Nicole
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Der erste Eurovision Song Contest fand im Mai 1956 in Lugano in der Schweiz statt. Der Wahlhamburger Freddy Quinn ging damals mit "So geht das jede Nacht" für Deutschland ins Rennen. Er belegte Platz 13.
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Katja Ebstein nahm 1970 zum ersten Mal mit dem Song "Wunder gibt es immer wieder" am ESC teil. Die deutsche Sängerin und Schauspielerin belegte den dritten Platz. Auch 1971 und 1980 trat die heute 78-Jährige bei dem Wettbewerb an.
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Mit "Ein bisschen Frieden" bescherte die damals 17-jährige Sängerin Nicole Deutschland am 24. April 1982 den ersten ESC-Sieg. Die Single wurde mehrfach prämiert und verkaufte sich weltweit über fünf Millionen Mal.
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Im Jahr 1986 erreichte das Lied "Über die Brücke geh'n", mit dem Sängerin Ingrid Peters (M.) für Deutschland startete, den achten Platz. 2021 verabschiedete sich die Künstlerin, die über 40 Jahre im Showgeschäft und als Moderatorin tätig war, von der Bühne.
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Nino de Angelo, deutscher Musiker mit italienischen Wurzeln, erreichte beim Eurovision Song Contest 1989 mit dem Lied "Flieger" den 14. Platz.
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Die deutsche Pop-Gruppe "Münchener Freiheit" um Renard Henry Hatzke, Michael Kunzi, Aron Strobel, Stefan Zauner und Alexander Grünwald trat im Jahr 1993 für Deutschland beim ESC an. Die Band, die mit ihrem Song "Viel zu weit" den 18. Platz belegte, wurde ohne nationalen Vorentscheid von den ARD-Unterhaltungschefs ausgewählt und zum Contest nach Irland geschickt.
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Auch Guildo Horn und "Die Orthopädischen Strümpfe" waren bereits beim Eurovision Song Contest dabei. Dieser fand 1998 in Birmingham statt. Mit dem von Stefan Raab komponierten Song "Guildo hat euch lieb" erreichte Horn den siebten Platz.
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Zwei Jahre später, im Jahr 2000, nahm Entertainer Stefan Raab dann selbst am ESC teil. Mit seinem Song "Wadde hadde dudde da?" holte er in Schweden den fünften Platz für Deutschland.
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Schlagersängerin Michelle trat 2001 beim Eurovision Song Contest für Deutschland an. Beim Vorentscheid in Hannover konnte sie die TV-Zuschauer von sich überzeugen. Ihr Lied "Wer Liebe lebt" landete schließlich auf Platz acht.
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Auch beim Auftritt des Sängers Max Mutzke beim Eurovision Song Contest 2004 hatte Stefan Raab seine Finger im Spiel. Raab hatte in der Castingshow "SSDSGPS" ("Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star") einen geeigneten Kandidaten gesucht und in Mutzke gefunden. Beim ESC in Istanbul belegte er Platz 8.
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Die frühere DSDS-Teilnehmerin Gracia trat 2005 mit dem Song "Run & Hide" für Deutschland an. In Kiew belegte sie den letzten Platz und kommentierte das mit den Worten: "Lieber ein letzter als ein vorletzter Platz, an den erinnert man sich nächstes Jahr wenigstens noch".
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2006 holte die bekannte Country-Band Texas Lightning aus Hamburg beim ESC in Athen Platz 14. In den deutschen Single-Charts schaffte es die fünfköpfige Band auf Platz eins.
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Mit dem bekannten Hit "Frauen regier’n die Welt" trat Roger Cicero 2007 beim ESC in Helsinki für Deutschland an. Bei dem Contest musste Cicero auf sein Lieblings-Line-up verzichten, da das Reglement des ESC nur sechs Musiker auf der Bühne erlaubt. Der in Deutschland beliebte Hit schaffte es nur auf Platz 19.
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Die nach längerer Pause wiedervereinten "No Angels", Nadja Benaissa, Lucy Diakovska, Sandy Mölling und Jessica Wahls, traten 2008 in Belgrad für Deutschland auf. Die Casting-Band schaffte es mit "Disappear" nur auf Platz 23.
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Die Gewinnerin der Show "Unser Star für Oslo", Lena Meyer-Landrut, holte 2010 beim ESC nach vielen Jahren endlich wieder den Sieg für Deutschland. Ihr Song "Satellite" erhielt satte 246 Punkte. Ihr Mentor und Entdecker war Stefan Raab.
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2011 trat Lena Meyer-Landrut erneut an – in der Hoffnung, den Erfolg aus dem Vorjahr zu wiederholen. Beim Heimspiel in Düsseldorf landete ihr Beitrag "Taken By A Stranger" auf Platz zehn.
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Mit über 30 Millionen verkauften Tonträgern gehört Cascada um Sängerin Natalie Horler zu den erfolgreichsten Dance-Pop-Bands weltweit. Mit dem Song "Glorius" schaffte es die deutsch-britische Sängerin 2013 in Malmö in Schweden jedoch nur auf Platz 21.
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Die Band "Elaiza" um Sängerin Ela wollte 2014 mit Akkordeon und Kontrabass überzeugen. Ihr Song "Is it Right", in Deutschland auf Platz eins der Radiocharts, belegte beim ESC in Kopenhagen den 18. Platz.
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Die in London geborene und in Hamburg aufgewachsene Ann-Sophie Dürmeyer ging 2015 mit "Black Smoke" für Deutschland ins Rennen. Eigentlich hatte ihr Konkurrent Andreas Kümmert den Vorentscheid für Deutschland gewonnen. Er hielt die Sängerin jedoch für die bessere Wahl und räumte seinen Platz. Das internationale Publikum in Wien war leider weniger überzeugt, so landete Ann-Sophie mit null Punkten auf dem 27. und letzten Platz.
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Nach einem Jahr Pause wegen der Corona-Pandemie fand der ESC 2021 in Rotterdam statt. Für Deutschland am Start: Sänger Jendrik mit dem Song "I Don't Feel Hate". Er schaffte es auf Platz 25.
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Der deutsch-amerikanische Popsänger, Rapper und Songwriter Malik Harris konnte 2022 beim deutschen Vorentscheid "Germany 12 Points" überzeugen. Beim ESC in Turin kam er über den letzten Platz allerdings nicht hinaus. Mit lediglich sechs Punkten durchs Televoting brachte sein Song "Rockstars" Deutschland bereits das neunte Mal den letzten Platz ein.
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Auch 2023 konnte der deutsche Beitrag "Blood & Glitter" der Band Lord of the Lost die internationale Jury nicht beeindrucken. Deutschland landete abermals auf dem letzten Platz.
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Der ehemalige Straßenmusiker Isaak vertritt Deutschland beim Eurovision Song Contest 2024 mit dem Song "Always On The Run" im schwedischen Malmö.