Bei einer Abschluss-Pressekonferenz auf dem G20 Gipfel warf der russische Präsident Wladimir Putin der ukrainischen Regierung vor, an keinem Frieden interessiert zu sein.

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Der russische Präsident Wladimir Putin hat der ukrainischen Führung vorgeworfen, nicht an einer friedlichen Lösung des Konfliktes interessiert zu sein. Das zeige sich an den Kämpfen im Donbass in der Ostukraine wie bei dem jüngsten Zwischenfall auf dem Schwarzen Meer, der eine Provokation gewesen sei. Das sagte Putin bei seiner Abschluss-Pressekonferenz auf dem G20-Gipfel am Samstag in Buenos Aires.

"Partei des Krieges"

"Das ist eine Partei des Krieges, und solange sie an der Macht ist, werden Tragödien dieser Art und der Krieg andauern", sagte er über die Führung in Kiew. Ständig mache sie die angebliche russische Aggression für ihre Misserfolge verantwortlich.

Die russische Küstenwache hat am vergangenen Wochenende drei ukrainische Marineboote gewaltsam aufgebracht. Im Donbass führt Russland seit 2014 einen verdeckten Krieg, indem es prorussische Separatisten mit Waffen, Munition und Kämpfern unterstützt.

(dpa)

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