Mirjam Moll

Artikel von Mirjam Moll

Was wurde in den Nachkriegsjahren genau mit Griechenland vereinbart?

Der Niederländer Geert Wilders ist einer der innigsten Feinde Europas – und des Islams. Während seine selbstgegründete Freiheitspartei zu Hause erste Schwächen zeigt, sucht der 51-Jährige mehr und mehr die internationale Bühne. An diesem Montag wird er bei einer Pegida-Kundgebung in Dresden erwartet. Davon profitieren kann Europas bekanntester Rechtspopulist aber nur indirekt.

Gut zweieinhalb Wochen nach dem verheerenden Flugzeugabsturz der Germanwings-Maschine in Frankreich forderte der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann in einem Interview mit dem "Focus" ein Berufsverbot als letzte Konsequenz bei depressiven Piloten, Bus- oder Taxifahrern. Unsere Autorin hat darüber mit einer Expertin gesprochen. Christine Kühner ist Professorin für Psychologie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim.

Gerade noch einmal gut gegangen: Fristgemäß hat Athen an diesem Donnerstag die fälligen 450 Millionen Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) überwiesen. Doch allein in diesem Jahr muss das hochverschuldete Land noch Verbindlichkeiten in Höhe von 17 Milliarden Euro begleichen. Wie soll das gehen? Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Schuldenkrise Griechenlands.

Bisher kommt Griechenland seinen Forderungen nach – die Frage ist, wie lange noch.

In Georgien geht die Angst um. Zu der Unzufriedenheit mit der Regierung von Ministerpräsident Irakli Garibaschwili und gegen das Staatsoberhaupt, den Präsidenten Giorgi Margwelaschwili, gesellt sich die Furcht, die durch den anhaltenden Ukrainekonflikt geschürt wird.

Ein Wahlversprechen hat Alexis Tsipras gehalten: die zurückliegenden zwei Monate waren Monate, in denen alles anders wurde. Denn seit seiner Wahl zum neuen griechischen Ministerpräsidenten am 25. Januar hat Alexis Tsipras alles infrage gestellt, worauf die Eurozone baut. Doch jetzt steh der Linkspopulist vor einem Scherbenhaufen und sein Land vor dem Bankrott. Stellt sich die Frage: Was hat die Athener Regierung bislang überhaupt erreicht? Ein Zwischenfazit.

Republikaner düpieren den US-Präsidenten. Der hat nun alle Hände voll zu tun.

Kaum Opposition, fast grenzenlose Macht: Wladimir Putin regiert in Russland weitgehend ungestört. Eine effektive Opposition existiert nicht, der Tod des Kreml-Kritikers Boris Nemzow ist ein weiterer Rückschlag für den politischen Widerstand. Wohin steuert Russland? Richtung mehr Demokratie scheinbar nicht. Doch es gibt auch Gegenstimmen.

Eine breite Mehrheit stimmte für die Verlängerung des Hilfsprogramms für Athen. Das war abzusehen. Denn es gibt keine Alternative.

Von seiner Entscheidung hängt alles ab: Nur mit der Zustimmung des Bundestags kann das aktuelle Hilfsprogramm für Griechenland verlängert werden. Ohne sie geht Athen in kürzester Zeit das Geld aus.

Für tiefgründige Analysen bleibt nach der späten Einreichung der griechischen Reformliste kaum Zeit.  Noch weniger bleibt den nationalen Parlamenten, um über das Papier abzustimmen. Spielt die griechische Regierung auf Risiko?

Noch liefern sich die Rebellen in der Ostukraine erbitterte Kämpfe mit der ukrainischen Armee. Doch damit soll es ab Sonntag ein Ende haben. Dann tritt offiziell die zweite Auflage des bereits im September ausgehandelten Friedensabkommens aus dem weißrussischen Minsk in Kraft.

