Team bei der Freilegung der Knochenlage
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Update vom 23. Mai
Überraschender Fund in einem österreichischen Weinkeller: Bei Umbauarbeiten in Gobelsburg im Bezirk Krems kamen Mammutknochen zum Vorschein. Mitte Mai starteten Archäologen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) mit Grabungen, um die Knochen freizulegen.
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Mittlerweile sprechen die Forschenden von einer archäologischen Sensation, wie es in einer Mitteilung der ÖAW heißt. Sie legten mehrere Schichten von Mammutknochen frei. Laut Thomas Einwögerer und Hannah Parow-Souchon von der ÖAW deuteten die dort entdeckten Steinartefakte und Holzkohlefunde darauf hin, dass die Funde zwischen 30.000 und 40.000 Jahre alt sind. Die Überreste stammten von mindestens drei verschiedenen Mammuts.
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Der Fund wirft Fragen auf. "Wir wissen, dass Menschen Mammuts gejagt haben, aber wir wissen noch immer wenig darüber, wie sie das gemacht haben", sagt ÖAW-Forscherin Parow-Souchon. Dass Knochen von drei verschiedenen Mammuts gefunden wurden, könne daran liegen, dass es sich um den Ort des Todes Tiere handele. Menschen könnten sie dorthin getrieben und ihnen eine Falle gestellt haben.
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Update vom 15. Mai
Er war wohl "so eine Art früher Bürgermeister": Archäologen haben ein 6.800 Jahre altes Skelett in Exing in Niederbayern entdeckt. Neben dem Skelett befanden sich auch einige Grabbeigaben, darunter eine mit zwei Hälften eines Eberzahns verzierte Tasche. Bestattungsart und Beigaben deuteten darauf hin, dass es sich um eine Person mit herausgehobener Stellung gehandelt habe, sagte Kreisarchäologe Florian Eibl.
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Das Grab im Ortsteil Exing, nach dem das Skelett als "Exinger" bezeichnet wird, wurde bei einer Untersuchung vor Bauarbeiten entdeckt. Das Skelett selbst ist noch nicht genau genug untersucht worden, um Hinweise auf Alter und Geschlecht zu geben.
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Forscher haben ein Stück Papyrus einem über Tausend Jahre alten Dokument von Papst Stephan V. zugeordnet.
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Update vom 26. April
Bei archäologischen Ausgrabungen zwischen Juli 2022 und April 2023 in der Gemeinde Bayerbach bei Ergoldsbach haben Archäologinnen und Archäologen vollkommen überraschend einen bajuwarischen Friedhof gefunden. Dieser liegt im Schatten dreier mächtiger Grabhügel und stammt aus dem 7. und frühen 8. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurde der Ort zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
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Unter einem der Grabhügel entdeckten die Forscherinnen und Forscher zentral das Grab eines berittenen Kriegers, dieser war etwa 50 bis 60 Jahre alt gewesen. Die Grabbeigaben zeichnen ein deutliches Bild: Es handelte sich um einen "reichen bajuwarischen Edelmann, der seinen Stand durch glänzende Accessoires zum Ausdruck brachte". Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamts Landshut hervor.
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So trug er zum Beispiel ein Stirnband, das mit Goldfäden durchwirkt war. Und in seine aus Eisen hergestellten Sporen sowie die Gürtelschnalle waren goldglänzende Messingstreifen eingelegt. Der Reiter von Bayerbach gehörte zur bajuwarischen Führungsschicht. Der Fürst hatte vermutlich mehr als "nur" eine lokale Macht. (Zeichnung)
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Zu den Füßen des Mannes wurde außerdem ein zirka 15 Zentimeter hoher schlanker Holzbecher mit rundem Boden entdeckt, der rund sieben Zentimeter Durchmesser hatte. Dabei handelt es sich um einen Sturzbecher. Der Becher konnte aufgrund des runden Bodens nicht mit Inhalt auf den Tisch gestellt werden, musste also in einem Zug geleert werden. Vermutlich trank der Reiter alkoholische Getränke auf Ex.
