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Ein Oscar-Gewinn katapultiert viele Schauspielerinnen und Schauspieler in den Hollywood-Olymp. Die jedes Jahr im Frühjahr verliehenen Academy Awards haben jedoch nicht jedem Preisträger Glück gebracht. Einige sind in der Versenkung verschwunden, haben sich in mittelmäßigen Produktionen gezeigt und konnten keinen erneuten Coup landen. Einer davon ist Cuba Gooding Jr..
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Nachdem Cuba Gooding Jr. 1997 seine Rolle in "Jerry Maguire - Spiel des Lebens" einen Oscar als bester Nebendarsteller einbrachte, sorgte er danach nur noch mit albernen Komödien und mit Skandalen für Schlagzeilen.
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Unter anderem hatten Frauen Cuba Gooding Jr. 2019 sexuellen Missbrauch vorgeworfen. Er plädierte auf nicht schuldig. Als Schauspieler ist er weiterhin tätig. Demnächst wird er in der Serie "Paper Empire" zu sehen sein.
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Mira Sorvino konnte 1996 den Oscar als beste Nebendarstellerin in "Geliebte Aphrodite" von Woody Allen gewinnen. Sorvino ist wie andere Schauspielerinnen davon überzeugt, dass Harvey Weinstein daran schuld ist, dass sie keine Rollen mehr bekam.
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Wie viele andere Frauen hatte sie dem einst so mächtigen Hollywood-Mogul sexuelle Belästigung vorgeworfen. "Harvey hatte allen erzählt, wie schrecklich ich sei und wie schwer es wäre, mit mir zu arbeiten. Ich habe danach über 20 Jahre keinen einzigen Studiofilm mehr gemacht", erzählte die Tochter von Charakterschauspieler Paul Sorvino 2020 dem österreichischen "Kurier".
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Anna Paquin wurde 1994 mit gerade einmal elf Jahren für ihre Nebenrolle in "Das Piano" mit einem Oscar ausgezeichnet. Das junge Mädchen wollte jedoch danach nicht Schauspielerin werden und lehnte weitere Rollenangebote ab.
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Erst in "Jane Eyre" und "Amy und die Wildgänse" übernahm sie später wieder Filmrollen. Ab 2008 wurde sie vor allem durch ihre Hauptrolle in der Vampir-Serie "True Blood" (Bild) einem breiteren Publikum bekannt.
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Auch Jennifer Connelly ist bereits Oscar-prämiert. Den Goldjungen als beste Nebendarstellerin erhielt sie für die Rolle der Alicia Nash in Ron Howards "A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn".
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Preisverdächtig waren ihre darauffolgenden Rollen nicht mehr. Unter anderem spielte sie in "Hulk" (2003), "Blood Diamond" (2006) oder "Er steht einfach nicht auf Dich" (2009) mit. Ihre letzte größere Rolle war in "Top Gun: Maverick" (Bild, 2022).
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Regisseur und Hauptdarsteller Roberto Benigni war von seinem Gewinn für "Das Leben ist schön" im Jahr 1999 so begeistert, dass er über die Stühle seiner Vorderleute hüpfte und mit seinen Jubel-Fotos für Aufsehen sorgte. Die Tragikomödie gewann unter anderem in den Kategorien "Bester Hauptdarsteller" und "Bester Film".
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Was folgte, war kaum noch der Rede wert. Vor allem seine "Pinocchio"-Verfilmung, einer der teuersten europäischen Filme überhaupt, geriet als Kino-Flop in die Schlagzeilen. Seinen Oscar-Erfolg kann ihm jedoch keiner nehmen: Im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Venedig 2021 wurde Benigni der Goldene Löwe für sein Lebenswerk übergeben.
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Ein strahlender Gewinner: Der Franzose Jean Dujardin gewann 2012 für den Stummfilm "The Artist" den Oscar als bester Hauptdarsteller. Damit holte er als sich als erster Franzose den Preis in dieser Kategorie ab.
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Trotz einiger Hollywood-Rollen, etwa in "The Wolf of Wall Street" oder "The Monuments Men", gelang ihm nach dem Oscar-Gewinn bisher nicht der große Coup. Heutzutage spielt er hauptsächlich in französischen Produktionen mit.
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Timothy Huttons große Stunde schlug 1981. Damals wurde der Schauspieler für "Eine ganz normale Familie" von Robert Redford als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Auch bei ihm kam der Karrierehöhepunkt also sehr früh.
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Danach bewies er (kommerziell gesehen) kein gutes Händchen bei seiner Filmauswahl. Er spielte in unterschiedlichsten Genres wie in der Komödie "French Kiss" (1995), dem Thriller "Das geheime Fenster" (2004) oder dem Biopic "Kinsey – Die Wahrheit über Sex" (2004) mit. Von 2008 bis zum Serienende 2012 spielte er zudem in "Leverage" (Bild) mit.
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Geena Davis ergatterte 1989 für "Die Reisen des Mr. Leary" den Oscar als beste Nebendarstellerin. Für das Roadmovie "Thelma & Louise" (1991) erhielt sie als beste Hauptdarstellerin eine weitere Nominierung bei dem renommierten Filmpreis.
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Doch 1995 war Davis dann der Star in "Die Piratenbraut", einer der größten finanziellen Flops der Kinogeschichte, von dem sie sich lange nicht erholen konnte. Später sah man sie in den "Stuart Little"-Filmen und in der Serie "Welcome, Mrs. President", für die sie 2006 immerhin einen Golden Globe als beste Darstellerin ergatterte.
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Brody wurde 2003 als bester Hauptdarsteller für den Film "Der Pianist" mit einem Goldjungen prämiert. In dem Holocaust-Drama von Roman Polanski spielte er den polnischen Juden Władysław Szpilman, der nur mit Glück der Deportation aus dem Warschauer Ghetto entkommt.
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Brody galt damals mit seinen 29 Jahren als jüngster Preisträger in besagter Oscar-Kategorie. Doch der gebürtige New Yorker konnte nicht wirklich an den großen Erfolg anschließen. Zuletzt sah man ihn in der Serie "Peaky Blinders" (2017) oder in Wes Andersons Film "Asteroid City (2023).
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Mercedes Ruehl wurde für ihre Performance in "König der Fischer" (1991) mit einem Oscar in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" ausgezeichnet.
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Der Oscar-Sieg katapultierte sie jedoch nicht zum Olymp der A-List-Schauspieler. Sie spielte in Flops wie "Trouble in Yonkers" (Bild, 1993) und "The Minus Man" (1999) mit. An ihren Oscar-Erfolg konnte sie nie anknüpfen.