• US-Präsident Joe Biden ist auf dem Weg in die Präsidentenmaschine "Air Force One" ins Straucheln geraten.
  • Der 78-Jährige trat auf der Gangway neben eine Stufe, in der Folge stolperte er noch zwei Mal und landete schließlich auf seinem Knie.

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Vor laufender Kamera zu stürzen, ist in den Kategorien politischer PR ein Alptraum. Für jemanden wie Joe Biden, der mit 78 Jahren als ältester Präsident der US-Geschichte ins Weiße Haus eingezogen ist und sich regelmäßig Seitenhiebe auf sein Alter gefallen lassen muss, gilt das im Besonderen. Bilder eines stolpernden Politikers werden von dessen Gegnern gerne ausgeschlachtet. Entsprechend ungünstig ist ein Zwischenfall vom Freitag für Biden.

Der Präsident geriet da bei der Abreise zu einem Trip in den Bundesstaat Georgia ins Straucheln. Als Biden die Treppe zur Präsidentenmaschine Air Force One bestieg, stolperte er auf halber Strecke, fing sich aber - mit der Hand am Geländer. Nach zwei weiteren Stufen stolperte er allerdings erneut und dann noch mal, sodass er mit dem Knie auf den Stufen landete. Der Demokrat richtete sich schnell wieder auf, klopfte sich kurz die Hose ab und brachte den Rest der Treppe ohne weitere Komplikationen hinter sich.

Weißes Haus gibt Entwarnung: Biden gehe es gut

Das Weiße Haus sah sich dennoch bemüßigt, Entwarnung zu geben. Die Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses, Kate Bedingfield, schrieb kurz nach dem Zwischenfall auf Twitter, Biden gehe es gut. Es sei nicht mal nötig gewesen, dass sich das medizinische Team, das mit dem Präsidenten reise, die Sache anschaue. Biden habe lediglich einen falschen Schritt auf den Stufen gemacht - nichts weiter.

Erst vor kurzem hatte sich Biden am Bein verletzt: Nach seiner Wahl im November verstauchte er sich beim Spielen mit seinem Schäferhund den rechten Knöchel und zog sich kleine Stressfrakturen im Fuß zu. Biden musste eine Zeit lang einen stiefelartigen orthopädischen Stützschuh tragen. Den ist aber inzwischen wieder los. (dpa/fra)  © dpa

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