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Weitere Untersuchungen zeigen, dass der Fürst durchaus ein bewegtes Leben hatte. Bei einem Reitunfall brach er sich seine rechten Rippen, die zwar wieder verheilten, vermutlich hatte er aber ein Leben lang Schmerzen. Seine Zähne waren zusätzlich massiv von Karies befallen. Woran der Krieger gestorben ist, wissen die Expertinnen und Experten nicht. Aufgrund seines hohen Alters ist es allerdings wahrscheinlich, dass er eines natürlichen Todes gestorben ist.
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Update vom 16. April
Der Oberarm wiegt 100 Kilogramm, das Schulterblatt hat einen Durchmesser von fast einem Meter: Die Ur-Elefanten, die vor über zehn Millionen Jahren im Raum München gelebt haben, waren riesig. Die ungewöhnlich gut erhaltenen Überreste von drei Tieren wurden im Landkreis Erding gefunden und sind Experten zufolge von der Menge der Knochen und deren Zustand her eine Sensation.
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Die Tiere, die bis zu 13 Tonnen schwer wurden und über vier Meter Schulterhöhe erreichten, gehörten der Gattung Deinotherium und der Art Deinotherium giganteum an. Charakteristisch für diese Gattung sind die nach unten gebogenen Stoßzähne des Unterkiefers. Die meisten anderen Gattungen von Ur-Elefanten hatten damals sogar vier Stoßzähne, ein Paar unten und ein Paar oben.
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Insgesamt liegen rund 120 Knochen vor. Darunter sind Schädel und Stoßzähne eines Jungtieres, das zu 70 Prozent erhalten ist. Das sei "spektakulär", sagt Gertrud Rößner, Oberkonservatorin für fossile Säugetiere an der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie. "Relativ vollständige Skelette sind selten."
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Für die Deinotherien als größte Landsäugetiere Europas sei es die größte Fundstelle, die je entdeckt wurde, sagte der geologische Präparator, Nils Knötschke. Er sprach von einem Glücksfall für die Wissenschaft. Das zweite gut erhaltene Tier war bereits größer und älter, jedoch noch nicht ausgewachsen, so dass daran auch die Entwicklung der Tiere sichtbar werde. Von dem dritten Tier wurde ein riesiger Oberschenkelknochen gefunden.
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Warum die Knochen der Ur-Elefanten alle an einer Stelle gefunden wurden, ist offen. Dass sie wie heutige Elefanten zum Sterben einen bestimmten Ort aufsuchten und es sich somit um einen urzeitlichen "Elefanten-Friedhof" handelte, wäre möglich, sagt die Oberkonservatorin Rößner, "aber sicher ist das nicht zu beantworten".
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Update vom 12. April
Bei Ausgrabungen in der antiken römischen Stadt Pompeji in Süditalien haben Archäologinnen und Archäologen spektakuläre Fresken mit Abbildungen zum Trojanischen Krieg freigelegt. Das freigelegte Kunstwerk ist mit fünfzehn mal sechs Metern Fläche beeindruckend groß und besteht aus Abbildungen diverser Figuren des vom griechischen Dichter Homer in der "Ilias" besungenen Kriegs.
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Auf schwarzem Untergrund sind etwa die griechische Königin Helena und der trojanische Prinz Paris abgebildet, der durch die Entführung Helenas den Krieg der Griechen gegen die kleinasiatische Stadt auslöste.
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Zu sehen ist unter anderem auch Paris' Schwester Kassandra (hier mit Apollo), die die Trojaner vergeblich vor dem von den Griechen geschenkten Holzpferd warnte, in dem griechische Soldaten versteckt waren.
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Die Abbildungen dienten laut dem deutschen Ausgrabungsleiter Gabriel Zuchtriegel dazu, die Gäste eines pompeijanischen Hauses zu unterhalten und sie zu Gesprächen anzuregen. In dem Raum mit den Fresken hätten sich vermutlich Menschen nach Sonnenuntergang zu Banketten getroffen.
