Mit der Romanverfilmung "Sophia, der Tod & ich" feiert Charly Hübner sein Spielfilmregiedebüt. Fans skurriler und schwarzhumoriger Tragikomödien - hier ist eine Art norddeutscher "Boandlkramer" am Werk - werden ihre Freude daran haben.

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Mit der Romanverfilmung "Sophia, der Tod & ich" startet am 31. August das Spielfilmregiedebüt von Charly Hübner (ehemaliger Kult-Kommissar aus dem Rostock-"Polizeiruf") in den Kinos. Entstanden ist die Tragikomödie nach dem gleichnamigen Roman von Musiker und Schriftsteller Thees Uhlmann aus dem Jahr 2015.

Darum geht es im Film "Sophia, der Tod & ich"

Der Tod namens Morten (Marc Hosemann) steht vor der Tür von Altenpfleger Reiner (Dimitrij Schaad) und erklärt ihm, dass er in drei Minuten sterben wird. Eine Verkettung irrwitziger Umstände, bei denen Reiners Ex-Freundin Sophia (Anna Maria Mühe) eine entscheidende Rolle spielt, verhindert jedoch das prompte Ableben.

Stattdessen finden sie sich auf einer chaotischen Reise wieder, die zunächst zu Reiners Mutter (Johanna Gastdorf) und schließlich zu seinem kleinen Sohn Johnny (Mateo Kanngiesser) führt - immer mit von der Partie der Tod, der das irdische Leben zu genießen scheint.

Verkompliziert wird die Situation durch einen zweiten Tod namens Morck Mortus (Carlo Ljubek), der die Killermission anstelle von Morten vollenden soll, denn offensichtlich ist das Geschehen dem scheinbar allmächtigen G. (Josef Ostendorf) und seinem Erzengel Michaela (Lina Beckmann) entglitten.

Hier ist ein norddeutscher "Boandlkramer" am Werk

Vom Grundkonzept her erinnern die Verhandlungen zwischen dem Todgeweihten und dem personifizierten Tod an das "Brandner Kaspar"-Theaterstück und die Bully-Kinofilme rund um den "Boandlkramer" - bayerische Personifizierung des Todes. Auch in "Sophia, der Tod & ich" hat Mortens blutleeres Antlitz zwar etwas Unheimliches. Seine fast schon empathische Herangehensweise an seine unausweichliche Pflicht und auf der anderen Seite sein beinahe kindliches Interesse am irdischen Leben nehmen diesem Tod ebenfalls den Schrecken.

Grandios verkörpert wird Morten von dem Hamburger Schauspieler Marc Hosemann, der nach seinem Debüt in "Die hirnlose Frau" (1994) unter anderem in vielen Kultproduktionen zu sehen war. Darunter zuletzt mit Charly Hübner in "Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt" (2017), in Fatih Akins "Der Goldene Handschuh" (2019) und in der satirischen TV-Serie "Blackout" (2021). Seit 2021 spielt er in der Mockumentary-Serie "Die Discounter" den Filialleiter Thorsten.   © 1&1 Mail & Media/spot on news

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