Schnee bringt Freude, Chaos und Rekorde

Starke Schneefälle sorgen für schwierige Verkehrsverhältnisse vor allem im Süden Deutschlands. In der Schweiz fällt derweil rekordverdächtig viel Schnee. Und in Österreich bleibt die Lage angespannt. Doch die weiße Pracht sorgt auch für Freude - zum Durchklicken. (msc/dpa)

Das Winter-Wetter sorgt in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Chaos. Allein in Zürich kam es im Stadtgebiet seit Donnerstagmittag zu rund 300 Polizeieinsätzen, wie die Polizei mitteilte. Wegen der großen Schneemassen ...
"Meteonews" berichtete am Freitag von teils rekordverdächtigen Neuschneemengen in der Schweiz: "In Sargans haben wir 80 Zentimeter, das ist seit Messbeginn einmalig", hieß es seitens des Schweizer Wetterdienstes.
Schnee-Rekorde gibt es in Deutschland derweil zwar nicht zu vermelden, dennoch kam in der Bundesrepublik - wie hier in Baden-Württemberg - viel Weiß vom Himmel.
Der Winter hat auch das Saarland weiter fest im Griff.
Dort habe es mehr als 20 witterungsbedingte Unfälle von Donnerstagabend bis zum frühen Freitagmorgen gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei. Es sei glücklicherweise bei Blechschäden geblieben.
Weniger Glück hatten Lastwagenfahrer auf der Bundesstraße 31 bei Eriskirch zwischen Lindau und Friedrichshafen. Dutzende von ihnen mussten die Nacht über in ihren Wagen verbringen, weil die Straßen nicht ausreichend von den Schneemassen befreit werden konnten.
Im Schwarzwald bestand aufgrund der Schneemassen in einigen Teilen sogar Lawinengefahr.
Auch im Erzgebirge gab es starke Schneefälle - die selbst diesem Schneemann fast zu viel wurden.
In Frankreich sorgte das Winterwetter in der Nähe des Dorfes Les Contamines-Montjoie immerhin für einen schönen Anblick - und Freude bei Kletterern.
Ganz anders das Bild in Österreich: In Vorarlberg sorgten anhaltend starke Schneefälle auch am Freitag weiter für Probleme. Seit Donnerstagabend musste die Feuerwehr rund 60-mal ausrücken. In allen Höhenlagen herrscht inzwischen Lawinen-Warnstufe vier.