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Dank der schwarzen Grundierung des Gemäldes habe das zitternde Licht der Öllampen den Eindruck erwecken können, dass sich die aufgemalten Figuren bewegten. "Vor allem, nachdem die Betrachter ein paar Gläser Wein getrunken hatten", sagt Zuchtriegel.
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Pompeji wurde 79 nach Christus durch einen Ausbruch des Vulkans Vesuv verschüttet, durch die Vulkanasche aber ungewöhnlich gut konserviert. Archäologinnen und Archäologen gehen davon aus, dass bei dem Vulkanausbruch 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung von Pompeji starben. Von der 22 Hektar großen archäologischen Stätte ist etwa ein Drittel immer noch unter Vulkanasche begraben.
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Update vom 22. Februar
Aktuell legen Fachleute in Nürnberg die Knochen vieler hundert Pestopfer frei. Bei dem Fundort handelt es sich nach Ansicht von Stadtarchäologin Melanie Langbein um den größten Pestfriedhof Deutschlands - möglicherweise sogar Europas. Die Ausgrabung könnte wichtige Erkenntnisse über die Entwicklung der Pest bringen.
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Die Fachleute gehen davon aus, dass sich etwa acht Massengräber auf dem Gelände befinden, gerade wird an dem Dritten davon gearbeitet. Etwa 800 Tote wurden bislang dokumentiert. Hochrechnungen zufolge könnten weit über tausend Menschen dort bestattet sein. Darunter sind Kinder, alte Menschen, Frauen und Männer. Teilweise sind noch Überreste von Kleidung wie Knöpfe, Ösen oder Haken erhalten.
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Sie starben wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, 1632/33 hatte es in Nürnberg eine große Pestwelle gegeben. Auf dem Gelände könnten aber durchaus auch Tote einer Cholera-Epidemie im 19. Jahrhundert liegen.
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Die Toten sind verhältnismäßig gut erhalten. Manche wurden in Leichentüchern ins Grab gebettet, andere scheinen hineingeworfen worden zu sein. Die Grabungen sind allerdings kompliziert, da die Knochen sehr fragil sind und die Toten in den Gräbern in vielen Schichten übereinanderliegen.
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Update vom 13. Februar
Ein Ei aus römischer Zeit, das vor einigen Jahren in der mittelenglischen Stadt Aylesbury gefunden wurde, enthält noch immer eine Flüssigkeit. Experten gehen davon aus, dass es sich dabei um Eiweiß und Dotter handelt, die sich zu einer einzigen Flüssigkeit verbunden haben. Das ergab ein CT-Scan, der den Inhalt mitsamt Luftblase zeigt. Dieser wurde vor einigen Monaten vorgenommen, um zu klären, wie das Ei, das wahrscheinlich von einem Huhn stammt, am besten konserviert werden könne.
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Das Ei wurde in einer mit Wasser gefüllten Grube gefunden, aus der einst Wasser zum Brauen geschöpft wurde. Womöglich war es dort als Teil einer Opfergabe zwischen den Jahren 270 und 300 christlicher Zeitrechnung platziert worden. Weitere Eier, die dort ebenfalls entdeckt worden waren, zerbrachen nach dem Kontakt mit der Luft. Dabei trat eine Flüssigkeit mit einem penetrant schwefeligen Geruch aus.
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Update vom 26. Januar
Ein Leichenfund in Nordirland, der zunächst die Polizei auf den Plan gerufen hatte, hat sich als archäologische Sensation herausgestellt.
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Wie die Polizei in Nordirland am Donnerstag mitteilte, könnten die im Torf in der Ortschaft Bellaghy in Nordirland im Oktober 2023 entdeckten sterblichen Überreste bis zu 2.500 Jahre alt sein.
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Der zwischen 13 und 17 Jahre alte Junge starb etwa um 500 vor Christus. Das ergab eine Radiokarbondatierung.
