Mit dem Schnappschuss des Landsat-8 Satelliten ist es Forschern möglich, gefährdete Plätze auf unserem blauen Planeten zu schützen. Der Egmont-Nationalpark in Neuseeland steht seit 1900 unter Naturschutz und wird von dem erloschenen Vulkan "Mount Taranaki" dominiert. Die dunkel-grünen Flecken zeigen die Einschränkungen des Naturschutzgebietes und die hell-grünen Bereiche ehemals bewaldete Flächen.

Über dem Herzen der Sahara: Mit der Hilfe von Satelliten gewinnen Forscher wichtige Erkenntnisse über das Ökosystem Wüste. Die Wissenschaftler beobachten damit auch ihre Ausweitung und können frühzeitig erkennen, welche Gebiete von Erosion und Desertifikation bedroht sind.
Dem ESA- Satelliten "Landsat-8" verdanken wir diese beeindruckende Ansicht des Toten Meeres. Mit 420 Metern unter dem Meeresspiegel ist das der tiefste Punkt der Erde. Die grünen Felder südlich des Toten Meeres zeigen viele kleine Becken, in denen Salze und Mineralien gewonnen werden.
So schön sehen die Gletscher der westlichen Antarktis in der Abendsonne aus. Die Nasa hat das Bild bei einem ihrer Forschungsflüge aufgenommen, mit denen sie die Veränderung der Eisschicht beobachtet.
Mount Taranaki ist ein mit 135.000 Jahren relativ junger Vulkan auf Neuseeland. Beim Blick aus dem All wird seine perfekte Kegelform sichtbar.
Der japanische Satellit ALOS liefert hier eine beeindruckende Ansicht der indischen Metropole Mumbai. Die Ulhas mündet bei Mumbai in den Indischen Ozean und wäscht helle Sedimente ins Meer.
Aus dem All betrachtet, bietet der Orkan Gonzalo einen beeindruckenden Anblick. Auf den Bermuda-Inseln haben die Menschen jedoch mit der Verwüstung zu kämpfen, die er verursacht hat. Er hinterließ zerstörte Häuser, ausgerissene Bäume und Stromausfälle.
Diese beeindruckende Satelliten-Aufnahme zeigt 350 Kilometer der Provinz Alberta in Kanada. Die grünen Flächen zeigen den Wald, der etwa die Hälfte der Region bedeckt. Durch den Bergbau wurden etwa 20 Prozent des ehemaligen Waldgebiets zerstört.
Der Satellit "CryoSat" nimmt Messungen vor, um die Dicke des Eis im Zusammenhang mit der globalen Erderwärmung festzustellen. In der Aufnahme entdeckten Wissenschaftler der Universität von Kalifornien zudem bislang unerforschte Unterwasserberge, die eine Höhe von bis zu einem Kilometer haben.
Grönland aus der All-Perspektive: Jährlich lösen sich etwa 35 Milliarden Tonnen Eis von dem Jakobshavn-Gletscher, der sich an der Westküste der Insel befindet, und sorgen für einen Anstieg des Meeresspiegels. Von hier aus soll sich der mächtige Eisberg auf den Weg gemacht haben, mit dem die "Titanic" in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 zusammengestoßen ist.
Wie sieht es aus, wenn ein Vulkan ausbricht? Dieses faszinierende Bild wurde nun von der NASA veröffentlicht. Es zeigt eine Infrarotaufnahme einer Eruption des isländischen Vulkans Bardarbunga. Das Bild wurde am 20. September vom NASA-Satelliten EO-1 geschossen.
Astronaut Alexander Gerst in wieder eine grandiose Aufnahme gelungen: Aus 400 Kilometern Höhe hat er einen gewaltigen Sandsturm in der Sahara fotografiert.
Spannende Perspektive auf Finnlands Hauptstadt Helsinki und den Golf von Finnland. Zwischen Januar und April dienen die Satellitenbilder den Eisbrechern zur Navigation auf dem vereisten Meer.
Astronaut Alexander Gerst fotografierte das Polarlicht. Das Phänomen tritt auf, wenn die Elektronen der Sonne ausgelöst etwa durch einen Sonnensturm auf die Erdatmosphäre treffen. "Auch wenn man es hundertmal gesehen hat, kann einen ein orbitaler Sonnenaufgang oder eine Aurora (Polarlicht), durch die man fliegt, zu Tränen rühren", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
Eine spektakuläre Aufnahme aus knapp 700 Kilometern Höhe zeigt den größten Salzsee Australiens. Während der heißen Sommermonate ist der Lake Gairdner größtenteils ausgetrocknet.
In einem Interferogramm hat die Esa das große Erdbeben vom August 2014 im Napa Valley, Kalifornien festgehalten. Regenbogenfarben zeigen die unterschiedliche Erdverschiebung an. Bis zu 10 Zentimeter hat sich die Erde nach dem Erdbeben bewegt.
Dank der neuen Aufnahme des Esa "Hubble Space"-Teleskope sehen wir die schöne Spiralgalaxie "Serpens".
Der Tschadsee in Westafrika hat dank neuer Technik eine detaillierte Kartierung erhalten.
Erde von oben - Blick von der ISS aus 400 Kilometern: Dem deutschen Astronauten Alexander Gerst gelang diese eindrucksvolle Foto der Erde. Er fotografierte den blauen Planeten bei einem Außen-Einsatz an der ISS-Raumstation aus 400 Kilometern.
Meteor-Krater in Arizona: Via Twitter veröffentlichte der ESA-Astronaut Alexander Gerst dieses Bild: Es zeigt den sogenannten Barringer Meteor-Krater in Arizona. Gut zu erkennen ist, mit welcher enormen Wucht der Meteor eingeschlagen ist und ein über ein Kilometer großes Loch in den Erdboden riss.
Yakutat Gletscher in Alaska: Im Brabazon-Gebiet stieg die Temperatur in den vergangenen 60 Jahren um mehr als 1,8 Grad Celsius. Das sorgt für das zunehmende Abschmelzen der jahrhundertealten Eis-Gletscher Alaskas. Mit acht Satelliten-Kameras wurde eine Momentaufnahme des Natur-Schauspiels auf Foto festgehalten.