Der Job des Spitzenpolitikers ist stressig. Sehr stressig, wie Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht am eigenen Leib erfahren hat.

Mehr aktuelle News finden Sie hier

Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat sich so deutlich wie nie über die Gründe ihres Abschieds aus der ersten Reihe der Politik geäußert.

Der Zeitschrift "Super Illu" (Donnerstag) sagte Wagenknecht: "Ja, ich hatte einen Burn-Out". Sie sei zwei Monate lang krankgeschrieben gewesen. "Der Arzt hat unmissverständlich zu mir gesagt: "Sie können so nicht weitermachen!"

Wagenknecht war am Dienstag 50 Jahre alt geworden. Sie hatte im Frühjahr angekündigt, sich von der Spitze der Fraktion zurückzuziehen und dafür gesundheitliche Gründe angegeben. Bei der Neuwahl der Fraktionsspitze im Herbst tritt Wagenknecht nicht mehr an. Bis dahin bleibt sie Co-Vorsitzende neben Dietmar Bartsch.

Ihr Ehemann gibt Wagenknecht Kraft

Der Zukunft blicke sie entspannt entgegen: "Ich führe schon jetzt ein anderes Leben. Die dauernden Attacken und Reibereien haben weitgehend aufgehört." Sie habe wieder viel mehr Energie und sei selten so glücklich gewesen wie heute.

Dazu trage vor allem die Liebe zu Ehemann Oskar Lafontaine bei: "Ich lebe in einer wunderbaren Beziehung, die mir sehr viel Halt und Kraft gibt, das kann man sich für kein Geld der Welt kaufen", sagte Wagenknecht. (sg/dpa)

Bildergalerie starten

Sahra Wagenknecht wird 50: Ihr Weg zur Fraktionsvorsitzenden der Linken

Die Fraktionsvorsitzende der Linken Sahra Wagenknecht wird 50. Seit 1991 ist Wagenknecht in der Politik aktiv. Wir zeigen Ihnen ihren Weg hin zur Fraktionsvorsitzenden der Linken.