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Anders als andere Moorleichen sei das Skelett gut erhalten und es seien sogar Teile der Haut, Nägel und womöglich eine Niere vorhanden. (dpa)
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Update vom 22. Januar
Archäologen haben in Dänemark unter den Überresten eines Urnengrabs östlich von Odense ein kleines Messer mit einer fast zwei Jahrtausende alten Runeninschrift entdeckt. Die Inschrift sei völlig einzigartig und könne auf die Zeit um das Jahr 150 zurückdatiert werden, teilte das Museum Odense mit. Nur einmal zuvor seien Runen aus diesem Zeitraum entdeckt worden, und zwar im Jahr 1865 in Vimosen westlich von Odense. Man könne mit Fug und Recht sagen, dass der Fund ein Jahrhundertereignis sei, erklärte der Archäologe Jakob Bonde. Auf der Klinge wurde das Wort "hirila" eingeritzt, was im Urnordischen so viel wie "Kleines Schwert" bedeutet. Ob dies der Name des Messers an sich oder seines Besitzers gewesen sei, lasse sich aber nicht sagen, schrieb das Museum.
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Update vom 9. Januar
Forscher rätseln seit Langem darüber, zu welchem Zweck der sogenannte Kreideriese von Cerne Abbas entstanden ist. Nun haben sie die Antwort gefunden: Der nackte Mann samt Keule und Gürtel stellt ein Abbild des klassischen Helden Herkules dar. An diesem Punkt sollten sich die westsächsischen Armeen damals versammeln, als die Grafschaft Dorset von den Wikingern angegriffen wurde.
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Die Lage des Sammelplatzes war günstig: Man hatte einen eindrucksvollen Ausblick, die Hauptrouten befanden sich in der Nähe, es gab Zugang zu reichlich Wasser und auch Vorräte waren zur Genüge vorhanden. Der Kreideriese wurde in der angelsächsischen Periode (zwischen 700 und 1.100 nach Christus) durch das Freilegen einer Kalkschicht in den Erdboden gegraben. Er befindet sich in der Nähe von Cerne Abbas nördlich von Dorchester in der Grafschaft Dorset (England).
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Update vom 14. Dezember 2023
Unweit des Kolosseums in Rom haben Archäologen einige Räume eines antiken römischen Stadthauses mit besonderen Mosaiken entdeckt. Forscher legten sie zwischen dem Forum Romanum und dem Palatin, einem der sieben Hügel Roms, frei. Das Besondere sind vor allem die ausgefallenen Mosaike an den Wänden des luxuriösen Hauses, das vermutlich Ende des 2. Jahrhunderts vor Christus erbaut wurde.
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Beeindruckend sind insbesondere die komplexen Szenen, die auf der Wandverkleidung aus sogenannten rustikalen Mosaiken dargestellt werden. Diese sind aus diversen Muschelarten, Mosaiksteinen, kostbarem Glas, winzigen Plättchen aus weißem Marmor sowie weiteren mehrfarbigen Steinen zusammengesetzt. Sie zeigen eine komplexe Abfolge von Szenen, auf denen mehrere verschiedene Figuren dargestellt werden.
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Darunter etwa keltische Trompeten, Schiffsteile mit Dreizackabbildungen und Vasen, aus denen Ranken und Lotosblumen sprießen. Aber auch Gebäudeumrisse mit Säulen und Toren. Die genaue Bedeutung der Szenen und Darstellungen sind nicht bekannt.
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Update vom 2. November 2023
Bei Grabungen in Brandenburg machten Archäologen einen bemerkenswerten Fund: Möglicherweise handelt es sich dabei um den Grundriss der Versammlungshalle des sagenumwobenen "Königs Hinz".
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Das sogenannte "Königsgrab" in der Nähe von Seddin bei Groß Pankow (Brandenburg) gilt als die bedeutendste Grabanlage des 9. Jahrhunderts vor Christus im nördlichen Mitteleuropa. "König Hinz" soll der Legende nach bei seinem Volk so beliebt gewesen sein, dass er zusammen mit seiner Frau und einer Dienerin in einer prunkvollen Grabstätte beigesetzt wurde.
