• Der THW Kiel kann seinen Titel erfolgreich verteidigen - dank des besseren Direktvergleichs gegenüber Flensburg-Handewitt.
  • Die Norddeutschen fahren ihre 22. Meisterschaft ein.
  • Wegen der Corona-Pandemie ist es der einzige Titel in dieser Saison.

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Der THW Kiel ist zum 22. Mal deutscher Handball-Meister. Dem Titelverteidiger reichte am Sonntag im letzten Saisonspiel bei den Rhein-Neckar Löwen ein 25:25 (13:12) zum Happy End.

Bei Punktgleichheit mit dem Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt gab der gewonnene Direktvergleich nach 38 Spieltagen den Ausschlag zugunsten der Kieler. Dem Vizemeister half der klare 38:26 (24:12)-Erfolg zum Abschluss gegen HBW Balingen-Weilstetten nicht mehr.

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Nach dem Saison-Abbruch wegen der Corona-Pandemie und der Titelvergabe am grünen Tisch fiel die Entscheidung dieses Mal auf dem Parkett in einem Herzschlagfinale.

Flensburgs Kantersieg hat nur statistischen Wert

Der THW ging hochkonzentriert in sein 59. Pflichtspiel und jubelte am Ende verdient über den einzigen Titel in dieser Mammut-Saison. In der Champions League waren die Kieler als Titelverteidiger im Viertelfinale an Paris Saint-Germain gescheitert, im DHB-Pokal im Halbfinale am späteren Sieger TBV Lemgo Lippe.

Flensburg ließ gegen Balingen-Weilsteten von Beginn an keine Zweifel am Pflichtsieg aufkommen. Nach 20 Minuten war die Partie beim Stand von 18:7 bereits entschieden, dabei hatte SG-Trainer Maik Machulla vor dem Anpfiff mit Blick auf seine Spieler noch erklärt: "Körper und Kopf sind müde."

Der Kantersieg hatte letztlich aber nur statistischen Wert, weil der erhoffte Ausrutscher von Kiel ausblieb. (dpa/mak)

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