• Lactalis ruft mehrere Ziegenkäseprodukte mit bestimmten Haltbarkeitsdaten zurück.
  • Diese wurden deutschlandweit verkauft, darunter bei Aldi Süd, Edeka und Lidl.
  • Verbraucher können die Produkte ohne Beleg zurückbringen und bekommen das Geld zurückerstattet.

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Der französische Milchkonzern Lactalis Deutschland GmbH ruft Ziegenkäseprodukte zurück, die von der Société Fromagère de Riblaire in Frankreich produziert wurden. Der Grund: Man könne nicht ausschließen, "dass sich metallische Fremdkörper in den Produkten befinden", wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung schreibt.

Diese Käseprodukte mit entsprechenden Haltbarkeitsdaten sind betroffen

Konkret betroffen seien die Produkte mit folgenden Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD), die unter anderem bei Aldi Süd, Edeka, Lidl und Pierre Meyer verkauft werden:

  • "Président Saint Maure Weichkäse-Rolle" (MHD: 02. bis 19. Oktober 2022)
  • "Président Ziegenkäse 1kg" (MHD: 31. Oktober 2022)
  • "Milbona Ziegenweichkäse" (MHD: 01., 03., 04., 05., 06., 09., 11. und 15. Oktober 2022)
  • "Chêne d’Argent Ziegenkäserolle" (MHD: 01., 03., 04., 05., 06., 09., 11. und 15. Oktober 2022)
  • "Cabriolait Französischer Weichkäse aus pasteurisierter Ziegenmilch" (MHD: 04. und 11. Oktober 2022)
  • "Gut & Günstig Französischer Ziegen-Weichkäse" (MHD: Bis zum 15. Oktober 2022)
  • "Roi de Trèfle Saint Maure Ziegenrolle" (MHD: 22. September bis 06. Oktober 2022)

Die MHDs stehen auf der Rückseite der Verpackung. Produkte, die andere Haltbarkeitsdaten aufweisen, seien nicht betroffen.

Verdacht auf Listerien: Ziegenkäse „Selles sur Cher zurückgerufen

Verdacht auf Listerien: Käserei "Fromagerie Jacquin" ruft Ziegenkäse zurück

Die französische Käserei "Fromagerie Jacquin" ruft wegen des Verdachts auf Listerien den Ziegenkäse "Selles sur Cher" zurück. Listerien können Fieber, Übelkeit und weitere Symptome ähnlich eines grippalen Infekts hervorrufen. Verbraucher, die das Produkt gekauft haben, sollten dieses nicht verzehren und es in die jeweiligen Verkaufsstätten zurückbringen.

Was können Verbraucher jetzt tun?

Lactalis bittet Verbraucher, die eines der Produkte mit den genannten Kriterien gekauft haben, es nicht zu essen und das Lebensmittel entweder wegzuwerfen oder zurück in den Einkaufsladen zu bringen. Dort werde der Kaufpreis – auch ohne Beleg – erstattet.

Haben Personen, die schon davor gegessen haben, Verdacht auf innere Verletzungen, sollten sie umgehend ihren Arzt kontaktieren und darauf hinweisen, dass sie das Produkt gegessen haben.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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