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Grabungsleiter Immo Heske von der Universität Göttingen mit einem originalen Doppelkonus (l.), der aktuell bei den Ausgrabungen der Versammlungshalle gefunden wurde, und der Nachbildung eines Doppelkonuses (r.), den man im Grab des "Königs Hinz" gefunden hat.
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Bei einem Doppelkonus handelt es sich um ein für die Bronzezeit typisches Gefäß.
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Update vom 27. Oktober 2023
Archäologen haben auf der einstigen Königspfalz Helfta bei Eisleben (12. bis 15. Jahrhundert) die Überreste von Vorburgen, Grubenhäusern und einer Nachfolgeburg freigelegt. "Das ist ein wichtiger Einblick in die Infrastruktur der Pfalz und in die Bereiche, in denen die einfachen Leute gelebt, gearbeitet und die wirtschaftlichen Grundlagen für den karolingisch-ottonischen Herrschaftsmittelpunkt geschaffen haben", erklärt Felix Biermann vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt der Deutschen Presse-Agentur.
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Es wurden gut ein Dutzend Grubenhäuser freigelegt. "Die Häuser waren rechteckig, besaßen drei bis fünf Meter Seitenlänge und waren bis zu einem halben Meter tief in die Erde eingegraben", berichtet Biermann. "Darüber befanden sich Wände aus Holz und Lehm und Holz- oder Reetdächer. Im Inneren standen Öfen aus gebranntem Lehm und Steinen. Das waren die Standardbauten der damaligen Zeit. So wohnte eine normale Familie."
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Derartige Häuser dienten auch als Werkstätten zur Bearbeitung von Eisen und Buntmetall sowie für die Knochen- und Geweihschnitzerei. Neben den Häusern befanden sich Vorratsgruben, beispielsweise für Getreide als Saatgut, sowie Öfen und Gruben für technische Zwecke. Überdies wurden zwei Gräber eines bislang unbekannten karolingerzeitlichen Friedhofes freigelegt.
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"Die Toten, ein Mann und eine Frau, vermutlich ein Ehepaar, lebten im 9. Jahrhundert", sagte Biermann. Bei dem Mann lagen mehrere eiserne Beigaben, unter anderem ein Messer, eine Gürtelgarnitur und der Beschlag eines sogenannten Amtsstabes als Ausstattungsstück eines Würdenträgers. "Der Mann dürfte also eine sozial höhergestellte Person gewesen sein." (mit Material der dpa)
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Update vom 19. Oktober 2023
Der Norden Münchens ist nach neuen Erkenntnissen vor rund 2.200 Jahren dicht besiedelt gewesen. Rund 500 keltische Menschen könnten dort gelebt haben, sagte Jochen Haberstroh vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. Grabungskräfte hatten auf einem Feld im Stadtteil Feldmoching Überreste von mehr als 100 Grundrissen von Häusern gefunden. Auch sechs Brunnen und mehrere Gräber wurden entdeckt. Einige Grabstätten wurden den Römern zugeordnet, die sich nach dem Fall des Limes zwischen 260 und 370 nach Christus vermutlich an der Stelle niedergelassen hatten.
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"Schon vor 2.000 Jahren strömten die Menschen hierher, um sich in der damaligen Metropolregion niederzulassen", sagte der Generalkonservator des Landesamtes, Mathias Pfeil. Die Forscherinnen und Forscher vermuten, dass die Bewohner in Fachwerkhäusern aus Holz lebten und Ackerbau betrieben. Haberstroh hält es für möglich, dass die Menschen wegen klimatischer Veränderungen den Münchner Norden wählten, vielleicht weil dort der Grundwasserspiegel höher war als in anderen Gegenden und sie deshalb leichter Brunnen bauen konnten.
