Von 2005 bis 2008 mimte Jasmin Tawil die Rolle der Franziska Reuter bei der RTL-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Dann wurde es ruhiger um sie. Nun fehlt seit Wochen jede Spur von der Schauspielerin. Ihr Vater macht sich Sorgen.

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Dass es für Jasmin Tawil nach ihrem Serien-Aus bei "GZSZ" nicht einfach werden würde, zeichnete sich schon früh ab. Hinzu kam die 2014 gescheiterte Ehe mit Sänger Adel Tawil, die dafür sorgte, dass die Schauspielerin Deutschland den Rücken kehrte.

Doch die Nachrichten, die Fans von ihr aus dem Ausland zu hören bekamen, waren mehr als besorgniserregend. So gab sie zwischendurch an, ohne Obdach auf Hawaii zu leben und sich mit Putz-Jobs über Wasser zu halten.

Seit Weihnachten herrscht nun absolute Funkstille. Nicht mal der eigene Vater Michael Weber weiß nach eigenen Angaben, wo Jasmin sich gerade aufhält. "Ich habe große Angst und sorge mich um meine Tochter", sagte er in einem Exklusiv-Interview mit "Bunte". Dem Fernsehsender RTL äußerte, dass er seit Ostern kein Lebenszeichen mehr von der 36-Jährigen gehört habe.

Jasmin Tawil: An Weihnachten zuletzt Kontakt gehabt

Darin berichtet er, dass er zuletzt an Weihnachten mit Jasmin gesprochen habe. Dabei kam es zu einem heftigen Streit. "Sie hat mich geblockt. Seit einem halben Jahr ist Funkstille."

Dass seine Tochter jetzt noch in den USA sei, glaubt er nicht. "Mir hat jemand vor Kurzem geschrieben, dass sie ihre Zelte in Amerika abgebrochen hat. Dubai wurde mir als mögliche Destination genannt. Ich mache mir viele Gedanken und muss irgendwie rausfinden, wo sie steckt."

Große Sorge um Jasmins Gesundheit

Dass er seiner Tochter nicht einfach hinterherfliegt, um nach ihr zu suchen, hat einen bestimmten Grund, wie er weiter erzählt. Aufgrund einer unheilbaren Thrombose dürfe er nicht länger als zwei Stunden am Stück fliegen.

Ein Gendefekt, den auch Jasmin geerbt habe. "Ich habe im letzten Video gesehen, wie dick ihr Bein ist. Sie trägt keine Strümpfe, das ist lebensgefährlich."

Den Vater belasten schlimme Selbstvorwürfe

Vater Michael mache sich zudem heftige Vorwürfe, dass er eine Teilschuld an Jasmins ungewissem Zustand trage. So hatte er von Anfang an Schwierigkeiten mit der Beziehung, die seine Tochter mit Adel Tawil über 13 Jahre lang geführt hatte.

Auch habe er als alleinerziehender Vater nicht alles immer richtig gemacht. "Sie gibt sicher auch mir ein Stück weit die Schuld dafür, dass ihre Ehe auseinandergegangen ist."

Nur ein Wunsch: Wissen, dass es Jasmin gut geht

Für den Vater ist es vor allem wichtig, die Gewissheit zu haben, dass sie noch lebt: "Ich wäre allein schon zufrieden, wenn sie ein Lebenszeichen von sich gibt. Dass es ihr gut geht ... und wenn sie nicht sagen will, wo sie steckt, ist das auch okay. Hauptsache sie meldet sich!" (fos)  © spot on news

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GZSZ in Spielfilmlänge: 95 Minuten Dramakonzentrat

"Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ist für RTL, was "Buddenbrooks" für Thomas Mann ist – das zu behaupten wäre natürlich ein Frevel. Die Unterschiede sind immens – allein, weil es dem Literaturnobelpreisträger nicht gelungen ist, derart viele Abgründe auf 800 Seiten zu bannen, wie es dem Privatsender in 95 Minuten gelingt.