• Der KSC bleibt in der Heimat auch im vierten Spiel in Folge ohne Tor.
  • Derweil punktet der VfL Osnabrück beim Einstand des neuen Trainers.

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Der Karlsruher SC droht im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga den Anschluss zu verlieren. Die Badener kamen gegen Eintracht Braunschweig am Sonntag nicht über ein 0:0 hinaus und liegen nun fünf Punkte hinter dem Relegationsrang drei.

Die abstiegsbedrohten Niedersachsen waren einem Sieg sogar näher als der KSC, der im vierten Heimspiel in Folge ohne eigenen Treffer blieb.

Spannung in den Schlussminuten

Die Gäste erwischten bei strömendem Regen und miserablen Platzverhältnissen den besseren Start, Fabio Kaufmann scheiterte aber am stark parierenden KSC-Keeper Marius Gersbeck (10. Spielminute). Nach und nach fanden zwar auch die Badener ins Spiel. Ihre besten Chancen in der ersten Hälfte vergaben aber Christoph Kobald per Kopf (16.) und Marvin Wanitzek mit einem Schuss aus dem Rückraum (21.).

In der zweiten Hälfte vergaben Nick Proschwitz (55.) und erneut Kaufmann (65.) zunächst große Chancen zur Führung für die Eintracht. In der 88. Minute wurde es dann auf der Gegenseite nochmal hektisch.

Nach einem Zweikampf zwischen Braunschweigs Nico Klaß und Karlsruhes Marco Thiede entschied Schiedsrichter Florian Heft auf Elfmeter für den KSC - wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung unmittelbar zuvor wurde dieser vom Videoassistenten dann aber zurückgenommen.

VfL Osnabrück punktet beim Einstand von Feldhoff in Nürnberg

Derweil hat ein Joker-Tor Markus Feldhoff bei seinem Einstand als Trainer des VfL Osnabrück einen wertvollen Punkt im Abstiegskampf beim mitgefährdeten 1. FC Nürnberg beschert. Der kurz zuvor von Feldhoff eingewechselte Marc Heider traf am Sonntag in der 73. Spielnute zum 1:1 (0:0) für die Niedersachsen, die nach einer Serie von neun Niederlagen erstmals wieder punkten konnten. Der VfL zeigte sich etwas stabilisiert.

Die heimschwachen Nürnberger verspielten nach dem Kopfballtor von Manuel Schäffler (67.) mal wieder einen Sieg. Die spielerisch zum wiederholten Mal enttäuschenden Franken verpassten es, sich klarer von der Abstiegszone abzusetzen. Der Vorsprung auf die Osnabrücker, die Relegationsplatz 16 einnehmen, aber noch ein Nachholspiel in der Hinterhand haben, beträgt weiterhin fünf Punkte.

In der ersten Hälfte bewegte sich das Spiel auf unterstem Niveau. Das wurde dann besser.

Geis erzielt seinen neunten Saisontreffer

Nach einem Distanzschuss von Fabian Nürnberger gab es Eckball. Den schlug Johannes Geis exakt auf Schäffler, der bei seinem neunten Saisontreffer unbedrängt einköpfen konnte. Dennis Borkowski (67.) hätte danach beinahe auf 2:0 für den "Club" erhöht.

Nach einer ausgelassenen Großchance von Osnabrücks Christian Santos bediente der gute Ex-Nürnberger Sebastian Kerk maßgenau Joker Heider, der aus kurzer Distanz zum 1:1-Endstand traf.

(dpa/msc)

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