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Update vom 13. Oktober 2023
Besucher einer der ältesten bekannten Siedlungen der Erde in der heutigen Türkei werden bald von einer 10 000 Jahre alten Statue eines Mannes begrüßt, der mit beiden Händen einen Phallus hält. Die berühmte Stätte Tas Tepeler (deutsch: Steinhügel) der Türkei beherbergt bereits unzählige archäologische Funde. Doch zu den neuesten Entdeckungen, die in der jahrtausendealten Siedlung ausgegraben wurden, gehöre eine der ältesten dreidimensionalen menschlichen Statuen der Welt, sagte Necmi Karul, Leiter der Abteilung für Prähistorie der Universität Istanbul.
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Die gefundene Statue eines Mannes, der auf einer Steinbank sitzt und offenbar seinen Penis mit beiden Händen hält, stammt laut Forschern aus dem Jahr 8500 v. Chr. Die Statue weise auf eine Gesellschaft aus der Jungsteinzeit hin, die noch kultivierter war als bisher angenommen, sagt Karul, Leiter der Abteilung für Prähistorie der Universität Istanbul.
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Update vom 22. September 2023
Schon vor einer halben Million Jahren haben Menschen eine Konstruktion aus Holz hergestellt. Forschende entdeckten den ältesten Beleg für eine solche Nutzung von Holz, schreibt das Team um Larry Barham von der Universität Liverpool im Journal "Nature". Sie fanden in Sambia bearbeitete Baumstämme. Die 476.000 Jahre alte Konstruktion besteht aus zwei quer übereinanderliegenden Baumstämmen. Beide zeigen Werkzeugspuren.
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Das Fundstück stammt von Ausgrabungen bei den Kalambo-Wasserfällen. In der Ausgrabungsstätte entdeckten die Forscher außer der großen Holzstruktur auch vier kleinere bearbeitete Holzstücke aus der Zeit von vor 390.000 bis 324.000 Jahren, darunter einen Keil und einen Grabstock.
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Larry Barham sagt, der Fund habe sein Denken über die damaligen Menschen verändert. "Vergessen Sie die Bezeichnung 'Steinzeit', schauen Sie sich an, was diese Menschen taten: Sie stellten etwas Neues und Großes aus Holz her", schwärmt er. "Diese Leute waren uns ähnlicher, als wir dachten."
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Update vom 4. September 2023
Ein Team Archäologinnen und Archäologen aus Peru und Japan hat eine Ahnenkultstätte aus vorkolonialer Zeit im Norden Perus ausgegraben. Die Stätte stammt aus der Wari-Periode in der Region Cajamarca, wo sie zwischen 800 und 1000 bewohnt wurde, wie der Archäologe Shinya Watanabe der Nachrichtenagentur AFP sagte.
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Bei der Ausgrabung wurden unter anderem Gruben für Mumien entdeckt. Watanabe sprach von "einem großartigen Fund" bei der Suche nach Hinweisen für die Wari-Kultur. Sie existierte vom siebten bis zum 13. Jahrhundert, verschwand aber nach der Eroberung durch das expandierende Inka-Imperium.
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In den zwei Grabkammern fanden die Archäologen auch Opfergaben für die Ahnen. Judith Padilla vom Kulturbüro der Region Cajamarca erklärte, der Fund erlaube ein besseres Verständnis vom "Lebensstil und den rituellen Praktiken" der antiken Gesellschaften, die die Region bewohnt haben.
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Update vom 30. August 2023
Archäologen haben im ehemaligen Großen Tempel der Azteken in Mexiko-Stadt eine bedeutende Opfergabe mit 15 Skulpturen aus grünem Stein entdeckt. Der Leiter des Ausgrabungsprojekts, Leonardo López Luján, sprach von einem archäologischen "Superfund".
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Das Team fand insgesamt 14 bis zu 30 Zentimeter große Männerskulpturen und eine drei Zentimeter große Frauenfigur.
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In einem Steinbehälter seien zudem Ohrringe, Perlen aus Stein, Muscheln, Schnecken, Korallen und Meeressand gefunden worden, teilte das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) mit.
