Für die britische Serie "Spy in the Wild" werden Roboter-Tiere in der Wildnis ausgesetzt, um die Lebensgewohnheiten der Tiere zu filmen. Als ein Affen-Roboter von einem Baum fällt, reagieren die echten Affen unglaublich.

Ein künstlicher Affe bietet eigentlich kein Potenzial für große Gefühle. Aber in der BBC-Serie "Spy in the Wild" ändert sich das ganz schnell. Für die Sendung werden Roboter gebaut, die aussehen wie ihre echten Vorbilder. Diese sind mit Kamera-Augen ausgestattet, so dass sie authentische Bilder der Wildtiere liefern können.

In einem Youtube-Video, das die BBC veröffentlicht hat, sehen die Zuschauer nun, was passiert, wenn der Roboter "stirbt". Eines dieser künstlichen Tiere wurde in eine Horde Langur-Affen integriert.

Affen trauern um Roboter

© YouTube

Das künstliche Tier kann sich nicht bewegen und sitzt einfach nur auf einem Ast. Die anderen Affen sind sehr neugierig und nach anfänglichem Zögern wird es in die Horde integriert. Doch dann fällt der Roboter vom Ast - und die Horde ist entsetzt. Im Video sieht man, wie sie um das vermeintliche tote "Baby" trauern - ein rührendes Bild.

Nicht nur Menschen sind zu tieferen Emotionen fähig - auch Affen geht der Tod eines "Familienmitgliedes" wirklich ans Herz.

(mh)

Vor der Küste Westaustraliens haben US-Forscher erstmals lebende Exemplare des Roten Seedrachens entdeckt. Die rubin-roten, an große Seepferdchen erinnernden Meeresfische (Phyllopteryx dewysea) waren erst 2015 beschrieben worden, allerdings nur mit Hilfe toter Exemplare.