Umweltfreundlichkeit liegt Autokäufern heutzutage am Herzen. Viele Modelle sind aber nicht so sauber, wie sie versprechen. Der ADAC EcoTest 2017 schaute deshalb einmal ganz genau hin. Elektroautos schnitten beim Test zwar gut ab, doch die Real-Driving-Emissions zeigen, dass sie teilweise noch weit davon entfernt sind, als Null-Emissions-Fahrzeuge durchzugehen.

Sowohl auf dem Prüfstand als auch auf der Straße mussten sich die unterschiedlichsten Modelle vom Elektroauto bis hin zum Diesel beweisen. Um die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor überhaupt mit den E-Autos vergleichen zu können, lastete der ADAC EcoTest 2017 der E-Generation den CO2-Ausstoß an, der bei der Stromerzeugung nach aktuellem Kraftwerksmix in Deutschland entsteht.

Testsieger überzeugte auf ganzer Linie

Als besonders sauber und emissionsfrei erwies sich der Hyundai Ioniq Elektro. Die Verbrauchsmessungen ergaben 14,7 kWh auf 100 Kilometern. Das ergibt einen CO2-Wert von 85 g/km. In der Kategorie Schadstoffemissionen kam der Südkoreaner auf sensationelle 50 von 50 Punkten. Ähnlich sah das beim Thema CO2 aus: 55 von 60 möglichen Punkten. Macht insgesamt 105 von 110 Punkten und die Bestnote mit fünf Sternen. Der VW e-Golf schnitt ähnlich gut ab: 100 Punkte und ebenfalls fünf Sterne.

Plug-in-Hybride enttäuschten

Die im ADAC EcoTest 2017 angetretenen Plug-in-Hybride lösten dagegen keine Begeisterungsstürme bei den Experten aus. Ausnahme: der Toyota Prius 1.8 Plug-in-Hybrid. Das japanische Vorzeigemodell bekam im Umweltranking als einziges seiner Klasse fünf Sterne – insgesamt reichte es mit 97 Punkten für Platz drei. Erst auf Platz 20 findet sich ein weiterer Vertreter der Plug-in-Hybride: Der Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid wurde mit vier Sternen ausgezeichnet, aufgrund hoher Schadstoffwerte gab es alles in allem aber nur 71 Punkte.

Auch Benzinfahrzeuge schafften es in die Top 10

Den aktuellen EcoTest vom ADAC meisterten auch zwei Benziner mit Bravour: der Suzuki Ignis 1.2 SHVS und der Toyota Yaris 1.5 mit jeweils 84 Punkten und vier Sternen. Vor allem der moderate Verbrauch von 5,2 Litern auf 100 Kilometern brachte den Ignis nach vorne. Ein Motor, der ohne Direkteinspritzer auskommt, hält die Schadstoffanteile im Abgas zudem vorbildlich gering. Am schlechtesten schnitt der Isuzu D-Max 1.9 Diesel Double Cab 4WD Automatik ab. Bei einem sehr hohen Stickoxid-Ausstoß von 721 mg pro Kilometer gab es null Punkte und nur einen einzigen Stern.  © 1&1 Mail & Media / CF

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