Die Kurkuma, oft auch Gelbwurzel genannt, zählt zur Familie der Ingwergewächse. Wir erklären, warum kaum eine Pflanze gesünder ist und weshalb die Kurkuma bei manchen Beschwerden sogar wie Kortison wirken kann.

Außerordentlich gesunden Nahrungsmitteln haftet oft der Ruf an, dass sie nicht sonderlich schmackhaft sein sollen. Die Kurkuma, welche als wesentlicher Bestandteil von Currypulver dient, liefert den Gegenbeweis. In getrocknetem Zustand ist sie bekannt für ihren mildwürzigen und leicht bitteren Geschmack.

So bekommen Sie auch im Winter genug wichtiges Vitamin D.

Zusätzlich haben sich die vielseitigen Wirkungen der Kurkuma gerade in der indischen Heilkunst Ayurveda seit Tausenden Jahren bewährt. Die Pflanze wirkt sich nachweislich positiv auf die Förderung und Wiederherstellung der Gesundheit aus.

Der entscheidende Inhaltsstoff der Gelbwurzel ist Curcumin. Dieses sorgt im menschlichen Körper unter anderem dafür, dass mehrere Enzyme, die Entzündungen auslösen können, gehemmt werden. Kurkuma hat in dieser Hinsicht also eine ähnliche Wirkungsweise wie das häufig gegen entzündliche Krankheiten verwendete Kortison.

Darüber hinaus sprechen Experten der Pflanze viele weitere Eigenschaften zu. Kurkuma wirkt ...

  • gegen Bakterien
  • cholesterinsenkend
  • verdauungsfördernd
  • schmerzstillend
  • gegen Viren
  • und leberentgiftend.

Zahlreiche Studien haben sich zudem mit der Wirkung von Curcumin bei Krebserkrankungen auseinandergesetzt. Hierbei wurden positive Effekte bei nahezu jeder Art der Erkrankung ausfindig gemacht. Gesicherte Erkenntnisse über vorteilhafte Wirkungen liegen bei Haut-, Darm-, Brust-, Lungen-, Prostata- und Gebärmutterhalskrebs vor.

In einer früheren Version dieses Artikels war davon die Rede, dass die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) Kurkuma zur Begleitung einer Krebstherapie empfiehlt. Hierbei handelte es sich um eine Fehlinformation.