• Ein Machtkampf unter Wolfsbrüdern in einem Wildpark hat für eines der Tiere tödlich geendet.
  • Leitwolf Janosch Wildpark Eekholt aus dem Wildpark Eekholt war so schwer verletzt worden, dass er eingeschläfert werden musste.

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Im schleswig-holsteinischen Wildpark Eekholt ist der Leitwolf des kleinen Rudels von seinem Bruder tot gebissen worden. Die beiden Tiere haben in der aktuellen Paarungszeit einen seit Jahren schwelenden Machtkampf ausgetragen, wie Tierpflegeleiter André Rose am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Dabei sei Janosch von Alexander so schwer verletzt worden, dass er eingeschläfert wurde. Zuvor hatte das "Hamburger Abendblatt" berichtet.

"Rangeleien, Beißereien und Rangkämpfe sind normal beim Wolf. Aber dass ein Tier über Jahre nicht zurücksteckt, das kannten wir nicht." Die beiden im Mai 2012 in Thüringen geborenen Tiere waren noch im gleichen Jahr nach Schleswig-Holstein gekommen. Janosch wurde später der Leitwolf des Rudels und Alexander musste sich unterordnen.

Leitwolf Janosch wurde eingeschläfert

Am Tag des Angriffs waren wegen des Lockdowns keine Besucher im Park. Als die Tierpfleger die Kämpfe bemerkten, war es bereits zu spät.

Die Wunden von Leitwolf Janosch seien innerlich nicht gut verheilt. Am Ende habe sich Janosch immer weiter zurückgezogen, sei schwächer geworden und habe das Essen verweigert. Ende Februar habe das Team entschieden, den todgeweihten Wolf einzuschläfern.

Seit dem 1. März ist der Wildpark, in dem rund 700 Tiere zu sehen sind, wieder für Besucher geöffnet. (dpa/dh)  © dpa

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