In der neuen Show "Global Gladiators" hat Oliver Pocher über seine schwere Kindheit bei den Zeugen Jehovas gesprochen.

Spaßvogel Oliver Pocher hat sich in der neuen ProSieben-Show "Global Gladiators" von einer ganz neuen Seite gezeigt.

Ungewöhnlich offen und ernst erzählte er den anderen Kandidaten von seiner Vergangenheit bei den Zeugen Jehovas.

Keine Kindergeburtstage

Mit der Volljährigkeit sei er ausgetreten, "weil Geschlechtsverkehr und andere Sachen spannender waren als von Haus zu Haus gehen", erzählt Pocher in der Sendung während einer achtstündigen Autofahrt.

Diesmal trifft der Spott einen seiner Mitstreiter bei "Global Gladiators".

In seiner Kindheit litt er allerdings sehr unter den strengen Regeln der umstrittenen Religionsgemeinschaft. Einladungen zu Geburtstagen oder auch nur von Geburtstagskindern in die Schule mitgebrachte Süßigkeiten musste Olli zum Beispiel ablehnen.

Traumatisches Erlebnis

Am Härtesten war aber der Verlust seines besten Freundes, der mit seinen Eltern von der Gemeinschaft ausgestoßen wurde, als Pocher etwa zehn Jahre alt war.

Ein "traumatisches Erlebnis" für ihn: "Da sind die Eltern ausgeschlossen worden und dann durfte ich ihn von einem Tag auf den anderen nicht mehr sehen."

Die anderen Kandidaten hören gebannt zu, während Oliver diese private Seite von sich zeigt: "Ich weiß noch, da habe ich geheult wie sonstwas, das war für mich, als wenn der tot wäre."

"Für mich ist das nichts"

Später, alleine vor der Kamera, findet Pocher einen nahezu versöhnlichen Abschluss mit den Zeugen Jehovas: "Leute, die einen Halt brauchen oder im Leben Angst haben, glauben dadurch in irgendeiner Art und Weise eine Erlösung zu finden. Aber für mich ist das nichts." (mia)



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