Blutmond und totale Mondfinsternis: die schönsten Bilder des Himmelsspektakels

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Es war ein Jahrhundert-Ereignis: Etwa 103 Minuten lang dauerte die Mondfinsternis, die den Erdtrabant blutrot färbte. Auch der Mars leuchtete außergewöhnlich hell.

Menschen aus aller Welt bestaunten Freitagnacht die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts. Sie dauerte etwa 103 Minuten. Ein blutroter Vollmond zierte den Nachthimmel, wie hier am Kolosseum in Rom.
Wenn sich die Erde zwischen Mond und Sonne schiebt und der Mond dabei vollständig in den Kernschatten der Erde eintritt, spricht man von einer totalen Mondfinsternis. Durch die Brechung des Sonnenlichts wird dem Erdtrabanten die blutrote Farbe verliehen.
Diese Bilder zeigen die verschiedenen Phasen der Mondfinsternis von der beginnenden Verdunkelung über die Totalität bis zum Austritt aus dem Schatten (von links nach rechts).
In Deutschland verfolgten unzählige Menschen das Jahrhundert-Spektakel mit bloßem Auge oder Teleskop. Hier steht der rote Mond über einer Jugendherberge in Trier.
Auf dem Münchner Olympiaberg sorgte der rötliche Vollmond für Romantik unter dem Sternenhimmel.
Während der Mondfinsternis lohnte sich auch ein Blick auf die Burg Hohenzollern, die Stammburg des gleichnamigen Fürstengeschlechts.
Der strahlende Blutmond zierte auch den Schweizer Nachthimmel - hier hinter dem Säntis im Kanton Appenzell. Der Berg ist 2.502 Meter hoch.
Über Gaza-Stadt war der Vollmond zart rötlich gefärbt. Auf diesem Foto beginnt er bereits, sich zu verdunkeln.
Diese besondere Mondfinsternis-Party in Tschechien fand in einem Pool statt. Während die Besucher baden gingen, könnten sie das seltene Himmelsereignis bestaunen.
In Warschau wurde die Mondfinsternis neben der Siegesgöttin Nike gesichtet - und fotografisch festgehalten.
Der rötlich gefärbte Vollmond erhob sich auch über einer christlich-orthodoxen Kirche in Zypern nahe der Hauptstadt Nikosia.
In Rio de Janeiro versammelten sich die Menschen, um das Spektakel vom Strand von Arpoador zu verfolgen.