Bodo Klarsfeld

Artikel von Bodo Klarsfeld

Unter Anleitung einer Sexologin musste Günther Jauch am Montagabend auf seinen Sitzbeinhöckern herumkullern. Seine Freude hielt sich in Grenzen. Danach musste er dabei zusehen, wie ein Hanfladen-Inhaber vom gediegenen Höhenflug in den kapitalen Sturzflug überging. Erfolgreich waren nur die Damen: Sie knöpften Jauch knapp 100.000 Euro ab.

Es war im Grunde der Abend dreier junger Herren, die sich durch eine Vielzahl an Fragen antworteten und ihren Träumen – etwa jenem einer Alpaka-Zucht - ein Stück näher rückten. Dass bei der 500-Euro-Frage der Konfettiregen niederging, überraschte selbst Günther Jauch, der am Ende dann noch mit einer Sexologin über Donald Trump parlierte.

Sie haben es wieder getan: Sat.1 hat das banale Spiel "Fangen" zur übertriebenen Show aufgeblasen. Es war nicht damit zu rechnen, dass dies unterhaltend sein kann. Ex-Kicker David Odonkor sorgte allerdings für Spaß, indem er erstaunliches von sich gab und sein Team mit herausragender Leistung ins große Finale joggte.

In "Spieglein, Spieglein" von Drehbuchautor Benjamin Hessler und Regisseur Matthias Tiefenbacher jagen Frank Thiel und Karl-Friedrich Boerne einen Killer, der es auf die Doppelgänger der Ermittlungsbelegschaft abgesehen hat. Was nach echtem Krimi klingt, erwies sich rasch als seichte Komödie, deren Ende man in der Mitte kannte.

Die "Schlag den Star"-Kandidaten schleppen sich durch die Sendung. Erst im Finale kommt Spannung auf.

Hundetrainer Martin Rütter kann wohl mit verbundenen Augen fühlen, ob ein 200 Meter entfernter Dobermann gerade kuscheln oder doch lieber zwei Zwergpinscher fressen will.

Sie drehten sich durch den "Fleischwolf", klebten an der "Fliegenklatsche" und segelten allgemein drei Viertel der Sendezeit durch die Gegend: 32 Promis, darunter Sportler, Schauspieler und große Influencer vor dem Herrn, stellten sich in den Dienst der guten Sache und überprüften ihre Herzleistung auf anspruchsvollen Parcours. 

Waren Sie ihm zu langweilig? Nicht so ganz sympathisch? Obwohl es noch nicht um allzu viel Geld ging, machte Günther Jauch am Rosenmontag keinerlei Anstalten, zwei Kandidatinnen unter die Arme zu greifen. Nicht einmal einen Joker legte er ihnen nahe, als sie im Begriff waren, die falsche Antwort einzuloggen. Beide Damen sausten schließlich auf 500 Euro herunter.

Die Idee, im Rahmen einer TV-Show ein konkretes Jahr aus den 1980ern aufzugreifen, hat Potenzial. Lädt man aber die gängigen Show-Nomaden á la Atze Schröder und Sonya Kraus in die Sendung und greift auf Spiele zurück, mit denen man bereits frühen Paläozoikum Langeweile produziert hätte, muss man schlichtweg scheitern.

Manchmal braucht es einfach ein wenig Zeit, um Dinge richtig zu erfassen. Dass Studenten nicht fliegen können, war Andreas Reck am gestrigen Abend lange Zeit nicht so ganz klar. Auch Sandra Harloff hatte bei der 500-Euro-Frage ein gewaltiges Brett vor dem Kopf. Dennoch haben beide jetzt ein paar Scheinchen mehr.

Dass Aleksandra Bechtel gestern zwischenzeitlich plötzlich ein bisschen eislaufen konnte, war die Enttäuschung des Abends. Dass sie dann doch noch zur alten Form auflief, jedoch ein versöhnliches Ende. Der Kollateralschaden: Sie wird nächste Woche im Finale nicht dabei sein, genau wie Timur Bartels, der völlig unerwartet gar nicht antrat. Im Finale gibt es mit Sarah Lombardi, die gestern erstmals zehn Punkte einheimste, eine haushohe Favoritin.

