Besorgt wendet sich ein britisches Mädchen an eine Tiermedizin-Studentin: Ihr geliebter Hamster ist seit Tagen fast erstarrt, apathisch, trinkt nicht, frisst nicht. Könnte es ein Tumor sein, eine seltene Krankheit? Bei der Untersuchung staunt die Ärztin schließlich nicht schlecht über den banalen Grund.

Das Mädchen berichtete zuvor besorgt vom Zustand des Tieres. Meistens habe es beinahe bewegungslos an einer Seite des Käfigs gelegen.

Gemeinsam mit der Expertin klopft die Kleine die möglichen Gründe ab. Fehlernährung, Stress, negative Außeneinflüsse. Aber nichts davon sei zutreffend gewesen.

Neugier und Appetit wird Nager zum Verhängnis

In der Praxis aber war das Tier seltsamerweise wieder putzmunter. Es lief neugierig herum und stürzte sich ausgehungert und durstig aufs angebotene Futter und Wasser.

Das Geheimnis der tierischen Lähmung offenbarte sich schließlich erst bei einer genauen Untersuchung.

Ob irgendetwas Ungewöhnliches passiert sei, fragt die Tiermedizin-Studentin in der Praxis schließlich die Kleine.

Diese habe entgegnet, dass der Hamster einmal kurz aus seinem Käfig ausgebüxt sei. Aber sie habe ihn schnell wiedergefunden, unter dem Kühlschrank habe er sich versteckt.

Fatale Anziehungskraft zwischen Hamster und Käfig

Was war passiert? Der kleine Ausflug unter den Familienkühlschrank war der Grund für das eigenartige Verhalten.

Anscheinend hatte sich ein kleiner Kühlschrankmagnet von der Tür des Geräts gelöst und war auf den Boden gefallen.

Der Hamster schnappte ihn sich prompt und verstaute den Magneten in seiner Backentasche.

Was folgte, als der Kleine wieder in den Käfig gesteckt wurde, ist offensichtlich: Das Tier wurde von den Gitterstäben angezogen.

Deshalb konnte sich der Nager kaum mehr bewegen, fressen oder trinken. Erst auf dem Holztisch der Praxis konnte er wieder frei umherwuseln.

Die kuriose Geschichte war von der Schwester der Tiermedizin-Studentin auf Twitter verbreitet worden. Britische Medien hatten sie dann aufgegriffen. (cf)  © 1&1 Mail & Media / CF

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