Diese Aufnahmen zeigen die Erde aus der Weltraum-Perspektive.

Borneo ist politisch gesehen eine gespaltene Insel: Sie ist zwischen Brunei, Malaysia und Indonesien aufgeteilt. Vom All aus ist davon nichts zu merken, wie dieses Satellitenbild vom Süden Borneos beweist. Im oberen Teil des Fotos ist die Stadt Amuntai zu sehen, ein weiß-blaues Netzwerk aus Gebäuden und Straßen. Solche Falschfarbenbilder geben Aufschluss über die Vegetation einer Region. Ein strahlendes Rot bedeutet beispielsweise dichten Pflanzenbewuchs.
Proba ist ein Kleinsatellit der ESA, der weitgehend autonom arbeitet. Von der Erde aus werden lediglich die Zielkoordinaten des zu fotografierenden Gebiets durchgegeben. Hier hat Proba die schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen erfasst.
Die gewaltige Kältefront in den USA aus der All-Perspektive: Während der nördliche Teil der USA mit Schnee und dichten Wolken bedeckt ist, zeigt sich das Wetterphänomen im wärmeren Florida – im Südosten der Vereinigten Staaten - gnädig. Der Sonnenschein-Staat ist nahezu wolkenfrei.
Wolkenfetzen und Puderschnee: Ein atemberaubender Schnappschuss von der Internationalen Raumstation. Die italienische Ingenieurin Samantha Cristoforetti von der European Space Agency (ESA) knipste ein Bild über den Alpen. Auf Twitter schrieb sie dazu: "Ich bin befangen. Sind die Alpen vom All aus nicht spektakulär?"
Fantastischer Blick auf die Great Bahamas Bank nördlich von Kuba: Durch die Strömung hat die ursprüngliche Kalkstein-Struktur in den letzten Jahrtausenden dieses einzigartige Wellen-Muster erhalten.
Aus dem All sieht der Atlantik vor Südamerika wie ein Wasserfarbenbild aus. Die Region vor der südlichen Küste Argentiniens ist eine sehr fruchtbare Meeresregion, die Plankton gut gedeihen lässt (grüne Schlieren).
Die größte Salzwüste der Erde bedeckt mehr als 10.000 Quadratkilometer der Fläche Boliviens. Während Fotoaufnahmen auf der Erde scheinbar unendlich weite weiße Flächen zeigen, kann man von der Internationalen Raumstation ISS aus die Dimensionen der Salar de Uyuni überblicken.
Vor etwa 4,5 Millionen Jahren lag das Kaschmir-Tal am Grund eines riesigen Sees umgeben von einem Ring aus schroffen Bergen. Heute schließen diese Berge Luft statt Wasser ein. Hier konzentriert sich leider auch Smog, der das Tal an manchen Tagen in eine dichte Dunstglocke hüllt, wie auf dieser Aufnahme des Terra-Satelliten der Nasa zu sehen ist.
Der Quelccaya-Gletscher in Peru ist das größte tropische Eis-Areal der Welt. Und leider schrumpft es mit 30 Metern im Jahr drastisch. Damit ist ein lebenswichtiges Trinkwasserreservoir gefährdet.
Mit dem Schnappschuss des Landsat-8 Satelliten ist es Forschern möglich, gefährdete Plätze auf unserem blauen Planeten zu schützen. Der Egmont-Nationalpark in Neuseeland steht seit 1900 unter Naturschutz und wird von dem erloschenen Vulkan "Mount Taranaki" dominiert. Die dunkel-grünen Flecken zeigen die Einschränkungen des Naturschutzgebietes und die hell-grünen Bereiche ehemals bewaldete Flächen.
Über dem Herzen der Sahara: Mit der Hilfe von Satelliten gewinnen Forscher wichtige Erkenntnisse über das Ökosystem Wüste. Die Wissenschaftler beobachten damit auch ihre Ausweitung und können frühzeitig erkennen, welche Gebiete von Erosion und Desertifikation bedroht sind.
Dem ESA- Satelliten "Landsat-8" verdanken wir diese beeindruckende Ansicht des Toten Meeres. Mit 420 Metern unter dem Meeresspiegel ist das der tiefste Punkt der Erde. Die grünen Felder südlich des Toten Meeres zeigen viele kleine Becken, in denen Salze und Mineralien gewonnen werden.
So schön sehen die Gletscher der westlichen Antarktis in der Abendsonne aus. Die Nasa hat das Bild bei einem ihrer Forschungsflüge aufgenommen, mit denen sie die Veränderung der Eisschicht beobachtet.
Mount Taranaki ist ein mit 135.000 Jahren relativ junger Vulkan auf Neuseeland. Beim Blick aus dem All wird seine perfekte Kegelform sichtbar.
Der japanische Satellit ALOS liefert hier eine beeindruckende Ansicht der indischen Metropole Mumbai. Die Ulhas mündet bei Mumbai in den Indischen Ozean und wäscht helle Sedimente ins Meer.
Aus dem All betrachtet, bietet der Orkan Gonzalo einen beeindruckenden Anblick. Auf den Bermuda-Inseln haben die Menschen jedoch mit der Verwüstung zu kämpfen, die er verursacht hat. Er hinterließ zerstörte Häuser, ausgerissene Bäume und Stromausfälle.
Diese beeindruckende Satelliten-Aufnahme zeigt 350 Kilometer der Provinz Alberta in Kanada. Die grünen Flächen zeigen den Wald, der etwa die Hälfte der Region bedeckt. Durch den Bergbau wurden etwa 20 Prozent des ehemaligen Waldgebiets zerstört.
Der Satellit "CryoSat" liefert Daten über die Dicke der Eismassen unserer Erde. In dieser Aufnahme entdeckten Wissenschaftler bislang unerforschte Unterwasserberge, die eine Höhe von bis zu einem Kilometer haben.
Jährlich lösen sich etwa 35 Milliarden Tonnen Eis vom Jakobshavn-Gletscher, der sich an der Westküste Grönlands befindet, und sorgen für einen Anstieg des Meeresspiegels. Von hier aus soll sich der mächtige Eisberg auf den Weg gemacht haben, mit dem die "Titanic" zusammengestoßen ist.
Wie sieht es aus, wenn ein Vulkan ausbricht? Dieses faszinierende Bild wurde nun von der NASA veröffentlicht. Es zeigt eine Infrarotaufnahme einer Eruption des isländischen Vulkans Bardarbunga.