Dieser Abschuss hatte schwerwiegende Folgen für Jäger und Gejagten: In den USA schoss ein Weidmann eine Gans – und ging kurz darauf selbst zu Boden. Das tote Tier fiel aus großer Höhe direkt auf den Kopf des Mannes und verletzte ihn schwer.

Aktuell hat die Gänsejagd Hochsaison in den USA und Kanada, denn die Tiere überfliegen dort zahlreiche Gebiete auf dem Weg nach Süden. Wie viele andere wollte Robert Meilhammer eine Gans erlegen und ging gemeinsam mit drei Begleitern in Maryland auf die Jagd. Diese endete jedoch anders, als von dem 51-Jährigen geplant.

Wer ist hier der Pechvogel?

Eine von ihm erschossene Gans fiel Meilhammer direkt auf den Kopf und knockte ihn aus. Wie die Polizei später in ihrem Bericht verlauten ließ, fiel der getötete Vogel aus einer Höhe von etwas mehr als 27 Metern zu Boden und traf dabei den erfahrenen Jäger. Der Getroffene trug ernsthafte Verletzungen an Kopf und Gesicht davon.

Die Polizei ließ laut "CBS" verlauten, Meilhammer habe Glück gehabt, dass er nicht allein unterwegs gewesen sei. Seine Begleiter hätten ihn zur Straße getragen, von wo aus er ins Krankenhaus gebracht werden konnte. Mittlerweile befinde sich der Jäger in einem stabilen Zustand, er müsse sich jedoch noch einigen Tests unterziehen.

Keine kleine Beute

Einer der Gesetzeshüter ließ mitteilen, solche Jagdunfälle würden zwar nicht häufig passieren, kämen allerdings vor. "Diese Vögel können zwischen vier und vielleicht sechs Kilogramm wiegen. Sie können eine Flügelspannweite von bis zu 1,80 Metern haben", fügte der Polizist hinzu. Wenn einem ein solches Tier aus großer Höhe auf den Kopf falle, seien schwere Verletzungen programmiert.  © 1&1 Mail & Media/ContentFleet