• Ein 24-jähriger Bräutigam hat seine Hochzeitsnacht in einer Zelle verbracht.
  • Die Feiernden hatten zuvor Corona-Regeln missachtet.
  • Bei einem Aufeinandertreffen mit der Polizei schlug der Bräutigam einen Beamten ins Gesicht.

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Seine Hochzeitsnacht hatte sich ein 24 Jahre alter Bräutigam sicher anders vorgestellt. Doch statt im eigenen Bett musste der Bielefelder die Nacht nach seiner Hochzeitsfeier am vergangenen Freitag wie zwei seiner Gäste (beide 23) in einer Gefängniszelle auf dem Polizeirevier verbringen.

Das Ordnungsamt der Stadt hatte die Polizei nach Angaben vom Montag um Hilfe gebeten, weil die etwa 25 Partygäste die Corona-Regeln missachteten. Teilweise hatte sich die Feier bereits aus einem Wohnhaus im Stadtteil Hillegossen auf die Straße und die Gehwege verlagert.

Bräutigam schlägt Polizisten ins Gesicht

Als die Polizei Platzverweise durchsetzen wollte, habe sich der Bräutigam heftig widersetzt und einen Beamten ins Gesicht geschlagen, berichtete ein Polizeisprecher. Bei der Auseinandersetzung ging auch die Scheibe der Haustür zu Bruch, der 24-Jährige verletzte sich dabei an der Hand.

Nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus kam er in Gewahrsam. Auch die beiden ebenfalls gewalttätig gewordenen 23-Jährigen verbrachten die Nacht in einer Zelle.  © dpa

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