Jemen

Fast drei Viertel des Landes bestehen aus Wüste, traditionell importiert der Jemen 90 Prozent seiner Lebensmittel. Für die Ernährung von Kindern so wichtige Vitaminträger wie Gemüse oder Früchte können sich die Mütter nicht mehr leisten.

Wegen der Schlagzeilen über den skandalösen Tod des Journalisten Jamal Khashoggi scheint die Welt ein noch viel größeres Verbrechen zu übersehen: Ebenfalls unter Beteiligung Saudi-Arabiens tobt der grausame Krieg im Jemen weiter. Dort kämpfen vom Iran unterstützte Huthi-Rebellen gegen die Regierung von Abed Rabbo Mansur Hadi. Die Zahl der Opfer wächst, gleichzeitig sind Millionen vom Hungertod bedroht.

Die Situation im Bürgerkriegsland Jemen verschärft sich weiter. Hunderttausende Kinder sind so stark mangelernährt, dass ihr Leben in Gefahr ist. Insgesamt bedroht 14 Millionen Menschen – mehr als die Hälfte der Bevölkerung – eine Hungersnot.

Die Bundesregierung hat mehrere Waffenexporte an drei arabische Länder genehmigt, die am Jemen-Krieg beteiligt sind. 

Experten der Vereinten Nationen werfen der jemenitischen Regierung und ihren Verbündeten vor, im Jemen Kriegsverbrechen zu begehen. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate würden nicht groß versuchen, zivile Opfer zu vermeiden.

Die Einsatz- und Aufgabengebiete von UNICEF sind vielfältig, anspruchsvoll und komplex. Die Nothilfe erfordert eine reibungslose Umsetzung, um möglichst vielen Kindern und Familien das Überleben zu sichern. Hilfsgüter müssen daher schnell zur Verfügung stehen und selbst in entlegendste Gebiete transportiert werden können.

Es traf schon Hochzeiten und Trauerfeiern: Immer wieder kommt es im Jemen zu schweren Bombardements auf Zivilisten. Nun hat es offensichtlich einen Schulbus mit Kindern getroffen.

Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien und in die Türkei sind besonders umstritten. Trotzdem gehörten beide Länder lange Zeit zu den besten Kunden der deutschen Rüstungsindustrie. Jetzt nicht mehr.

Der Jemen kommt auch nach drei Jahren Bürgerkrieg nicht zur Ruhe. Im Juni begann der Angriff auf die Hafenstadt Hudaida, über die 70 bis 80 Prozent aller Hilfsgüter das Land erreichen. Über 22 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, die Hälfte davon sind Kinder.

Im Jemen tobt seit mehr als drei Jahren ein Bürgerkrieg. Es ist kein Land, in dem man momentan unbedingt arbeiten möchte. Um die Versorgung vor Ort sicherzustellen und den Menschen zu helfen, arbeiten dennoch fast 300 Mitarbeiter von UNICEF im Jemen.

Als Donald Trump sein erstes Einreiseverbot verhängte, war das Entsetzen weltweit groß. Die Gegner lieferten sich einen zähen Rechtsstreit mit dem US-Präsidenten. Nun gibt es ein letztinstanzliches Urteil.

Der Angriff auf den zentralen Hafen im Jemen hat begonnen. Die Hafenstadt Hudaida ist die Lebensader des Landes. 70 bis 80 Prozent aller Hilfsgüter und Lebensmittel erreichen die 22 Millionen Menschen über dieses Nadelöhr.

Auch im vierten Bürgerkriegsjahr kommt der Jemen nicht zur Ruhe. Rund 22 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Nun ist der Versorgungsnachschub in Gefahr.

Zu Beginn des vierten Kriegsjahres sind nahezu alle Kinder im Jemen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Akute Mangelernährung, die Gefahr eines erneuten Choleraausbruchs sowie der Zusammenbruch der Infrastruktur und des Schulsystems bedrohen das Leben von Millionen.

Menschenrechtsorganisationen verklagen die italienische Tochterfirma des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall. Hintergrund ist die Bombardierung einer Ortschaft im Jemen, bei der eine sechsköpfige Familie starb. 

Der Hilferuf blieb nicht ungehört: Viele Staaten beteiligen sich an den UN-Programmen für die notleidende Bevölkerung im Bürgerkriegsland Jemen. Doch das zentrale Problem ...

Als eine ihrer ersten Amtshandlungen genehmigt die Bundesregierung ein millionenschweres Rüstungsgeschäft mit Saudi-Arabien, das die Kriegsallianz im Jemen anführt. Eigentlich sollte vom Koalitionsvertrag ein Zeichen in die andere Richtung ausgehen.

Tausende Tote, Hunderttausende Kranke, Millionen Hungernde: Der Krieg hat den Jemen in den vergangenen Jahren zugrunde gerichtet. Nun droht ein Bruch, dessen Folgen weit über das Land hinausreichen könnten.

Wenige Tage nach dem Streit um eine Waffenruhe in Syrien gibt es neuen Ärger im UN-Sicherheitsrat. Russland legt Veto gegen eine Resolution ein und protestiert damit gegen ...

Vor drei Jahren begann die Militärintervention Saudi-Arabiens und weiterer arabischer Staaten im Jemen. Seitdem wurden weiter Rüstungslieferungen in Milliardenhöhe aus ...

Vor drei Jahren begann die Militärintervention Saudi-Arabiens und weiterer arabischer Staaten im Jemen. Seitdem wurden weiter Rüstungslieferungen in Milliardenhöhe aus Deutschland genehmigt. Das soll sich jetzt ändern.

Wegen der wachsenden Zahl von langanhaltenden sowie neuen humanitären Krisen haben Millionen von Mädchen und Jungen keine Chance auf Bildung: Allein in 24 Konfliktländern gehen derzeit laut UNICEF rund 27 Millionen Kinder zwischen sechs und 14 Jahren nicht zur Schule.

Die große Koalition hat in den vergangenen vier Jahren deutlich mehr Rüstungsexporte genehmigt als die schwarz-gelbe Vorgängerregierung. Zwar hat die SPD in den Sondierungsgesprächen eine restriktivere Genehmigungspraxis durchgesetzt – doch Experten bezweifeln, dass sich viel ändern wird.

Auf den letzten Metern der Sondierungsgespräche hat die SPD einen brisanten Beschluss durchgesetzt, der ab sofort gilt. Er soll zur Beendigung eines Krieges beitragen. Bei ...

Kinder in Kriegsgebieten werden laut Unicef weltweit immer stärker zur Zielscheibe.