Gelber Himmel: Saharastaub färbt Himmel im Süden Deutschlands, der Schweiz und Frankreich ein

Staub aus der Sahara hat im Süden Deutschlands, der Schweiz und Frankreich den Himmel in ein gelblich-trübes Licht getaucht. Grund ist ein Tiefdruckgebiet über Südwesteuropa: Die entstandenen Winde transportieren Staub aus der Wüste über das Mittelmeer.

Staub aus der Sahara hat in Teilen Bayerns, der Schweiz und Frankreich am Samstag den Himmel in ein trübes Licht getaucht. Am Starnberger See mischte sich dieser Staub mit Südföhn und färbte die Umgebung gelblich orange.
Auch über der Stuttgarter Innenstadt erschien der Himmel trüb.
Ein orange gefärbter Himmel war auch hinter dem Schwarzwald-Stadion in Freiburg zu sehen.
Auch mehrere Orte in der Schweiz waren betroffen: Die Atmosphäre am Bundeshaus in Bern wirkte am Samstag bedrückend.
Wer sich in dem Ort La Fouly auf die Skier stellte, auf den wartete ebenfalls eine gelblich-trübe Landschaft.
Im Skigebiet Anzère war die Atmosphäre ähnlich unwirklich. Viele dürften sich an Weltuntergangsszenarien erinnert gefühlt haben.
In Bramois bei Sion färbt der Saharastaub den Himmel sogar noch gelber.
Es sieht beinahe so aus, als wären die Fotografien bereits Jahrzehnte alt und vergilbt.
Das Wetterphänomen trat ebenfalls in der Region Auvergne Rhône Alpes auf.
In Frankreich traten Flüsse über die Ufer und sorgten für das schlimmste Hochwasser seit 40 Jahren. Manche der überfluteten Straßen waren am Samstag zusätzlich noch in ein seltsames Licht getaucht. (ff/mit Material der dpa)