Mayim Bialik ist erklärte Feministin. Für die Schauspielerin ein Grund, auf ihrer Facebook-Seite ein vierminütiges Plädoyer bezüglich einer gängigen Bezeichnung ihrer Geschlechtsgenossinnen zu halten.

Sie ist einer der Stars in "The Big Bang Theory" und kassiert Millionen dafür, dass sie Sheldon Cooper (gespielt von Jim Parsons) gezähmt und sozialisiert hat. Mayim Bialik (41) ist durch ihre Rolle der Dr. Amy Farrah Fowler eine richtige Berühmheit geworden. Die will die Schauspielerin nutzen, um auf gesellschaftliche Problematiken aufmerksam zu machen.

Absolutes No Go

Als bekennende Feministin setzt sie sich vermehrt für Frauen-Rechte ein. Jetzt machte ein Social-Media-Post von ihr wieder Schlagzeilen. Auf Facebook postete die 41-Jährige nämlich ein vierminütiges Video, in dem sie deutlich macht, dass diese Bezeichnung von Frauen ein totales No Go ist: Mädchen.

"Es nervt mich gewaltig, wenn Frauen als 'Mädchen' bezeichnet werden. Ihr nennt einen erwachsenen Mann doch auch nicht 'Junge', oder?", schreib sie auf Facebook. Der Grund für ihr Video war offenbar ein Barbesuch mit ein paar männlichen Kumpels.

Typisch Mann

"Einer von ihnen sagte zum anderen: 'Oh mein Gott, schau dir das Mädchen an der Theke an, sie ist wunderschön.' Ich dachte mir nur: Warum lässt jemand ein Kind in eine Bar?! Bis ich realisierte, dass sie eine Frau als Mädchen bezeichneten. Solange eine Frau nämlich in dieser unheimlich kleinen Zeitspanne von 5 und 55 Jahren liegt, wissen sie einfach nicht, wie sie sie nennen sollen, also sagen sie Mädchen."

Frauen sind Frauen und Mädchen sind Mädchen

"Sorry Leute, aber wir müssen aufhören Frauen als Mädchen zu bezeichnen. Warum? Weil es wichtig ist, wie wir Leute bezeichnen. Sprache ist wichtig! Worte haben eine Bedeutung", erklärt sie eindringlich und appelliert: "Wer weiß – wenn wir anfangen, Sprache zu benutzen, die Frauen emporhebt, statt sie mit süßen, kleinen, knuddeligen Dingen gleichzusetzen, vielleicht fangen wir dann auch an, sie als mehr als das zu behandeln."

Immer schön korrigieren

Der erste Schritt dazu wäre, diejenigen, die Frauen als Mädchen bezeichnen, "eindringlich, bestimmt, aber höflich" darauf hinzuweisen, dass es sich um eine Frau handelt. "Woran man eine Frau erkennt? Vielleicht daran, dass sie ein Kind an der Hand hält, einen Job hat, ein Haus ihr Eigen nennt, einen Kredit bedient und ihr eigenes Auto abzahlt", argumentiert Mayim.

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