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Die sogenannte Opfergabe 186, die unter der Plattform an der Rückfassade des Templo Mayor lag, stammt aus der Zeit des Herrschers Moctezuma I. (1440 bis 1469). Die Skulpturen seien aber wahrscheinlich viel älter, teilte das INAH weiter mit.
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Die heutige Megametropole Mexiko-Stadt war einst die Hauptstadt des Aztekenreiches Tenochtitlan (1325 bis 1521). Der Haupttempel war der religiöse Mittelpunkt Tenochtitlans - einer Stadt, die damals mit 200.000 Einwohnern zu den größten der Welt gehörte. Der Tempel wurde in mehreren Etappen bis zu seiner Zerstörung durch die spanischen Eroberer immer weiter ausgebaut.
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Unter den monumentalen Schlangenköpfen der Plattform hatten die Forscher bei Ausgrabungen bereits andere Opfergaben gefunden. Die Arbeiten sollen nun ausgeweitet werden.
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Update vom 24. August 2023
Krallen, die an Krummsäbel erinnern, und ein mit Zähnen bewehrter Schnabel sind die markantesten Kennzeichen eines neuen Lagerpetiden, der vor etwa 230 Millionen Jahren gelebt hat. Paläontologen fanden das gut erhaltende Teilskelett in der sogenannten Santa-Maria-Formation in Brasilien. Die neue Art wurde auf den Namen Venetoraptor gassenae getauft.
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Die Merkmale des Reptils deuten darauf hin, dass es auf seine ökologische Nische hoch spezialisiert war. Die Krallen könnten dazu gedient haben, Beute zu fangen oder zu klettern. Wesentlich unklarer ist allerdings die Rolle des mit zahlreichen Zähnen gespickten Schnabels. Lagerpetidae sind kleine, flügellose Reptilien, die eng mit Flugsauriern (Pterosauria) verwandt sind. Die bislang eher spärlichen Fossilienfunde zeichnen noch ein eher undeutliches Bild dieser Gruppe.
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Update vom 14. August 2023
Forscher haben im sogenannten "Tal der Wale" im nordägyptischen Fayyum-Becken Fossilien von einem der frühesten und kleinsten Wale entdeckt. Die nur 2,5 Meter lange Art Tutcetus rayanensis zählt zu den Basilosauridae, einer ausgestorbenen Gruppe von Walen, die vermutlich als erste den Übergang vom Land ins Wasser vollständig vollzog. Der nun vorgestellte Wal lebte vor etwa 41 Millionen Jahren und dokumentiert diesen Schritt.
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Die Basilosauridae kamen vor schätzungsweise 44 Millionen Jahren auf und waren mit ihrem stromlinienförmigen Körper und Seitenflossen sowie einer Schwanzflosse bereits an das Leben im Wasser angepasst. Allerdings weist die Walfamilie am hinteren Rumpf noch erkennbare kurze Überbleibsel von Hinterbeinen auf. Der Fund zeigt, wie schnell sich die Tiere an den neuen Lebensraum im Wasser angepasst hatten.
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Die bisher bekannten Vertreter der Basilosauridae waren vier bis 20 Meter lang. Insofern ist Tutcetus mit einer Länge von 2,5 Metern und einem geschätzten Gewicht von 187 Kilogramm der bislang mit Abstand kleinste Vertreter dieser Wale. Aufgrund der Zahnentwicklung geht das Forschungsteam davon aus, dass es sich bei ihrem Fund um ein noch nicht ganz ausgewachsenes Jungtier kurz vor der sexuellen Reife handelt.
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Update vom 4. Juli 2023
Forscher haben auf dem Gelände der versunkenen Stadt Pompeji in Italien ein rund 2.000 Jahre altes Wandgemälde entdeckt, das womöglich einen entfernten Vorgänger der Pizza abbildet. Auf dem Bild ist ein Fladenbrot zu sehen, das wohl als Unterlage für verschiedene Früchte dient. Streng genommen handelt es sich aber nicht um eine Pizza, wie wir sie heute kennen. Einige charakteristische Eigenschaften, wie Tomaten und Mozzarella, fehlen.