Der Kampf um die Rückeroberung einiger der vom IS beherrschten Städte ist entbrannt. Nach der Befreiung von Kobane fragen sich viele: Ist das der Beginn des Rückzugs der Terrormiliz? Ein Gespräch mit der Nahost-Expertin Magdalena Kirchner.

Nicht nur interne Querelen machen der Pegida zu schaffen: Die Bewegung versucht, europaweit Fuß zu fassen. So richtig will das aber nicht klappen.

Moskaus Streitkräfte würden ausreichen, um in der Ukraine Unruhe zu stiften. Eine Bedrohung für Europa sind sie aber nicht.

Sie tanzen aus der Reihe. Für ihren Kleidungsstil wurden der neue Ministerpräsident Alexis Tsipras und sein Finanzminister Gianis Varoufakis belächelt. Mit ihrem freundlichen Lächeln konnten sie ihrerseits bislang aber keinen so recht überzeugen. In Brüssel und in Berlin hat man ihnen die kalte Schulter gezeigt. Dennoch sind beide nicht zu unterschätzen.

Einen Tag nach dem Absturz des TransAsia-Flugs GE235 in Taipeh werden noch immer Passagiere vermisst. Mindestens 31 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben. Der Absturz wirft viele Fragen auf: Handelt es sich um einen Systemfehler des Typs? Hat der Pilot absichtlich das Flussbett angesteuert? Unsere Autorin Mirjam Moll klärt die wichtigsten Punkte.

Alexis Tsipras' Pokerspiel hat begonnen. Griechenlands neuer Ministerpräsident geht auf große "Werbetour" in Europa. Seine ersten Stationen: Zypern, Italien, Frankreich. Sein Ziel: Verbündete für seinen Anti-Spar-Kurs gewinnen. Doch wie? Drei Szenarien sind möglich, doch nur eine ist wahrscheinlich.

Der Wahlkampf ist vorbei. Jetzt muss sich der neue griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras der Realität stellen. Dabei wird ihm die überraschende Koalition mit den Rechtspopulisten kaum eine Hilfe sein. Denn sie ist schon jetzt zum Scheitern verurteilt.

Mitten in der Krise mit Russland hat ein Londoner Gericht die neuerlicher Untersuchung um einen der mysteriösesten Todesfälle der jüngeren Geschichte angeordnet. Führen die Spuren zu den Drahtziehern tatsächlich in den Kreml?

Weiter ist keine Lösung der Ukraine-Krise in Sicht - auch wenn Kanzlerin Angela Merkel dem russischen Präsidenten ein wesentlich engere wirtschaftliche Zusammenarbeit in Aussicht stellt. Dafür soll Russland auf die Einhaltung des Minsker Friedensabkommens durch die Separatisten hinwirken. Doch Putin verfolgt längst andere Pläne.

Nach dem Anschlag und der Geiselnahme in Paris und Razzien in Frankreich, Belgien und Deutschland steht Europa vor der Frage, wie solche Angriffe künftig abgewehrt werden können. Rufe nach neuen Sicherheitsgesetzen werden lauter. Und das, obwohl bestehende Systeme bislang nur mäßig funktionieren. Die Europäische Union steht sich dabei teils selbst im Weg.

Eine Woche nach dem Anschlag auf das Pariser Satiremagazin "Charlie Hebdo" führen Polizisten in Frankreich, Deutschland und Belgien Razzia um Razzia durch. Belgien steht dabei im Mittelpunkt der Ermittlungen gegen Islamisten.

Es ist ein Anschlag mitten im Herzen Europas. Von Stadt der Liebe mag keiner reden, seit kurz vor Mittag zwei schwarz maskierte Männer mit Kalaschnikows und einem Granatwerfer in die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo gestürmt sind und mehr als zwölf Menschen töteten - unter ihnen zwei Polizisten sowie Journalisten der Zeitung - auch Chefredakteur und Zeichner Stéphane Charbonnier.