Faszinierende Bilder unseres Planeten

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Wirbelstürme, Lichtermeere und Eiswüsten: Unsere Erde gewährt wunderschöne, faszinierende oder auch bewegende Einblicke vor allem aus der Weltraum-Perspektive.

Ist das der Mars? Nein, dieses Bild wurde über der Grenze der US-Bundesstaaten Colorado und Utah vom Satelliten Copernicus Sentinel-2A aufgenommen. Die hellen roten Flecken sind landwirtschaftlich genutzte Flächen - das Bild wurde nachkoloriert.
Dänemark in seiner ganzen Pracht: Der Schnee im Norden strahlt in weiß. So schön hat man die eleganten Küstenlinien des Landes selten gesehen. Das Bild von der ISS wurde im Februar aufgenommen, aber erst jetzt veröffentlicht.
Die bisher klarste Ansicht der Erde bei Nacht hat die Nasa aus verschiedenen Satellitenbildern zusammengesetzt und erreicht dabei mittlerweile eine erstaunliche Detailtreue.
Der französische Astronaut Thomas Pesquet machte im März diesen Schnappschuss auf der ISS. "Ich kann gar nicht von den Fenstern wegschauen", sagt er fasziniert beim Anblick der Nordlichter.
1.500 Scans benötigte es um diese Aufnahme von Deutschland zu generieren. Der Satelit Sentinel-1 benötigte für die Aufnahmen über 2 Jahre. Danach werden die Daten zu einem Falschfarben-Bild verarbeitet. Städte strahlen besonders hell, Wasserflächen erscheinen dunkel. Anbauflächen werden lila angezeigt, da sie sich in der Zeitspanne häufig verändert haben.
Eine Aufnahme vom NASA-Satelliten Aqua. Sie zeigt Wirbelsturm "Debbie", der am 27.03. die Küste von Queensland (Australien) erreicht hat. Die Wetterbehörde NOAA warnt, dass die "extrem gefährlichen Winde großen Schaden anrichten" könnten. Tausende Bewohner haben die Flucht vor dem Hurrikan ergriffen.
Der glühende Vulkan Ätna auf Sizilien bläst eine schwarze Rauchwolke in den Raum: Nicht nur für die Beobachter auf der Erde ein aufregendes Spektakel. So sieht der Ausbruch vom Weltraum gesehen aus. Der ESA-Satellit Copernicus Sentinel-2A hielt den Anblick fest.
Vor der mit Vulkanen übersäten russischen Halbinsel Kamchatka ist das Meer teilweise gefroren. Die hellblauen Muster sind Eisschollen, die auf dem Meer treiben, die hellgrauen Bereiche sind Wolken.
Der Januar war in Sizilien ungewöhnlich kalt. Das zeigt auch diese Falschfarbenaufnahme des Satelliten Sentinel-2A. Oben rechts ist im Bild ist der schneebedeckte Vulkan Ätna zu sehen.
NOAAs GOES-16 ist ein neuer, geostationärer Satellit, der erste Bilder unseres Blauen Planeten an die NASA gesendet hat. Die erstaunliche Qualität der Aufnahme macht deutlich, wie fortschrittlich die Technik des Satelliten ist. Das Bild wurde am 15. Januar dieses Jahres aufgenommen und zeigt die westliche Hemisphäre der Erde.
Die Laubfärbung im Herbst ist in den riesigen Wäldern Schwedens ein besonders schönes Spektakel. Und dieses ist sogar vom Weltall aus zu beobachten. Der Nasa-Satellit Landsat 8 hielt das leuchtende Gelb der Blätter fest.
Brodelnde Lava trifft auf Eis: Unter dem Vatnajökull-Gletscher im Süden Islands rumoren mehrere Vulkane. Im oberen Bereich dieser Aufnahme des ESA-Satelliten Landsat-8 sieht man ein glühendes und rauchendes Lavafeld.
Was hier aussieht wie ein abstraktes Gemälde, ist in Wirklichkeit eine Aufnahme des Minisatelliten Proba-V der Esa. Das Falschfarbenbild zeigt Bewässerungsanlagen in Saudi Arabien.
Pflanzenteile aus den riesigen Wäldern im Norden der kanadischen Provinz Québec färben die Flüsse dunkelbraun, die in die Rupert Bay fließen. In der Bucht werden außerdem helle Sedimente aufgewirbelt, was zu den vielen Braunschattierungen führt, die auf dieser Satellitenaufnahme zu sehen sind.
So farbenfroh leuchtet der Alakölsee in Kasachstan bis ins Weltall. Diese Aufnahme stammt vom Satelliten Copernicus Sentinel-2. Wasser und Schlamm des Salzwassersees sind sehr mineralreich und gelten als heilsam.
An wenigen Tagen im Jahre regnet es vom Himmel Hunderte von Sternschnuppen. In West Virginia wurde dieses Foto aufgenommen, als in einer Augustnacht mehr als 200 Sternschnuppen pro Stunde am Himmel zu sehen waren.
Der Satellit Sentinel-2A hat diese Aufnahme der Wüste Rub al Khali gemacht. Die gelben Linien und Punkte in der Falschfarbenaufnahme sind vom Wind geformte Sanddünen. Sie wachsen in dieser Gegend auf eine Höhe von bis zu 250 Metern.
Nach über 60 Jahren ist der Vulkan Sourabaya wieder ausgebrochen. Die Eruption des Schichtvulkans auf der Insel Bristol Island, gelegen zwischen Südamerika und der Antarktis, wäre der Forschung fast entgangen - die Insel ist völlig unbewohnt, nur Ausschläge auf den weltweiten Seismographen lieferten einen Hinweis auf den Ausbruch. Doch zum Glück gibt es Satelliten ...
... wie Landsat 8. Mit dem Instrument im All gelangen den Forschern diese imposanten Aufnahmen. Der Vulkan hat eine fast rechteckige Form und wächst mit jeder Eruption in die Höhe. Inzwischen erhebt sich Bristol Island rund 1.100 Meter aus dem Meer und ist etwa 12 Kilometer lang und rund 14 Kilometer breit. Der Vulkan Sourabaya zählt zu den bislang am wenigsten erforschten Feuerbergen der Welt. Diese Aufnahmen könnten das nun ändern.
Es gibt ein neues sensationelles Bild unserer Erde: Eine Kamera des Satelliten "Deep Space Climate Observatory" knipste die sonnenbeschienene Seite des blauen Planeten. Das Bild besteht eigentlich aus drei einzelnen Aufnahmen. Es wurde am 6. Juli geschossen und jetzt von der Nasa veröffentlicht.
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