Der Megxit wirbelt das britische Königshaus nun schon seit Wochen durcheinander. Harrys und Meghans Rückzug von ihren königlichen Pflichten löste ein riesiges Medienecho aus. Nun sprach Nacho Figueras, ein langjähriger Freund von Harry, über die Entscheidung des Paares. Und machte dabei deutlich, wie sehr Harrys verstorbene Mutter, Prinzessin Diana, dabei eine Rolle spielt.

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Polospieler und Sportstar Nacho Figueras sprach mit "Good Morning America" erstmals über seine Gedanken zum Megxit. Der langjährige Freund von Harry hatte erst vor wenigen Tagen ein ernstes Gespräch mit dem Prinzen – und versteht dessen Entscheidung: "Er hat stark unter der Situation gelitten. Und er leidet stark darunter, wie ihn andere verurteilen."

Prinz Harry will seine kleine Familie beschützen

Nacho Figueras scheut sich bei "Good Morning America" zudem nicht, Harry mit Lob zu überschütten: "Er ist ein Vater ... ein Kerl, der versucht, sein Junges und seine Löwin zu beschützen, was auch immer es kosten mag. Er ist ein unglaublicher Mann geworden, ein Mann, auf den seine Mutter stolz wäre."

Dass der Polospieler Harrys Mutter, die verstorbene Prinzessin Diana, ins Spiel bringt, ist sicher kein Zufall. Meghan und Harry wollen ihren Sohn vor allem normal und glücklich aufwachsen sehen.

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Unter den strengen Augen der zahlreichen Paparazzi, die sie permanent ablichten, ist das so wohl kaum möglich. Parallelen zu Diana gibt es hier durchaus – immerhin starb "die Prinzessin der Herzen" bei einem fluchtartigen Versuch, den Blitzlichtern der Pressefotografen zu entkommen.

Medienprofi sieht "Megxit"-Entscheidung als fatalen Fehler

Larry Hackett, ein britischer Medienprofi, sieht den Megxit allerdings als schweren Fehler. Den Wunsch nach mehr Privatsphäre und Kontrolle über ihr eigenes Lebens verstehe er zwar bei Meghan und Harry, aber ihr Rückzug von den königlichen Pflichten befeuere die mediale Supervision nur: "Jeder Moment ihres Lebens, jeder Werbedeal, den Meghan und Harry abgreifen, ihr nächstes Kind, einfach jeder Moment wird mitverfolgt werden." Scheint ganz so, als könnte Harry dem Blitzlichtgewitter genauso wenig entgehen wie seine berühmte Mutter.  © 1&1 Mail & Media / CF

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