• Im Virunga-Nationalpark im Kongo sind zwei Gorillas auf die Welt gekommen.
  • Der Nationalpark ist ein bedrohtes Natur-Erbe und ist auch als Versteck bewaffneter Gruppen bekannt.

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Der Virunga-Nationalpark im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat die Geburt von zwei Gorilla-Babys bestätigt. Die Gorilla-Dame Bazirushaka, "aus der Familie Lulengo" habe ein zweites Jungtier geboren - ein Mädchen, teilte das Reservat am Donnerstag mit. Zudem wurde die Geburt des siebten Jungen der Gorilla-Dame Rubiga aus der "Familie Kabirizi" bekanntgegeben.

Der Virunga-Nationalpark ist ein bedrohtes Natur-Erbe, das von zahlreichen bewaffneten Gruppen als Schlupfwinkel genutzt wird. Die in dem Nationalpark lebenden Berggorillas sind vom Aussterben bedroht.

Naturschützer bei Angriff in Virunga-Nationalpark getötet

Die Geburten der Gorilla-Babys erfolgten in den Monaten Januar und Februar in der Gegend von Mikeno. Dort waren die Schutzpatrouillen wegen zahlreicher Attacken im November ausgesetzt worden. Am 15. November war ein Naturschützer bei einem mutmaßlichen Angriff der Bewegung M23 getötet worden.

Die M23 ist eine frühere Rebellenbewegung von Tutsi, die von Ruanda und Uganda unterstützt wurde. 2013 wurde die M23 wiederbelebt. Seit November wurde der Tod von mehreren Dutzend kongolesischen Soldaten und Zivilisten der M23 zur Last gelegt. Derzeit gilt für die Region ein Ausnahmezustand, der im vergangenen Mai verhängt wurde.

Im Virunga-Nationalpark leben rund eintausend der verbleibenden Berg-Gorillas. Der Park erstreckt sich über 8.000 Quadratkilometer und reicht bis nach Ruanda und Uganda hinein. (afp/tar)

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