Nach einer Panne in der Kanalisation von Warschau müssen Millionen Liter Abwasser in die Weichsel geleitet werden. Die staatliche Wasserbehörde sprach von einer Katastrophe größeren Ausmaßes und ordnete verstärkte Kontrollen der Wasserqualität an.

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Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki habe für Donnerstagabend einen Krisenstab zusammengerufen, sagte ein Regierungssprecher laut Nachrichtenagentur PAP. Es seien zwei sogenannte Sammelrohre ausgefallen. Eine Gesundheitsgefährdung für die Bewohner der Hauptstadt bestehe nicht, das Leitungswasser könne unbedenklich getrunken werden, teilte die Warschauer Stadtverwaltung mit.

Am Dienstag war es zu einem technischen Problem in einem Sammelrohr gekommen, in dem Abwasser aus einem Warschauer Stadtteil am linken Ufer der Weichsel zu einem Klärwerk auf der anderen Seite des Flusses transportiert wird. Das Abwasser wurde zunächst in ein anderes Sammelrohr umgeleitet, dieses versagte aber am Mittwoch ebenfalls.

3.000 Liter pro Sekunde

Daraufhin entschieden sich die Stadtwerke, das Abwasser kontrolliert in den Fluss einzuleiten. Derzeit gelangen 3.000 Liter schmutziges Wasser pro Sekunde in die Weichsel.

Der Warschauer Bürgermeister Rafal Trzaskowski sagte am Donnerstag, es sei noch zu früh, um die Ursache für die Probleme mit der Kanalisation zu benennen. Dies werde erst in den kommenden Tagen feststehen, da eine große Betondecke entfernt werden müsse.  © dpa

Panne beim Hundefrisör

Die Besitzer dieses Hundes bekamen nach dem Besuch beim Hundefrisör einen ordentlichen Schrecken: Das Tier kam mit komischen Färbungen und einer Infektion zurück.