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Neben dem abgebildeten Fladenbrot auf einem Tablett ist zudem ein Weinkelch zu sehen. Die verschiedenen Früchte, die auf dem Fladenbrot drapiert sind, scheinen den Archäologen zufolge ein Granatapfel und Datteln zu sein. Diese sind wohl mit Gewürzen oder sogar einer Art Pesto angerichtet. Diesen Anschein erwecken zumindest gelbliche und ockerfarbene Punkte. Daneben liegen demnach Trockenfrüchte und ein Kranz aus Erdbeerbaumzweigen.
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Update vom 27. Juni 2023
Bei einer Wanderung durch den dichten Dschungel der südmexikanischen Halbinsel Yucatán entdeckte ein Archäologenteam eine lange verschollene Maya-Stadt, über die es bisher keine Aufzeichnungen gab. Die neue Stadt trägt den Namen Ocomtún, was Steinsäule" bedeutet. Die 50 Hektar große Anlage besteht aus Plätzen, großen pyramidenförmigen Gebäuden, Steinsäulen und anderen Strukturen, die in konzentrischen Kreisen angeordnet sind. Die pyramidenförmigen Strukturen sind nach Angaben der Forscher teilweise über 15 Meter hoch. Das Foto ist eine LIDAR-Aufnahme. Diese Technologie nutzt die Reflexionen von Laserstrahlen, um Gebäude zu erkennen, die sonst von Bäumen und Gestrüpp verdeckt werden.
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Der größte Teil der Stadt ist dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen: Die Archäologen vermuten, dass die Steinsäulen ursprünglich Eingänge zu oberen Räumen waren. Es gibt auch einen Ballspielplatz, der wahrscheinlich für Freizeitaktivitäten und vielleicht auch für religiöse Zwecke genutzt wurde. Die größte Überraschung, so der Archäologe und Teamleiter Ivan Šprajc, war der Fundort. Die Ausgrabungsstätte liegt auf einer erhöhten Halbinsel und ist von Feuchtgebieten umgeben.
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Update vom 3. Juni 2023
Seit die "Titanic" am 15. April 1912 gesunken ist, hat dieses besondere Schmuckstück niemand mehr gesehen. Dabei handelt es sich um eine Kette, an der ein Haizahn befestigt ist. Nun haben Forscherinnen und Forscher sie auf Bildern wiederentdeckt.
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Das Wrack des weltberühmten Passagierdampfers konnte kürzlich zum ersten Mal in einem kompletten 3-D-Modell dargestellt werden. Der Scan des Tiefseekartierungsunternehmens Magellan besteht aus 700.000 Bildern, die von Tauchbooten aufgenommen wurden. Zu sehen sind auch winzige Details wie die Seriennummer eines Propellers. Und eben jene Kette.
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Update vom 30. Mai 2023
In der versunkenen italienischen Stadt Pompeji gibt es immer noch unerforschte Gebiete. Die Stadt wurde 79 nach Christus schwer von Vulkanausbrüchen des Vulkans Vesuv getroffen und im 18. Jahrhundert wiederentdeckt. Bei den Ausgrabungen in der Via di Nola in einem der neun Stadtteile, in die die antike Stätte unterteilt ist, legten Archäologinnen und Archäologen zwei Häuser frei und fanden drei Skelette.
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Die Forschenden gehen davon aus, dass es die Überreste von zwei erwachsenen Frauen sowie einem Kleinkind im Alter von drei bis vier Jahren sind.
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Alle drei Skelette wurden liegend in einem Haus aufgefunden. Die Wände und Decke stürzten demnach ein, erdrückten und begruben die drei Pompeianer unter den Trümmern. Sie wiesen mehrere möglicherweise tödliche Verletzungen auf, was auf den Einsturz zurückzuführen ist.