Liebe Männer, fragt ihr euch auch manchmal, was eure Frauen eigentlich den ganzen Tag so treiben? Die Antwort darauf ist ziemlich einfach - sie leisten schier unglaublich Wunderbares. Eine Ode an die Mütter.

"Hausfrau" ist ein Schimpfwort und Mütter sitzen sowieso nur im Café? So ein Quatsch! Jeden Tag leisten Frauen auf der Welt einfach ganz Unglaubliches - und das, obwohl sie keinen "Job" im klassischen Sinnen haben.

Von morgens bis tief in die Nacht kümmern sie sich nicht nur um sich selbst, sondern um ihren Partner und ihre Familie. Dafür brauchen sie kein Abitur, kein Diplom und keinen Arbeitsvertrag - denn all das, was sie leisten, macht sie zu Führungskräften der besonderen Art.

Um diese Leistung zu würdigen, veröffentlichen wir wir hier ein fiktives Gespräch zwischen einem Ehemann und einem Unbekannten. Denn Gespräche wie diese hört man im Aufzug oder im Hausflur, in einer Bar oder auch in der Paartherapie. Inspiriert dazu hat uns übrigens der amerikanische Tattoo-Künstler Ryshell Castleberry, der seiner Frau in ähnlicher Form bei Facebook gedankt hat.

Ein Dialog: Wenn sich Männer unterhalten ...

Unbekannter: Was machen Sie, um Ihren Lebensunterhalt zu verdienen?

Ehemann: Ich arbeite als Angestellter in einem Büro.

Unbekannter: Und Ihre Frau?

Ehemann: Sie arbeitet nicht. Sie ist Hausfrau.

Unbekannter: Wer macht in Ihrer Familie morgens das Frühstück?

Ehemann: Meine Frau, denn sie arbeitet nicht.

Unbekannter: Wann steht Ihre Frau normalerweise auf?

Ehemann: Sie steht sehr früh auf, normalerweise mit dem Baby. Das braucht neue Windeln und frische Klamotten, dann muss es gefüttert werden. Danach kümmert sie sich um die Vesperbox der Kinder. Sie sorgt dafür, dass alle gut angezogen und frisiert sind. Sie kontrolliert, ob alle gut gefrühstückt, ihre Zähne geputzt und ihre Schulsachen gepackt haben. Sie hat Zeit dafür, denn sie muss nicht zur Arbeit.

Unbekannter: Wer bringt Ihre Kinder zur Schule?

Ehemann: Meine Frau bringt sie zur Schule, denn sie arbeitet ja nicht.

Unbekannter: Was tut Ihre Frau, wenn die Kinder in der Schule sind?

Ehemann: Sie überlegt eine Weile, was sie in dieser freien Zeit machen kann, denn sie möchte das Baby nicht allzu oft ins Auto setzen und wieder herausholen müssen. Meist kümmert sie sich um den Papierkram, der sich über die vergangenen Tage angesammelt hat. Dazwischen geht sie einkaufen, damit genug Essen im Haus ist. Wenn sie etwas vergessen hat, muss sie erneut los, das Baby stets im Schlepptau. Denn wenn das Kleine Hunger bekommt, muss sie es füttern - und wenn es in die Windel macht, muss es ja gewickelt werden. Sobald das Baby ein Nickerchen macht, kann meine Frau endlich durchatmen. Dann hat sie Zeit, um die Wohnung zu putzen, Wäsche zu waschen und die Einkäufe zu verstauen. Schließlich arbeitet meine Frau ja nicht.

Unbekannter: Wenn Sie abends nach Hause kommen nach der Arbeit - was tun Sie dann für gewöhnlich?

Ehemann: Ich ruhe mich aus, denn ich bin erschöpft von meinem Einsatz im Büro.

Unbekannter: Und dann?

Ehemann: Gehe ich schlafen.

Unbekannter: Was macht Ihre Frau, bevor sie schlafen geht?

Ehemann: Sie macht uns etwas zum Abendessen, wäscht das Geschirr ab, beseitigt danach noch mal das gröbste Chaos im Haus. Sie überprüft, ob unser Haustier gefüttert wurde, dann kümmert sie sich um die Kinder. Wenn alle endlich einen Schlafanzug angezogen haben und auch das Baby frisch gewickelt ist, seine Gute-Nacht-Milch getrunken hat und alle ihre Zähne geputzt haben, geht auch meine Frau schlafen. Sollte das Baby nachts noch mal Hunger kriegen oder eine neue Windel brauchen, kümmert sie sich darum, denn wir müssen uns ausruhen für den nächsten Tag. Da muss ich schließlich wieder zur Arbeit und die Kinder in die Schule.

Die Erkenntnis: Liebe Mütter und Hausfrauen, ihr seid wahre Wunder!

Ihr seid Frauen. Ihr seid Mütter. Ihr seid Töchter. Ihr seid Wecker. Ihr seid Köche. Ihr seid Dienstmädchen. Ihr seid der Kapitän. Ihr seid Kellner. Ihr seid Babysitter. Ihr seid Krankenschwestern. Ihr seid Handwerker. Ihr seid Sicherheitsbeauftragte. Ihr seid Berater. Ihr seid Betreuer. Ihr seid Tröster.

Und das seid ihr immer, ohne Urlaubs- oder Krankheitstage und ohne Rücksicht auf Tages- oder Nachtzeiten.

Es ist an der Zeit, dafür auch einfach mal von ganzem Herzen Danke zu sagen.