Es war nicht der Abend der Katarina Witt, deren Geschwurbel durchaus Anlass zur Sorge gab. Ganz sicher war es auch nicht der der Abend von Sarah Lombardi, die gar nicht dabei war, weil ihr Hüftbeuger streikte. Am wenigsten war es aber jener von Detlef Soost, dessen Körper auf dem Eis kurzerhand meinte, der Schwerkraft folgen zu müssen.

Bei "My Hit. Your Song." interpretieren kaum bekannte Künstler die Hits von Stars. Diesmal: Sido, Namika und "Ace of Base"-Sängerin Jenny Berggren.

Wir müssen nicht immer zur Chemiekeule greifen, wenn uns Schlafprobleme plagen. Mit Baldrian, Melisse, Passionsblume und Hopfen hat die Natur jede Menge Hilfsmittel für uns parat, die uns sanft in Morpheus' Arme befördern.

Ein "Nie trägst du den Müll runter" kann in einer Beziehung oft in einer Negativspirale enden – mit dem vollen Programm an Vorwürfen, Wut und Rückzug.

Kurz vor Weihnachten gaben Helene Fischer und Florian Silbereisen, die über zehn Jahre privat gemeinsame Wege gingen, ihre Trennung bekannt. Gestern gab’s das erste öffentliche Aufeinandertreffen. Bis der Silbereisen Flori mit den Worten "Sie ist auch meine persönliche Lieblingssängerin" seine Ex ankündigte, mussten die Zuschauer allerdings schon einiges durchmachen.

Nach 2006 schickt "Sat.1" also ein weiteres Mal die Eislaufshow "Dancing on Ice" ins Rennen. Acht Prominente versuchen dabei, mit ihren Tanzpartnern – allesamt Eiskunstlauf-Profis – den mühsamen Weg vom mitunter ersten Schlittschuh-Schritt bis zur Kür auf glattem Eis irgendwie zu meistern. 

Er war einer der berühmtesten Künstler und schillerndsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts: Heute wäre Andy Warhol 90 Jahre alt geworden.

Das neue Sat.1-Magazin "Endlich Feierabend!" setzt auf Speed und Verdichtung und sendet direkt in die "Todeszone".

"Off Duty", der gestrige Tatort mit Til Schweiger als Kriminalhauptkommissar Nick Tschiller, lief bereits Anfang 2016 in den deutschsprachigen Kinos. Die Besucherzahlen damals? Sehr mäßig. Dennoch wollten wir uns den Tschillerinstinkt selbst geben. Ein Minutenprotokoll eines Actionswahnsinns.

Prinz Harry und Meghan Markle haben es getan – und einander in Anwesenheit unzähliger Blaublüter und Promis in der "St. George's Chapel" das Jawort gegeben. Das war manchmal berührend, gab aber auch Anlass zum Schmunzeln. Ein Minutenprotokoll des royalen Spektakels.

Schon jetzt gilt "Verónica – Spiel mit dem Teufel" als gruseligster Film des Jahres. Er basiert auf dem realen Fall der Estefania Gutierrez Lazaro, der sich 1991 in Spanien zugetragen hat.

Egal, ob "Magister", "Direktor" oder "Kommerzialrat": In Österreich ist man auf Titel immer besonders stolz. Nur dem Adel sollte man sich nicht zu sehr verpflichtet fühlen, denn Adelstitel sind in Österreich ausdrücklich verboten. Auch Karl Habsburg wurde dies jetzt in Erinnerung gerufen.

Melanie Griffith wird beim 62. Wiener Opernball am 8. Februar mit Richard Lugner die Feststiege erklimmen und in dessen Loge Platz nehmen. Der Abend könnte trotzdem nett werden - haben die beiden mit Ehe und Schönheitschirurgie doch gemeinsame Themen.

Auch in diesem Jahr wird das "Who is who" der österreichischen Politik, Wirtschaft und Society am Wiener Opernball antanzen.  Dass auch internationales Flair aufkommen wird, dafür werden unter anderem Hollywood-Actress Melanie Griffith, Erotik-Star Sibylle Rauch sowie "Cinderella"-Schauspielerin Lily James sorgen.