edmonton / Alberta (Kanada)
Staatsangehörigkeit Vereinigte Staaten von Amerika, Kanada
Größe 162 cm
Gewicht 56 kg
Familienstand verheiratet
Geschlecht männlich
Haarfarbe braun
Augenfarbe blau

Michael J. Fox ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

"Niemand nennt mich eine feige Sau." Diesen Satz sagt Michael J. Fox in seiner Rolle des Marty McFly in der "Zurück in die Zukunft"-Trilogie mehr als einmal. Auch im wahren Leben kann man den Schauspieler nicht als feige bezeichnen. Der Kanadier lebt seit vielen Jahren mit der Parkinsonkrankheit und setzt sich für deren Erforschung ein.

Geboren wurde Michael Andrew Fox im Juni 1961 im kanadischen Edmonton. Im Alter von zehn Jahren zogen er und seine Familie in die Nähe von Vancouver, nur fünf Jahre später startete der Nachwuchsdarsteller seine Karriere im Fernsehen.

Um sich komplett seiner Schauspielleidenschaft widmen zu können, schmiss Fox die High School und wagte den Umzug in die Filmstadt Los Angeles. Dort legte er sich den Künstlernamen Michael J. Fox zu, bei dem Mittelinitial handelt es sich um eine Hommage an den Charakterdarsteller Michael J. Pollard.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Nach kleineren Neben- und Gastrollen ergatterte Fox 1982 eine Rolle in der Serie "Familienbande". Er spielte Alex Keaton, den konservativen Sohn eines linksgerichteten Vaters, und zog mit seiner gekonnten Darstellung schnell unerwartet die gesamte Aufmerksamkeit des Publikums auf sich.

Dann kam die Rolle, die Michael J. Fox wohl unsterblich gemacht hat. Als mutiger Teenager Marty McFly reist er mit der Zeitmaschine des Wissenschaftlers "Doc" Brown (Christopher Lloyd) in "Zurück in die Zukunft" in die Vergangenheit und trifft dort auf seine Teenie-Eltern. Der erste Film der Trilogie von Regisseur Robert Zemeckis wurde 1985 zum absoluten Kassenschlager und begeistert bis heute Generationen von Filmfans – ebenso wie die beiden Fortsetzungen, die 1989 und 1990 erschienen.

In den Folgejahren konnte der Kanadier immer wieder – hauptsächlich in komödiantischen Rollen – große Erfolge feiern. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen "Teenwolf" (1985), "Doc Hollywood" (1991), "Hallo, Mr. President" (1995), "Mars Attacks!" (1996) sowie "Ein Concierge zum Verlieben" (1993). Obwohl Fox sich auch in ernsteren Rollen versuchte, beispielsweise in "Die Verdammten des Krieges" (1988), blieb der Erfolg in diesem Genre überschaubar.

1996 ergatterte der Mime dann eine weitere Rolle, die seinen Ruf als überragender Komödiendarsteller konsolidierte und zugleich seine Rückkehr ins Fernsehen markierte. In der Serie "Chaos City" spielte er Mike Flaherty, den Vizebürgermeister von New York, und wurde dafür mit insgesamt drei Golden Globes ausgezeichnet. Nach vier vollendeten Staffeln verkündete Fox im Jahr 2000 jedoch seinen Ausstieg aus der Sitcom, in Staffel fünf tauchte er lediglich als Gaststar ein paar Mal auf.

Der Grund für seinen Ausstieg war die fortschreitende Parkinsonkrankheit des Schauspielers, die er Ende der 1990er Jahre öffentlich gemacht hatte. Bemerkt hatte er sie bereits im Alter von 30 Jahren 1991, er konnte die Symptome jedoch lange Zeit durch sein schauspielerisches Talent überdecken.

Nach der Jahrtausendwende sah man Michael J. Fox nur noch sporadisch in kleineren Rollen, beispielsweise in Serien wie "Boston Legal" (2006) oder "Good Wife" (2010-2016). Außerdem lieh er Zeichentrickfiguren wie "Stuart Little" (1999) seine Stimme, ebenso in den Fortsetzungen 2002 und 2005.

Über sein Leben mit Parkinson berichtete der Kanadier bis heute in mehreren Büchern, sein Erstlingswerk "Comeback: Parkinson wird nicht siegen" erschien 2004 in Deutschland. Der Nachfolger "Always Looking Up: The Adventures of An Incurable Optimist" begeisterte 2009 die Leser. Zuletzt erschien "No Time Like the Future: An Optimist Considers Mortality" im November 2020. In der Autobiographie machte er das Ende seiner Schauspielkarriere offiziell. Aufgrund seiner Parkinson-Erkrankung habe er Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis.

Fox berichtet aber nicht nur von seinen Erfahrungen, er fördert auch aktiv die Erforschung der Parkinson-Krankheit und die Suche eines möglichen Heilmittels. Im Jahr 2000 gründete er seine Stiftung The Michael J. Fox Foundation for Parkinson’s Research (MJFF), die bis zum Ende des Jahres 2018 rund 800 Millionen US-Dollar sammeln konnte. In die Kritik geriet der Schauspieler, weil er sich für die umstrittene Stammzellenforschung einsetzt und die Wahl von Politikern unterstützt, die ebenfalls Unterstützer sind.

Für seine Arbeit als Schauspieler erhielt Michael J. Fox neben dem Golden Globe auch einen Jupiter Award, fünf Emmys und die Goldene Kamera für sein Lebenswerk. Sein Einsatz für die Parkinson-Forschung brachte ihm zudem den Muhammad Ali Humanitarian Award sowie mehrere Ehrendoktorwürden ein – unter anderem von der US-amerikanischen New York University und der University of British Columbia in seiner Heimat Kanada.

2015, anlässlich des 30. Jubiläums des ersten "Zurück in die Zukunft"-Films, begeisterte er mit einem Gastauftritt in der Late-Night-Show von Moderator Jimmy Kimmel. Er und Christopher Lloyd erschienen als ihre Filmcharaktere Marty McFly und "Doc" Brown auf der Bühne und brachten die Zuschauer mit einem zehnminütigen Sketch zum Lachen, in dem sie sich über neuartige Errungenschaften wie Smartphones wunderten. Das Video des Auftritts verbreitete sich im Internet viral.

Michael J. Fox ist seit 1988 mit der Schauspielerin Tracy Pollan verheiratet, die er am Set von "Familienbande" kennenlernte. Das Paar hat einen Sohn und drei Töchter und lebt zeitweise in New York City und auf einer Farm in Connecticut.

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